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Das Coronavirus breitet sich aus – als wäre es unaufhaltsam

Agenturen / tpfi / wan.

7.3.2020 - 20:30

Das Coronavirus breitet sich in der Schweiz weiter aus. Laut den Zahlen BAG vom Samstagmittag gibt es bisher 228 bestätigte Ansteckungen.
Bild: Keystone/AP Centers for Disease Control

Laut den neuesten BAG-Zahlen gibt es derzeit hierzulande weit über 200 bestätigte Ansteckungen. Weltweit sind mehr als 100'000 Coronavirus-Infektionen und rund 3'500 Todesfälle registriert. Nicht ganz Europa ist bisher betroffen.

20:30 Uhr: Fortsetzung folgt

Am Sonntag greifen wir die neuesten Geschehnisse, Zahlen, Konsequenzen usw. punkto Coronavirus wieder auf. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Ihr «Bluewin»-Team.

20.26: Weiterer Fall im französischen Parlament

Im französischen Parlament gibt es einen weiteren Corona-Fall. Eine nicht namentlich genannte Abgeordnete sei im Spital, teilte das Präsidium der Nationalversammlung am Samstag mit. Damit stieg die Zahl der Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus in der Nationalversammlung auf drei, darunter zwei Abgeordnete.

Der Abgeordnete Jean-Luc Reitzer, dessen Fall am Donnerstag bekanntgegeben worden war, sei noch immer auf der Intensivstation, hiess es am Samstag aus seinem Umfeld. Sein Zustand sei stabil.               

Frankreich ist mit Italien und Deutschland das am stärksten von dem neuartigen Erreger betroffene Land in der EU. Nach Angaben der französischen Behörden vom Samstag gab es zwei weitere Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf elf, die der Infizierten liegt bei 716.

20.14 Uhr: Blick aufs nördliche Nachbarland

Baden-Württemberg, das deutsche Bundesland an der Grenze zur Schweiz, hat es derzeit gemäss dortigem Landessozialministerium mit doch 170 Fällen zu tun. Insgesamt 54 neue Covid-19-Infektionen sind seit Freitagabend hinzugekommen.

19.29 Uhr: Bisher nicht ganz Europa betroffen

In einem Grossteil der europäischen Staaten wurde das Coronavirus inzwischen festgestellt. Bloss Albanien, Bulgarien, Kosovo, Malta, die Moldau und Montenegro melden bisher noch keine Fälle.

19.13 Uhr: Italien leidet

In Italien gibt es nun 233 bestätigte Todesopfer und 5'883 Infizierte, wie der italienische Zivilschutz am Samstag mitteilte. Innerhalb von 24 Stunden wurden somit 36 Tote und 1'247 Infektionen mehr gemeldet.

18.40 Uhr: Studie zum Komplex Coronavirus / Kinder 

Vor Kindern scheint die Lungenkrankheit, die vom neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöst wird, haltzumachen. Ein internationales Forscherteam hat diesbezüglich die bisher detailreichste Studie veröffentlicht.

Der Studie zufolge stecken sich Kinder zwar ebenso häufig mit dem Erreger an wie Erwachsene, sie entwickeln aber keine oder nur leichte Symptome. Für die Analyse haben die Mediziner auf Patientendaten aus der südostchinesischen Metropole Shenzhen zurückgegriffen.

18.05 Uhr: Zwischenbilanz 

Zusammenfassung: Das neue Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Weltweit sind inzwischen mehr als 100'000 Coronavirus-Infektionen und rund 3'500 Todesfälle registriert. Über 90 Länder sind betroffen. Das Bundesamtes für Gesundheit (BAG) meldet bisher 228 bestätigte Ansteckungen in der Schweiz. Alle Erkrankten seien isoliert, heisst es auf der Webseite des BAG. Die Gesundheitsbehörden würden enge Kontaktpersonen benachrichtigen.

Bei weiteren 36 Fällen liegt ein erstes positives Resultat vor, die Bestätigung durch das Referenzlabor in Genf steht noch aus, wie das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) ergänzte. Werden sie bestätigt, ergibt dies 264 Fälle.

In Italien sind mehr als 4'600 Menschen am Coronavirus erkrankt. Inzwischen werden Ärzte im Ruhestand reaktiviert.

Mehrere europäische Länder ergriffen schon am Freitag weitere Massnahmen im Kampf gegen das Virus. Österreich stellt für zwei Wochen sämtliche Direktflüge nach Südkorea, Mailand, Bologna und in den Iran ein. Ausserdem sollen an der Grenze zu Italien punktuell Gesundheitschecks durchgeführt werden.

