PolitikDas Bild von Ausländern in der Schweiz hat sich verschlechtert
SDA
11.3.2025 - 15:55
Ausländerinnen und Ausländer haben einen schlechten Einfluss auf das Schulsystem in der Schweiz: Das glauben immer mehr Einheimische. (Archivbild)
Keystone
Ausländer und Ausländerinnen haben einen schlechten Einfluss auf das Schweizer Bildungssystem und machen die Strassen unsicherer. Das finden immer mehr Schweizerinnen und Schweizer, wie Zahlen des Bundesamtes für Statistik über die vergangenen drei Jahre belegen.
Keystone-SDA
11.03.2025, 15:55
SDA
Zwischen 2022 und 2024 sei der Anteil der Schweizer Bevölkerung, der die Auswirkungen von Ausländerinnen und Ausländern im Bereich der Schulbildung als negativ einschätzte, um 7 Prozentpunkte gestiegen, schrieb das Bundesamt für Statistik (BSF) am Dienstag.
Im Bereich der Sicherheit stieg der Anteil derer die finden, ausländische Personen machen die Strassen in der Schweiz unsicherer, um 6 Prozentpunkte auf fast 30 Prozent. Auch die Frage des Missbrauchs von Sozialleistungen spaltet die Bevölkerung stärker.
Allgemein zeige die Bevölkerung aber Offenheit gegenüber in der Schweiz lebenden Menschen aus dem Ausland und sehe positive Auswirkungen ihrer Präsenz im Land, hiess es. Immerhin dächten nämlich mehr als 70 Prozent nicht, dass Ausländer oder Ausländerinnen auf der Strasse ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen, dass sie für eine Zunahme der Arbeitslosigkeit verantwortlich seien oder dass ausländische Kinder die Ausbildung der Schweizer Kinder behinderten.
Etwa 60 Prozent der Bevölkerung ist laut der Erhebung des Bundesamtes für Statistik dafür, Ausländerinnen und Ausländern, die in der Schweiz leben, mehr Rechte zu erteilen, insbesondere was den Familiennachzug betrifft.
Nur die Hälfte der Befragten befürwortet allerdings eine politische Beteiligung von Ausländerinnen und Ausländerinnen in der Schweiz. Zwischen 2022 und 2024 ist der Anteil, der solche Rechte für Ausländerinnen und Ausländer befürwortet, bei allen untersuchten Fragen um fast 5 Prozentpunkte gesunken.
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Pete Hegseths «Pulp Fiction»-Gebet
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
17.04.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt