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Die Einwanderungsbehörde hat in Chiang Mai einen 60-jährigen Briten festgenommen, der 25 Jahre ohne ein gültiges Visum in Thailand lebte.
Facebook/immchiangmai
Ein Brite reiste im Jahr 2000 als Tourist in Thailand ein und blieb. Sein 30 Tage gültiges Visum überzog er um 25 Jahre. Jetzt wird er ausgewiesen.
Willst du manchmal auch einfach nicht, dass die Ferien zu Ende gehen und du wieder zurück nach Hause musst? Einem 60-jährigen Briten ging es wohl genau so – denn er blieb 25 Jahre länger in Thailand, als das Visum erlaubte.
Der Mann wurde nun, 9135 Tage nach Ablauf seines Touristen-Visums, festgenommen. Dies berichtet die Einwanderungsbehörde von Chiang Mai auf Facebook. Wie der «Independent» schreibt, soll er am 9. Januar 2000 in Thailand angekommen, aber nie mehr ausgereist sein.
Der Brite wartet nun auf seine Abschiebung. Er wurde im Rahmen einer Razzia der Einwanderungsbehörde gegen Ausländer*innen ohne Aufenthaltserlaubnis entdeckt.
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9135 Tage – das sind 25 Jahre, die der heute 60-Jährige ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in Thailand verbrachte. Damit stellt der Brite laut den Beamten einen neuen Rekord auf. Zuvor soll es ein Pakistani gewesen sein, der mit zehn Jahren am längsten nicht wieder ausgereist war.
Aber wie konnte der Mann so lange unentdeckt bleiben? Bei Kontrollen soll er immer gesagt haben, er könne sein Visum gerade nicht vorweisen, da es verlängert werde. Lange Zeit kam er mit dieser Ausrede durch.
Zuerst lebte der Brite 13 Jahre in Bangkok, wo er sich zusammen mit einer Thailänderin ein Leben aufbaute. Die beiden sollen auch ein Kind bekommen haben.
Anschliessend zog er nach Chiang Mai im Norden des Landes, wo er die anderen zwölf Jahre seiner Thailand-Zeit verbrachte. Der Mann arbeitete nicht und lebte auf Kosten seiner Familie in Grossbritannien.