KI-Drohne und Frühwarnflugzeug Das ist Nordkoreas neueste Militärtechnologie 

SDA

27.3.2025 - 09:46

🚨🇰🇵 North Korea reveals Saetbyol-9 high-altitude long-endurance strategic reconnaissance "AI" drone which looks strikingly similar to the US RQ-4 drone.

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— Terror Alarm (@terroralarm.org) 27. März 2025 um 01:13

Nordkorea zeigt seine neuesten militärischen Errungenschaften: Neben Drohnen, die angeblich von einer KI gesteuert werden, freut sich Kim Jong-un über ein neues Frühwarnflugzeug.

Keystone-SDA

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Nordkorea hat neue Militärtechnologie vorgestellt.
  • Kim Jong-un freut sich über ein neues Frühwarnflugzeug sowie Kamikaze- und Aufklärungsdrohnen, die mit KI arbeiten.
  • Pjöngjang hat Moskau angeblich 3000 weitere Soldaten geschickt.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die neuste Militärtechnologie seiner Armee vorgestellt. Unter anderem handele es sich dabei um Kamikaze-Drohnen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet seien, berichtete Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur KCNA.

Das nordkoreanische Militär präsentierte demnach zudem erstmals ein Flugzeug, das als luftgestütztes Frühwarnsystem dient und möglicherweise die Flugabwehr des Landes modernisieren könnte. Laut Medienberichten könnte es sich um dabei um ein russisches Frachtflugzeug handeln, das von Nordkorea umgebaut wurde.

Satellite images show North Korea has received engineering know-how to convert a russian IL76 into an AWACS platform.

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— Alexander R (@alexanderr.nafofellas.com) 12. März 2025 um 23:53

Als Kamikaze-Drohnen bezeichnet man unbemannte, mit Sprengladungen bestückte Fluggeräte. Diese werden auch im Ukraine-Krieg flächendeckend eingesetzt, wo Russland Unterstützung von Nordkorea bekommt.

Weiter hat Kim Jong-un auch eine neue Aufklärungsdrohne präsentiert: Die Saetbyol-9erinnert stark an die amerikanische Drohne RQ-4 und soll sehr lange und sehr hoch fliegen können. Auch sie funktioniert angeblich mit KI.

Angeblich 3000 weitere Soldaten nach Russland entsendet

Seit Herbst hatte Nordkorea laut Angaben des südkoreanischen Geheimdienstes rund 11'000 Soldaten in die russische Grenzregion Kursk entsandt. Heute hiess es vom südkoreanischen Generalstab, dass Nordkorea im Januar und Februar wohl eine zweite Truppenentsendung im Umfang von mindestens 3000 weiteren Soldaten vorgenommen habe.

🚨 North Korea has reportedly sent at least 3,000 more troops to Russia in early 2025, bringing the total to 11,000. With 4,000 casualties, Pyongyang continues supplying Moscow with missiles, ammo, and artillery in exchange for potential advanced weapons tech. en.yna.co.kr/view/AEN2025...

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— NOELREPORTS (@noelreports.com) 27. März 2025 um 08:40

Zusätzlich liefert Nordkorea auch Munition und Waffen im grossen Stil nach Russland, darunter Kurzstreckenraketen, Panzerhaubitzen und Raketenwerfer.

Experten vermuten, dass Nordkorea im Gegenzug für die militärische Unterstützung von Russland nicht nur Geldlieferungen und Sicherheitsgarantien, sondern möglicherweise auch Militärtechnologie erhalten könnte.

Erster Raketentest Nordkoreas seit Trumps Amtsantritt

Erster Raketentest Nordkoreas seit Trumps Amtsantritt

Nordkorea hat erstmals seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump wieder einen Raketentest durchgeführt. Die Geschosse wurden nach Angaben des südkoreanischen Militärs aus dem Westen Nordkoreas in Richtung Gelbes Meer abgefeuert. Zuvor hatte Nordkorea die aktuellen gemeinsamen Militärübungen Südkoreas und der USA als «gefährliche Provokation» verurteilt, die versehentlich eine Konfrontation auslösen könnte.

10.03.2025