PolitikDänemarks Regierungschefin startet dritte Amtszeit
SDA
3.6.2026 - 11:22
Die Parteivorsitzenden Martin Lidegaard (Sozialliberale Partei), Pia Olsen Dyhr (SF), die neue dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen (Sozialdemokraten) und Lars Loekke Rasmussen (Moderate) stellen in der Marienborg das Regierungsprogramm für eine neue Regierung in Dänemark vor. Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
Keystone
Dänemarks neue Mitte-Links-Regierung aus vier Parteien hat dem dänischen König Frederik X. ihr Kabinett präsentiert. Damit hat für die Sozialdemokratin Mette Frederiksen ihre dritte Amtszeit als Regierungschefin begonnen.
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03.06.2026, 11:22
SDA
Auch der bisherige Aussenminister Lars Løkke Rasmussen von der Mitte-Partei Moderaterne behält seinen Job. Insgesamt hat die neue Regierung 21 Minister – elf Frauen und zehn Männer. Damit besteht ein Kabinett in Dänemark erstmals aus mehr Frauen als Männern.
Nach historisch langen Verhandlungen hatte sich die Sozialdemokratin Frederiksen fast zehn Wochen nach der Parlamentswahl mit der sozialistischen Volkspartei, der sozialliberalen Partei Radikale Venstre und der Partei Moderaterne auf eine Minderheitsregierung geeinigt.
Zwei weitere links-grüne Parteien sollen der Koalition als Mehrheitsbeschaffer dienen. Die Regierung löst die bisherige Koalition aus Sozialdemokraten, Rechtsliberalen und Moderaterne ab.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
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