ARCHIV - Migranten, die südlich von Kreta gerettet wurden, sind nach ihrer Ankunft im Hafen von Lavrio zu sehen. Die griechische Regierung möchte ihre Migrationspolitik verschärfen: Menschen, die sich illegal in Griechenland aufhalten und nicht gehen wollen, sollen künftig mindestens drei Jahre Haft drohen. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa
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Binnen weniger Tage sind bei verschiedenen Rettungsaktionen südlich der griechischen Insel Kreta insgesamt rund 830 Flüchtlinge und Migranten aufgegriffen worden. Allein am Freitag waren es knapp 400 Menschen, berichteten griechische Medien. An den Einsätzen waren demnach Fischerboote und Patrouillenboote der griechischen Küstenwache und der EU-Grenzschutzagentur Frontex beteiligt.
Keystone-SDA
28.12.2025, 08:41
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Laut griechischer Küstenwache handelte es sich um Boote mit Dutzenden, teils mehr als 100 Menschen an Bord, darunter Minderjährige. Die Menschen seien vom libyschen Tobruk aus in See gestochen und hätten hohe Beträge für die gefährliche, rund 300 Kilometer lange Fahrt über das offene Meer gezahlt, teilte die Behörde mit. Mehrere Personen seien als mutmassliche Schleuser festgenommen worden.
Kreta verzeichnet den Angaben der Küstenwache zufolge damit in diesem Jahr bereits mehr als 18.000 Flüchtlingsankünfte – im vergangenen Jahr waren es insgesamt rund 5.000.
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