DiplomatieBundespräsident Parmelin am inoffiziellen Regierungsgipfel in Dubai
SDA
3.2.2026 - 18:21
Bundespräsident Guy Parmelin am World Governments Summit in Dubai.
Keystone
Bundespräsident Guy Parmelin ist am inoffiziellen World Governments Summit in Dubai mit Staatschefs verschiedener Nationen zusammengetroffen. Unter anderem stand ein Gespräch mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Zayed Al Nahyan, auf dem Programm.
Keystone-SDA
03.02.2026, 18:21
SDA
Beim Gespräch mit Zayed Al Nahyan sei die Qualität der Beziehung zwischen der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten hervorgehoben worden, teilte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Dienstag mit. Beide Seiten unterzeichneten gemäss Communiqué Absichtserklärungen zur Wasserversorgung und zur Einrichtung einer gemischten Wirtschaftskommission.
Die Gespräche hätten sich insbesondere auf Bildung, Forschung und humanitäre Hilfe konzentriert. Auch internationale Fragen wie die Lage in Gaza, im Iran und im Jemen sowie die Suche nach einem dauerhaften Frieden in der Ukraine seien angesprochen worden.
Bilaterale Gespräche am Rande des Gipfels
Am Rande des Gipfels führte Parmelin zudem bilaterale Gespräche mit der kosovarischen Präsidentin Vjosa Osmani-Sadriu und der Präsidentin Nordmazedoniens Gordana Siljanovska-Davkova, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Dabei sei es unter anderem um die bilateralen Beziehungen, das Schweiz-EU-Paket und die Länder des Westbalkans gegangen.
Der Bundespräsident traf sich zudem mit dem angolanischen Präsidenten João Lourenço, um über die Handelsbeziehungen der beiden Länder zu sprechen. Ausserdem seien mehrere Treffen mit Vertretern von Schweizer Unternehmen auf dem Programm gestanden.
Der Gipfel, der dem Thema Regierungsführung der Zukunft gewidmet war, ist keine klassische politische Konferenz, sondern ein Forum für den Austausch von Wissen, Ideen und Modellen für die Zukunft. Er versammelte rund 30 Staats- und Regierungschefs sowie 400 Ministerinnen und Minister, wie das WBF mitteilte.
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