Frankreich kündigte die Schliessung von Schulen in zwei besonders betroffenen Départements an. Die isländische Regierung rief den Ausnahmezustand für die Nordatlantik-Insel aus.

18.00 Uhr: Mehr als 100'000 Infizierte weltweit

Weltweit sind inzwischen mehr als 100'000 Coronavirus-Infektionen und rund 3'500 Todesfälle registriert – die Dunkelziffer nicht erfasster Fälle dürfte gemäss Experten noch weit darüber liegen.

17.15 Uhr: Nilschiff mit 165 Menschen in Quarantäne

Nachdem mehrere Crewmitglieder positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, steht ein Nilkreuzfahrtschiff mit etwa 165 Menschen an Bord im Süden Ägyptens unter Quarantäne. Neben der ägyptischen Besatzung befänden sich auch Touristen aus Frankreich, Indien und Amerika auf dem Schiff, hiess es am Samstag aus Behördenkreisen in der Stadt Luxor. Das Schiff war aus Assuan gekommen. Nach Angaben der Gewerkschaft der Touristenführer in Luxor handelt es sich um die «MS River Anuket».

16.20 Uhr: EU gibt Italien Rückendeckung für Hilfspaket gegen Coronavirus

Italien hat für sein milliardenschweres Hilfspaket gegen die Coronavirus-Epidemie Rückendeckung von der Europäischen Kommission bekommen. Die dafür veranschlagten Ausgaben würden nicht herangezogen werden, wenn Brüssel die Einhaltung der EU-Haushaltsregeln durch Italien prüfe.

16.13 Uhr: Hotel in China eingestürzt

Ein mehrstöckiges Hotel ist in der chinesischen Küstenstadt Quanzhou eingestürzt – das 80-Zimmer-Hotel war erst kürzlich in eine Quarantäne-Station für Menschen umgewandelt worden.

Bis Samstagabend (Ortszeit) seien 23 Menschen aus den Trümmern gerettet worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. In ersten Berichten der örtlichen Behörden habe es geheissen, rund 70 Menschen seien in dem Gebäude eingeschlossen gewesen. Quanzhou hat rund acht Millionen Einwohner und liegt in der südostchinesischen Provinz Fujian an der Taiwan-Straße.

15.30 Uhr: Fast die Hälfte der Getesteten auf «Grand Princess» infiziert

Auf dem vor Kalifornien festsitzenden Kreuzfahrtschiff «Grand Princess» ist bei ersten Untersuchungen bei fast der Hälfte der getesteten Menschen eine Coronavirus-Infektion festgestellt worden. Bei 46 Tests seien 21 Infektionen bestätigt worden, teilte US-Vizepräsident Mike Pence mit, der von einer hohen Zahl an Infizierten unter den 3'533 Menschen an Bord ausgeht. In Italien ordnete die Regierung neue Notmaßnahmen an, unter anderem werden seit Samstag Ärzte im Ruhestand reaktiviert.

15.00 Uhr: Vatikan verlegt Angelus und Papst-Audienzen

Wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus in Italien wird Papst Franziskus das nächste Angelus-Gebet nicht am Fenster vor den Menschen direkt sprechen. Das traditionelle Gebet am Sonntagmittag soll stattdessen per Video live aus dem Papstpalast übertragen werden.

14.15 Uhr: Italiens PD-Parteichef Zingaretti mit Coronavirus infiziert

Nicola Zingaretti, neulich.
Bild: Keystone

Der Chef der in Rom mitregierenden Sozialdemokraten, Nicola Zingaretti, ist positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Es gehe ihm gut, er müsse aber zunächst zu Hause in Quarantäne bleiben, erklärte der 54-jährige Politiker am Samstag in einem Video bei Facebook.

13.30 Uhr: Seco steht betroffenen Branchen zur Seite

Die Corona-Epidemie werde in den ersten beiden Quartalen Spuren in der Schweizer Wirtschaft hinterlassen, glaubt Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch. Der Bund will betroffenen Unternehmen mit massgeschneiderten Massnahmen unter die Arme greifen.

13.00 Uhr: Fast 6'000 Coronavirus-Fälle im Iran — 145 Tote

Im Iran sind erneut 21 Menschen an den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion gestorben. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Teheran am Samstag sagte, stieg die Zahl der Todesfälle durch die von dem Virus ausgelöste Erkrankung Covid-19 damit auf insgesamt 145.

12.30 Uhr: BAG meldet 228 bestätigte Coronavirus-Fälle in der Schweiz

Bis Samstagnachmittag gibt es laut dem Bundesamtes für Gesundheit (BAG) bisher 228 bestätigte Ansteckungen. Alle Erkrankten seien isoliert, heisst es auf der Webseite des BAG. Die Gesundheitsbehörden würden enge Kontaktpersonen benachrichtigen.

