Vom Krieg gebeuteltes Sudan: Der letzte Tempelwächter bangt um seine Pyramiden
Der 65-jährige Mostafa stammt aus einer Familie, die die Pyramiden im Sudan seit Generationen bewacht. Die Anlagen wurden vor rund 2400 im Königreich Kusch errichtet. Heute sind sie jedoch in einem schlechten Zustand.
06.05.2026
Der 65-jährige Mostafa stammt aus einer Familie, die die Pyramiden im Sudan seit Generationen bewacht. Die Anlagen wurden vor rund 2400 Jahren im Königreich Kusch errichtet. Heute sind sie jedoch in einem schlechten Zustand.
Die Pyramiden von Meroe gehörten zu den grössten Touristenattraktionen im Land. Seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Sudan vor drei Jahren ist das Gebiet jedoch fast menschenleer. Touristen bleiben aus, viele Archäologen mussten das Land verlassen.
Zurück geblieben sind der Wächter Mostafa Ahmed Mostafa sowie zwei Archäologen, die die jahrtausendealten Bauwerke mit einfachen Mitteln vor Sand, Regen und weiterer Zerstörung schützen.
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