RusslandCIA-Chef Burns besucht zum Abschied die Ukraine
SDA
21.12.2024 - 21:52
HANDOUT - Wolodymyr Selenskyj (l) und William Burns in Kiew. Foto: Uncredited/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Der scheidende Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, William Burns, ist bei einem Abschiedsbesuch in Kiew vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen worden. «Wir haben uns in diesem Krieg oft getroffen, und ich bin dankbar für seine Unterstützung», schrieb Selenskyj auf der Plattform X.
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21.12.2024, 21:52
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«Bill, ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute», verabschiedete er den Amerikaner. «Wir werden uns sicher wiedersehen, und wir werden bestimmt sehen, dass dieser Krieg mit einem echten und dauerhaften Frieden endet.»
Der Spitzendiplomat Burns (68) hat in den USA unter demokratischen und republikanischen Regierungen gedient – unter anderem als Botschafter in Russland und später als Vizeaussenminister. Als CIA-Chef besuchte er im November 2021 Moskau und kam mit der Überzeugung zurück, dass Kremlchef Wladimir Putin die Ukraine angreifen werde. Erkenntnisse der USA über den russischen Truppenaufbau halfen Kiew, im Februar 2022 auf den Einmarsch vorbereitet zu sein.
Im Herbst 2022 glaubten die USA, Anzeichen für einen möglichen Einsatz von Atomwaffen durch Russland in der Ukraine zu sehen. Burns traf sein russisches Gegenüber Sergej Naryschkin in Istanbul und warnte Moskau vor einer solchen Eskalation.
Der designierte US-Präsident Donald Trump will seinen Vertrauten John Ratcliffe zum CIA-Direktor machen. Der ehemalige Kongressabgeordnete aus Texas ist derzeit Co-Vorsitzender eines Trump-nahen konservativen Think-Tanks und war in der ersten Amtszeit des Republikaners als Geheimdienstkoordinator tätig. Die Demokraten warfen Ratcliffe damals unter anderem vor, seine Position für politische Zwecke zu missbrauchen. Seine Nominierung muss noch vom Senat bestätigt werden.
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«Ich denke, dass diese Angriffe so lange weitergehen werden, bis dieses Ziel erreicht ist oder die iranische Seite eine ernsthafte Bereitschaft gezeigt hat, zu verhandeln.»
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor ein baldiges Ende des Krieges ins Spiel gebracht, ohne aber einen konkreten Zeitpunkt zu nennen.
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