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USA unter Donald Trump Die wichtigsten Ereignisse zwischen dem 19. März und dem 15. April 2026
Valérie Glutz
16.4.2026
Donald Trump ist seit dem 20. Januar 2025 wieder Präsident der Vereinigten Staaten. Alle Entwicklungen in seiner zweiten Präsidentschaft findest du hier im Ticker.
Das Wichtigste im Überblick
- Donald Trump regiert seit dem 20. Januar 2025 in den USA.
- Das Land ist aktuell tief gespalten.
- Was zuvor wichtig war, kannst du hier nachlesen.
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LivetickerNeue Beiträge
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Liveticker beendet
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22.29 Uhr
Alphaville wehrt sich gegen Songnutzung durch Trump
Die Popband Alphaville möchte dagegen vorgehen, dass US-Präsident Donald Trump ein Video mit ihrem Hit «Forever Young» veröffentlicht hat. Auf seiner Plattform «Truth Social» hatte Trump ein KI-Video gepostet, das mit dem Song unterlegt ist. Es zeigt Animationen von ihm zu verschiedenen Zeiten, angefangen von einem Bild, das ihn im Alter von vier Jahren zeigen soll.
«Da wir, die Band Alphaville, Trumps politischen Ansichten in keiner Weise zustimmen und sie sogar weitgehend verabscheuen, werden wir dafür sorgen, dass dieser Beitrag unverzüglich aus dem Internet entfernt wird», hiess es in einem Statement, das auf dem Instagram-Account der Band veröffentlicht wurde.
«Wir untersagen hiermit jegliche weitere Verwendung von Alphaville-Musik durch die Republikanische Partei und ihren Präsidenten», hiess es weiter. Unterzeichnet war das Statement mit «freundlichen Grüssen aus dem alten Europa» und dem Namen von Alphaville-Sänger Marian Gold.
Die Synthie-Pop-Band gründete sich Anfang der 1980er Jahre in Münster. Neben «Forever Young» sind sie unter anderem für das Lied «Big in Japan» bekannt.
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22.16 Uhr
Johnson verteidigt Trumps Äusserungen über Papst
Der republikanische Vorsitzende im US-Repräsentantenhaus, Mike Johnson, hat die Verbalattacken von Präsident Donald Trump und dessen Vize JD Vance gegen Papst Leo XIV. verteidigt. «Wenn man sich in politische Gewässer begibt, muss man meiner Meinung nach mit einer politischen Reaktion rechnen», sagte Johnson im Kapitol in Washington. «Der Papst hat davon einiges abbekommen.»
Johnson betonte, er wolle religiöse Führungsfiguren nicht kritisieren und sich auch nicht auf eine theologische Debatte mit dem Papst einlassen. Doch in Bezug auf die Angriffe gegen den Iran berief er sich auf die sogenannte Doktrin vom gerechten Krieg, wonach ein Krieg unter bestimmten Bedingungen gerechtfertigt ist. «Es steht so viel auf dem Spiel», sagte er.
Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hat Trump im Streit mit dem Papst den Rücken gestärkt. J. Scott Applewhite/AP/dpaAm Dienstag hatte der republikanische Vorsitzende der Kongresskammer gesagt, er habe Trump gebeten, ein Bild von seiner Plattform Truth Social zu entfernen, das ihn offenbar als Jesus darstellte und das auch von gläubigen Republikanern kritisiert wurde.
Vance hatte versucht, das Meme als einen Witz abzutun, «den viele Leute nicht verstanden haben». Der Vizepräsident sagte zudem, «es wäre am besten, wenn der Vatikan sich auf moralische Fragen konzentriert, auf das, was in der katholischen Kirche geschieht, und den Präsidenten der Vereinigten Staaten die amerikanische Politik bestimmen lässt».
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18.07 Uhr
Trump postet schon wieder ein Bild mit Jesus
Nach der massiven Kritik an Donald Trump für seine Darstellung als Jesus in den sozialen Medien hat der US-Präsident nachgelegt. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte er ein von einem anderen Internet-Nutzer generiertes Bild, das ihn diesmal Seite an Seite mit Jesus Christus zeigt, der ihn umarmt. «Die wahnsinnige, radikale Linke dürfte das nicht mögen, aber ich finde das recht nett», schrieb Trump.
