GrossbritannienBriten und Norweger patrouillieren gemeinsam gegen Russen
SDA
4.12.2025 - 12:25
ARCHIV - Die Britische Fregatte "HMS Iron Duke" (Archivbild). Foto: Bodo Marks/dpa
Keystone
Die Nato-Partner Grossbritannien und Norwegen stärken den Schutz wichtiger Seegebiete vor russischen Angriffen. Beide Staaten unterzeichnen heute das sogenannte Lunna-House-Abkommen zur Gründung einer gemeinsamen Flotte mit mindestens 13 Fregatten zur U-Boot-Abwehr. Das sei die Konsequenz aus der deutlich erhöhten Bedrohung britischer Gewässer durch russische Schiffe, teilte das Verteidigungsministerium in London mit.
Keystone-SDA
04.12.2025, 12:25
SDA
Immer wieder Zwischenfällen mit russischen Schiffen
In den vergangenen Monaten war es immer wieder zu Zwischenfällen mit russischen Schiffen und U-Booten gekommen. Russland wird zudem von den Nato-Partnern vorgeworfen, auch mit Hilfe der vor allem aus älteren Öltankern bestehenden sogenannten Schattenflotte kritische Unterwasser-Infrastruktur wie Unterseekabel anzugreifen.
Auch Deutschland hatte mit Grossbritannien eine stärkere Kooperation vereinbart. Deutsche Seefernaufklärer vom Typ P-8 Poseidon – militärische Spezialflugzeuge zum Einsatz gegen U-Boote – sollen künftig von der schottischen Militärbasis Lossiemouth aus starten.
Der britische Verteidigungsminister John Healey sagte nun: «Wenn unsere kritische Infrastruktur und unsere Gewässer bedroht sind, schreiten wir ein.» Das Abkommen sieht ausserdem die Ausbildung britischer Einheiten in Norwegen, den Austausch militärischer Technologien sowie gemeinsame Trainingsmanöver vor.
Auch die Entwicklung und der Einsatz autonomer Systeme und Drohnen sind Teil der Vereinbarung, wie das norwegische Verteidigungsministerium mitteilte. Beide Länder wollen Erfahrungen aus der maritimen Koalition zur Unterstützung der Ukraine nutzen, um Aktivitäten im Nordatlantik und in den nördlichen Regionen mit kostengünstigen Drohnen zu beobachten. Benannt ist das Abkommen nach dem schottischen Hauptquartier des norwegischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg – dem Lunna House auf den Shetlandinseln.
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Vorschlag an Trump: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schlägt dem US-Präsidenten ein Treffen der G7-Staaten mit Russland und Dänemark am Donnerstag in Paris vor. Das geht aus privaten Textnachrichten zwischen Macron und Trump hervor, die der US-Präsident auf der Plattform Truth Social teilt. Der Élysée-Palast bestätigt deren Echtheit.
20.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist
Warum ist Donald Trump so besessen von Grönland? Die einen sagen, es sind die Rohstoffe. Die anderen verweisen auf die Sicherheitspolitik. Beides sind keine guten Begründungen, wie du im One-Take-Video siehst.
19.01.2026
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist