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Digitalgesetz-Verstösse

EU plant Sanktionen gegen Apple und Meta

Spaniens geschäftsführende Vize-Regierungschefin und Ministerin für den ökologischen Wandel, Teresa Ribera reist in die USA.

Spaniens geschäftsführende Vize-Regierungschefin und Ministerin für den ökologischen Wandel, Teresa Ribera reist in die USA.

Šulová Kateøina/CTK/dpa

Die Europäische Union bereitet sich darauf vor, Apple und Meta wegen Nichteinhaltung neuer Digitalvorschriften zu bestrafen. Diese Massnahmen kommen inmitten wachsender Spannungen im transatlantischen Handel.

Samuel Walder

Samuel Walder

31.03.2025, 13:22

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die EU plant empfindliche Strafen gegen Apple und Meta wegen Verstössen gegen den Digital Markets Act.
  • Die Strafen könnten bis zu 10 % des Jahresumsatzes betragen – für Apple theoretisch bis zu 36 Milliarden US-Dollar – werden aber womöglich abgeschwächt.
  • Die EU weist Vorwürfe zurück, gezielt US-Konzerne ins Visier zu nehmen, und betont die Gleichbehandlung aller Unternehmen nach geltendem Recht.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die Europäische Union steht kurz davor, bedeutende Strafen gegen die US-Technologieriesen Apple und Meta zu verhängen. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA zunehmend angespannt sind. Der Digital Markets Act (DMA) der EU, der darauf abzielt, den Wettbewerb im Internet zu fördern, ist der Kern der Auseinandersetzung. Das berichtet der «Blick».

Apple wird vorgeworfen, seine App-Store-Regeln zu streng zu gestalten, indem es Entwicklern untersagt, Nutzer über günstigere Alternativen ausserhalb des App-Stores zu informieren. Besonders der Musikdienst Spotify hat sich über diese Praxis beschwert. Zudem wird die eingeschränkte Browserwahl auf Apple-Geräten kritisiert. Meta hingegen steht wegen seines Umgangs mit persönlichen Daten im Fokus. Die EU bemängelt, dass der Konzern seinen Nutzern Bedingungen auferlegt, die gegen das neue Digitalgesetz verstossen.

Die möglichen Strafen sind erheblich: Laut dem Digital Markets Act könnten sie bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens betragen, bei wiederholten Verstössen sogar bis zu 20 Prozent. Für Apple könnten diese Strafen theoretisch bis zu 36 Milliarden US-Dollar erreichen. Dennoch gibt es Berichte, dass die EU die Strafen möglicherweise abmildern könnte, um die Spannungen mit den USA nicht weiter zu verschärfen.

Die Vorwürfe, dass die EU gezielt gegen amerikanische Unternehmen vorgeht, während andere Konkurrenten ungeschoren davonkommen, weist die EU entschieden zurück. Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera Rodríguez betont, dass die Gesetze für alle Unternehmen gleichermassen gelten. Sie plant, in dieser Woche nach Washington zu reisen, um mit ihren amerikanischen Kollegen über die Situation zu sprechen.

Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.

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