Meldungen zu Erkrankungen liegen vor aus den Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Baselland, Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis, Zug, Zürich sowie aus dem Fürstentum Liechtenstein



12.00 Uhr: Coronavirus erreicht US-Profisport

Das Coronavirus erreicht den nordamerikanischen Profisport. Die NBA intensiviert als erste Profiliga die Vorkehrungen gegen die Ausbreitung der neuen Krankheit.



11.00 Uhr: USA schicken auch Dollar-Scheine in Quarantäne

Wegen der Coronavirus-Epidemie müssen in den USA auch Geldscheine in Quarantäne: Dollar-Noten, die aus Asien in die USA gelangen, würden seit dem 21. Februar für einen «verlängerten Zeitraum» zurückgehalten, sagte eine Sprecherin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Freitag. US-Bürger müssten sich jedoch keine Sorgen vor Engpässen bei der Bargeld-Versorgung machen, betonte die Sprecherin.

10.30 Uhr: Österreichischer Zoll stellt 21'000 Schutzmasken sicher

Der österreichische Zoll hat bei der Kontrolle eines Reisebusses 21'000 geschmuggelte Mundschutz-Masken sichergestellt. Wie das österreichische Finanzministerium am Samstag mitteilte, stoppten die Zöllner die Weiterfahrt der vier Fahrer und drei Passagiere, die von der Türkei nach Deutschland wollten. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage wegen des Coronavirus Sars-CoV-2 schätzt das Finanzministerium, dass die Schmuggler mit den nicht zertifizierten Schutzmasken «mindestens 50'000 Euro Gewinn» hätten erzielen können.



10.00 Uhr: Erstmals Todesfälle an US-Ostküste

Die US-Gesundheitsbehörden haben erstmals Todesfälle durch das neuartige Coronavirus an der Ostküste des Landes gemeldet. Zwei Menschen seien im Bundesstaat Florida an der durch den Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das Gesundheitsministerium von Florida am Freitag mit. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus in den USA insgesamt auf 16.

09.00 Uhr: Ai Weiwei scherzt über Coronavirus

Der chinesische Starkünstler Ai Weiwei scherzt über das Coronavirus und löst in Italien Ärger aus. «Das Coronavirus ist wie die Pasta. Die Chinesen haben sie erfunden, und die Italiener haben sie verbreitet», schrieb der 62-jährige Künstler und Dissident auf Instagram.



07.30 Uhr: Italien stoppt Teile der Justiz

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus stoppt Italien einen Teil der Arbeit der Gerichte. Zunächst für rund zweieinhalb Monate bis Ende Mai sollen zum Schutz der Menschen vor Infektionen Einschränkungen im Justizsystem möglich werden etwa bei Prozessen und anderen öffentlichen Terminen, wie die Regierung am frühen Samstagmorgen in Rom mitteilte. Prozesse zu nicht schweren Taten dürfen damit verschoben werden, wie Medien schrieben. Die Details sollten jeweils vor Ort bestimmt werden.

07.00 Uhr: Hochbetrieb bei Hersteller von Schutzanzügen

Beim weltweit führenden Hersteller von Schutzanzügen Dupont stehen derzeit die Maschinen nicht still. «Seit dem offiziellen Ausbruch des Coronavirus merken wir eine stark erhöhte Nachfrage», sagte Produktmanager Albrecht Gerland im Werk im luxemburgischen Contern der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst sei deutlich mehr Ware nach China geliefert worden, wo das Virus ausgebrochen war. Mit der zunehmenden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 stehe aktuell Europa vermehrt im Fokus.

05.30 Uhr: Chinas Aussenhandel bricht

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Epidemie ist Chinas Aussenhandel stark zurückgegangen. Erstmals seit dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 legte die Pekinger Zollverwaltung am Samstag Handelszahlen vor.

Demnach sackten Chinas Exporte im Januar und Februar im Vergleich zu den ersten zwei Monaten des Vorjahres um 17,2 Prozent auf einen Wert von umgerechnet 292,45 Milliarden US-Dollar ab. Die Einfuhren gingen um vier Prozent auf 299,54 Milliarden Dollar zurück. Insgesamt schrumpfte der Aussenhandel damit um elf Prozent.

In China und Südkorea werden immer mehr Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Auf dem Bild: Eine südkoreanische Labormitarbeiterin mit einer zu untersuchenden Probe.
Biild: Keystone/EPA/Jeon Heon-Kyun

In China sind inzwischen 3'070 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Laut offiziellen Angaben haben sich bislang mehr als 80'000 Menschen auf dem chinesischen Festland mit dem Erreger infiziert, von denen über 55'000 geheilt wurden.

