Biden berät mit 40 Staats- und Regierungschefs über den Klimawandel

SDA

21.4.2021 - 17:51

Auf Einladung von US-Präsident Joe Biden kommen am Donnerstag und Freitag 40 Staats- und Regierungschefs mit ihm zu einem Online-Klimagipfel zusammen. 

epa09148564 US President Joe Biden makes remarks after former Minneapolis Police Department Police Officer Derek Chauvin was found guilty on all counts in the death of George Floyd, at the White House in Washington, DC, USA, 20 April 2021. EPA/Doug Mills / POOL
US-Präsident Joe Biden im Weissen Haus.
Bild: KEYSTONE

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21.4.2021 - 17:51

Als erste grosse aussenpolitische Initiative innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit unterstreicht US-Präsident Joe Biden mit einem Online-Klimagipfel, dass seine Regierung den Klimawandel ins Zentrum der US-Aussen- und Sicherheitspolitik stellen will.

Zum Auftakt (8.00 Uhr Ortszeit/14.00 Uhr MESZ) wird Biden eine Ansprache halten. Im Anschluss sollen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Volkswirtschaften zur Sprache kommen. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel haben der russische Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping ihre Teilnahme zugesagt. Mit dabei sind auch Spitzenpolitiker von Staaten, die besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind, wie Kenia und Jamaika.

Am Donnerstag geht es nach Angaben des Weissen Hauses unter anderem um Ziele zur Eindämmung des Klimawandels und Finanzierungsfragen. Am Freitag stehen die Bedeutung von Innovation und Technologie für den Kampf gegen den Klimawandel sowie wirtschaftliche Möglichkeiten im Fokus, die damit verbunden seien.

Es wird erwartet, dass die Biden-Regierung beim Gipfel oder noch davor ein neues Klimaziel für 2030 ausgeben wird. Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, dass die Mitglieder ihre Klimaziele alle fünf Jahre nachbessern. Washington will mit der eigenen neuen Zielsetzung auch erreichen, dass sich andere Länder ehrgeizigere Ziele setzen. Biden hatte am ersten Tag seiner Amtszeit die Rückkehr der USA in das internationale Klimaabkommen verfügt, aus dem sein Vorgänger Donald Trump ausgestiegen war.

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