In weiteren, in kurzem Abstand nacheinander veröffentlichten Posts schrieb er, Chinas Präsident Xi Jinping werde sich bei ihm mit einer Umarmung für die Öffnung der Strasse von Hormus bedanken, und teilte einen kritischen Artikel über die Verteidigungspolitik des britischen Premierministers Keir Starmer.
Ausserdem ärgerte er sich darüber, dass der frühere US-Präsident Barack Obama auf Titelseiten von Zeitschriften mit Heiligenschein dargestellt worden sei, ohne dass es eine Welle der Empörung gegeben habe. Abgerundet wurde der Reigen der Posts von einer länglichen Ausführung über die anstehende Verlängerung eines Gesetzes zu den Befugnissen der Geheimdienste im US-Repräsentantenhaus.
Zuletzt hatte es harsche Kritik an Trump für sein Selbstbildnis als Jesus gegeben. Am Sonntagabend war auf Trumps Profil auf der Plattform Truth Social ein Bild veröffentlicht worden, das ihn als Jesus zeigt - kurz nach einem Disput mit Papst Leo XIV. Darauf war der US-Präsident zu sehen, wie er einem liegenden Mann die Hand auflegt. Um Trump herum blicken unter anderem ein Soldat und eine Krankenschwester zu ihm auf. Auch die US-Flagge, die Freiheitsstatue und ein Adler als Wappentier der Vereinigten Staaten sind zu sehen. Mittlerweile ist der entsprechende Beitrag samt Bild gelöscht. Trump erklärte später, seiner Meinung nach sei er in dem Bild als «Arzt» zu sehen gewesen.
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12.22 Uhr
Meloni kontert Trumps Attacke
US-Präsident Donald Trump (79) hat am Dienstag scharf gegen Italiens Premierministerin Giorgia Meloni (48) ausgeteilt. Er wirft ihr vor, ihn im Iran-Krieg nicht zu unterstützen. Auslöser sind Melonis Worte zum Papst, den sie nach Trumps Schimpftirade verteidigte. Trump zeigte sich enttäuscht: «Ich bin wirklich schockiert von ihr.»
Meloni reagierte nicht direkt auf den Angriff. Ihr Sprecher erklärte gemäss dem «Corriere della Sera»: «Es ist nicht das Ende der Welt. Wir haben lediglich gesagt, was wir denken.» Laut La Repubblica sagte Meloni später: «Ich habe damit gerechnet.»
US-Präsident Donald Trump und Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin von Italien. Michael Kappeler/dpa (Archivbild)Die Premierministerin sagte, der Papst habe für Italien eine besondere Bedeutung: «Die Amerikaner verstehen nicht, dass der Papst nicht nur das Oberhaupt der katholischen Kirche ist, sondern auch eine besondere Rolle für die Italiener hat. Die italienische Regierung kann nicht anders, als diese Rolle zu verteidigen.»
In Verona hatte Meloni zuletzt klargemacht: «Das ist nicht die Aussenpolitik von Giorgia Meloni, sondern die italienische Aussenpolitik der letzten 80 Jahre. Bündnisse zwischen Nationen ändern sich nicht, je nachdem, wer regiert.»
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08.01 Uhr
Trump nach Papst-Kritik: Iran tötete 42'000 Demonstranten
Im Streit mit Papst Leo XIV. um dessen Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt hat US-Präsident Donald Trump noch einmal nachgelegt. «Kann bitte jemand Papst Leo sagen, dass der Iran in den letzten zwei Monaten mindestens 42'000 unschuldige, völlig unbewaffnete Demonstranten getötet hat?», schrieb Trump am späten Dienstagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social. Es sei «absolut inakzeptabel», dass der Iran über eine Atombombe verfüge.