In China sterben weiter viele Menschen durch das neuartige Coronavirus. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Samstag mitteilte, kamen weitere 28 Menschen durch Sars-CoV-2 ums Leben. Die Gesamtzahl der Toten seit Ausbruch von Covid-19 lag damit in China bei 3'070.

Zudem wurden 99 neue Infektionen registriert. Laut offiziellen Angaben haben sich bislang mehr als 80'000 Menschen auf dem chinesischen Festland mit dem Erreger infiziert, von denen über 55'000 geheilt wurden.

Südkorea meldete ebenfalls erneut steigende Zahlen: Die Gesundheitsbehörden registrierten mehr als 480 neue Infektionen. Die Gesamtzahl der Menschen im Land, die bisher positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, sei auf 6'767 gestiegen, teilten die Zentren für Gesundheitskontrolle und Prävention am Samstag mit. Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit dem Virus gebracht werden, kletterte um zwei auf 44.

Kreuzfahrtschiff vor Kalifornien gestoppt

Auch in den USA sorgt die Krankheit zunehmend für Probleme: Auf einem vor der Küste Kaliforniens gestoppten Kreuzfahrtschiff waren mindestens 21 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. US-Vizepräsident Mike Pence sagte, in einem nächsten Schritt sollten alle Menschen an Bord getestet und bei einer möglichen Infektion in Quarantäne untergebracht werden.

Die Behörden hatten das Schiff nach dem Coronavirus-Tod eines früheren Passagiers rund 100 Kilometer vor der Küste Kaliforniens gestoppt. Insgesamt sollen sich rund 2'400 Passagiere und 1'100 Crewmitglieder an Bord befinden.

Verglichen mit anderen Ländern ist die Zahl der Krankheits- und Todesfälle in den USA gering. Bislang sind nach offiziellen Angaben 15 Menschen in den Vereinigten Staaten an dem Virus gestorben. Weltweit sind knapp 100'000 Infektionen und über 3'300 Todesfälle bestätigt.

Allerdings wurde aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung der Krankheit das Techfestival South by South West, das normalerweise jährlich Zehntausende Besucher in die texanische Metropole Austin zieht, abgesagt. Das seit 1987 jährlich stattfindende Treffen, das inzwischen unter anderem ein Filmfestival, ein Musikfestival und ein Digital- und Techfestival beinhaltet, zählt zu einem der wichtigsten Branchentreffen und zieht auch zahlreiche internationale Besucher an.

Gesundheitchecks an Grenzen

Mehrere europäische Länder ergriffen am Freitag weitere Massnahmen im Kampf gegen das Virus. Österreich stellt für zwei Wochen sämtliche Direktflüge nach Südkorea, Mailand, Bologna und in den Iran ein, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien mitteilte.

Ausserdem sollen an der Grenze zu Italien punktuell Gesundheitschecks durchgeführt werden. Reisende, die aus Südkorea, dem Iran und Teilen Chinas in die Alpenrepublik wollen, müssen mit einer ärztlichen Bestätigung nachweisen, dass sie nicht mit dem neuen Coronavirus infiziert sind.

Frankreich kündigte die Schliessung von Schulen in zwei besonders betroffenen Départements an. Wie Premierminister Édouard Philippe in Paris ankündigte, gelten die neuen Massnahmen für den Verwaltungsbezirk Haut-Rhin im südlichen Elsass und den Verwaltungsbezirk l'Oise im Norden des Landes. Kinderkrippen, Kindergärten, weiterführende Schulen oder Gymnasien sollen in den beiden Départements von diesem Montag an für zwei Wochen geschlossen bleiben.

Ausnahmezustand in Island

Die isländische Regierung rief den Ausnahmezustand für die Nordatlantik-Insel aus. Erstmals hätten sich zwei Menschen in Island selbst mit der Lungenkrankheit Covid-19 angesteckt, sagte Chef-Epidemiologe Thorolfur Gudnason. Die bisher Infizierten hätten sich in Österreich oder Italien angesteckt.

Insgesamt habe sich die Zahl der bestätigten Fälle in dem kleinen europäischen Land nun auf 43 erhöht, hiess es weiter. Der Ausnahmezustand bedeutet, dass in Institutionen strengere Regeln zur Prävention eingehalten werden müssen.

Malta wies derweil ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als 2000 Menschen an Bord ab. Auf Malta wurde bislang keine Infektion mit Sars-CoV-2 registriert. Das Kreuzfahrtschiff steuert der Reederei zufolge nun die italienische Stadt Messina an.

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