GesundheitBund startet Kampagne für elektronisches Patientendossier
om, sda
3.7.2023 - 11:44
"Das EPD wirkt": Mit diesem Slogan startet das Bundesamt für Gesundheit seine Kampagne für das elektronische Patientendossier.
Keystone
Der Bund startet eine Kampagne für das elektronische Patientendossier (EPD). Mit dem Dossier stehen erstmals behandlungsrelevante Gesundheitsinformationen digital zur Verfügung. Die Kampagne führt der Bund zusammen mit den Kantonen.
Keystone-SDA, om, sda
03.07.2023, 11:44
SDA
Das System bildet die Basis für den Informationsaustausch von Patientinnen und Patienten mit den behandelnden Gesundheitsfachleuten, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in seinem «Bulletin» vom Montag schreibt.
Dem EPD müssen sich Akutspitäler, Rehabilitationskliniken, psychiatrische Kliniken und Geburtshäuser sowie ab 2022 neu zugelassene Arztpraxen anschliessen. Freiwillig anschliessen können sich Apotheken, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Spitex-Dienste oder Physiotherapeuten.
Mit dem einheitlichen Kommunikationskanal werden die wichtigsten Informationen abrufbar. Gemäss dem BAG bringt das mehrere Vorteile. Die nationale Informationskampagne läuft unter dem Motto «Das EPD wirkt». Sie richtet sich ab Sommer an Gesundheitsfachleute und ab 2024 an die Bevölkerung.
Der Bundesrat schickte Ende Juni die Revision des Gesetzes über das elektronische Patientendossier in die Vernehmlassung. Er beabsichtigt, dass alle Grundversicherten gratis ein elektronisches Dossier erhalten. Wer das nicht will, muss beim Kanton Widerspruch einlegen.
G7-Gipfel: Zusätzlicher Druck und Sanktionen gegen Russland
Évian, 17.06.2026: Mehr Druck auf Russland – die USA und die anderen G7-Staaten wollen mehr Druck auf Russland ausüben und so ein Ende des Ukraine-Kriegs herbeiführen.
In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heisst es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Ausserdem sollen mehr Waffen und Luftverteidigungssysteme geliefert werden.
Neben zusätzlichen Waffen versprechen die G7-Staaten der Ukraine in der Erklärung auch zusätzliche Unterstützung, um den kommenden Winter zu bewältigen.
Mit dem Ausbau der Unterstützung soll nach Angaben der G7 die neue Dynamik unterstützt werden, die in den vergangenen Monaten durch ukrainische Fortschritte an der Front entstanden ist.
18.06.2026
Rassistische Krawalle in Belfast: Starmer «schockiert»
Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
11.06.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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