DeutschlandDefekt am Regierungsflieger: Wadephul muss Südamerika-Reise umplanen
SDA
8.11.2025 - 16:02
Deutschlands Außenminister Johann Wadephul (CDU) während eines Hintergrundgesprächs mit mitreisenden Medienvertreterinnen und Medienvertretern auf einem Rückflug nach Berlin. Foto: Marcus Brandt/dpa
Keystone
Aussenminister Johann Wadephul muss seine Reise zu einem EU-Lateinamerika-Gipfel in Kolumbien wegen eines nicht einsatzfähigen Regierungsflugzeugs kurzfristig umplanen. Der für den Flug von Hamburg aus vorgesehene Airbus A350 der Bundeswehr-Flugbereitschaft sei wegen eines Defekts nicht verfügbar, teilte das Auswärtige Amt mit. Nach Angaben der Luftwaffe handelt es sich um einen Defekt an der Vereisungsschutzanlage. Die entsprechenden Ersatzteile seien bestellt, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Wadephul soll Kanzler Friedrich Merz (beide CDU) bei dem Treffen vertreten.
Keystone-SDA
08.11.2025, 16:02
SDA
Der Minister wolle nun mit einer Linienmaschine nach Kolumbien und dann weiter zu dem Treffen in Santa Marta am Karibischen Meer im Norden des Landes fliegen, hiess es vom Auswärtigen Amt weiter. Am Sonntag wollte Wadephul mit der Flugbereitschaft von Kolumbien aus nach Bolivien weiterreisen, um dort Gespräche mit der neu gewählten Regierung zu führen.
Am Dienstag und Mittwoch kommender Woche ist geplant, dass der Bundesaussenminister in der kanadischen Provinz Ontario an einem Treffen der Aussenminister der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien teilnimmt.
Wadephuls Vorgängerin häufiger von Pannen ausgebremst
Wadephuls Vorgängerin Annalena Baerbock (Grüne) war als Aussenministerin der vorigen Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP mehrfach von Pannen der Flugbereitschaft der Bundeswehr betroffen. Spektakulärstes Beispiel war eine geplante Reise Baerbocks nach Australien, Neuseeland und Fidschi.
Baerbock musste den Flug im August 2023 abbrechen, nachdem sich bei einem Tankstopp in Abu Dhabi bei einem Airbus A340 der Bundeswehr-Flugbereitschaft die Landeklappen nach dem Start nicht hatten einklappen lassen. Bei einem weiteren Versuch trat derselbe Fehler wieder auf, so dass die Aussenministerin die Reise abbrach und mit einem Linienflug nach Deutschland zurückkehrte. Sie holte den Besuch später nach.
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