Die USA und Israel hatten Ende Februar einen Krieg gegen den Iran begonnen, unter anderem mit dem Ziel, das Atomprogramm Teherans und damit auch die Fähigkeit zum Bau von Atomwaffen zu verhindern. Derzeit gilt eine zweiwöchige Waffenruhe.
Ende Dezember hatten Protesten begonnen, die zunächst durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst worden waren. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Aufständen gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der Sicherheitsapparat ging brutal gegen die Proteste vor.
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07.49 Uhr
Hier rechtfertigt sich Vance
Vizepräsident JD Vance ist bei einer Rede am Dienstag (14. April) von Zwischenrufern gestört worden – und sorgt mit einer brisanten Aussage für Aufsehen.
Auf einer Veranstaltung der konservativen Organisation Turning Point USA richtete Vance deutliche Worte an den Vatikan. Der Papst, so der US-Vize, solle «vorsichtig sein, wenn er über Fragen der Theologie spricht». Eine Bemerkung, die für Stirnrunzeln sorgt – schliesslich gilt der Papst als oberste Autorität in theologischen Fragen der katholischen Kirche.
Die Situation eskalierte, als Zwischenrufer die Rede unterbrachen und für Unruhe im Publikum sorgten. Vance liess sich davon jedoch nicht beirren und setzte seine Ausführungen fort.
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4.34 Uhr
Kapitol-Sturm: Trump-Regierung beantragt Aufhebung der Urteile gegen Rechtsextreme
Die US-Regierung will die Urteile gegen mehrere Teilnehmer am Angriff auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 aufheben lassen. Das US-Justizministerium habe sich dafür an ein Bundesberufungsgericht gewandt, um die Strafen wegen aufrührerischer Verschwörung gegen führende Mitglieder der rechtsradikalen Gruppen «Oath Keepers» und «Proud Boys» fallen zu lassen, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf Gerichtsakten.
Eine Anfrage liess das Justizministerium unbeantwortet. Konkret geht es den Berichten zufolge um zwölf Mitglieder der beiden Gruppen, die unter der Regierung von Ex-Präsident Joe Biden für schuldig befunden worden waren. Sollte das Gericht dem Antrag des Ministeriums stattgeben, würden damit die letzten verbliebenen Urteile im Zusammenhang mit der Kapitol-Attacke komplett aufgehoben werden.
Trump hatte zu seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr bereits 1500 Randalierer begnadigt, die nach den Ausschreitungen vor mehr als fünf Jahren angeklagt worden waren. Bezüglich des Antrags des Justizministeriums verwiesen einige Berichte auf eine nahende Frist in noch laufenden Berufungsverfahren.
Präsident Trump entliess Stewart Rhodes, den Gründer der rechtsextremen Oath Keepers, aus dem Gefängnis, gewährte ihm jedoch keine vollständige Aufhebung des Strafurteils gegen ihn. Bild: Keystone/AP Photo/Jose Luis MaganaDie Verurteilten hätten bis dahin erklären müssen, weshalb die Regierung mit ihrer Anklage etwa wegen aufrührerischer Verschwörung zu weit gegangen sei, berichtete die «New York Times». Mit dem Antrag, die Schuldsprüche aufzuheben, kann das Justizministerium demnach vermeiden, die Urteile der Biden-Regierung rechtfertigen zu müssen.
Am 6. Januar 2021 hatten Trump-Anhänger gewaltsam das US-Parlamentsgebäude gestürmt, weil sie seine Wahlniederlage gegen den Demokraten Biden nicht akzeptieren wollten. Trump hatte sie zuvor angestachelt. Während des Angriffs und in den Stunden danach kamen mehrere Menschen ums Leben. Zahlreiche Sicherheitsbeamte wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Ein Polizist erlitt am Tag nach dem Angriff einen tödlichen Schlaganfall.
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Mittwoch, 15. April 2026, 4 Uhr
US-Militär tötet vier angebliche Drogenschmuggler im Pazifik
Das US-Militär hat bei einem Angriff auf ein mutmassliches Drogenschmuggler-Boot im östlichen Pazifik vier Männer getötet. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste habe sich das Boot auf einer bekannten Drogenhandelsroute befunden und sei an Drogenhandelsaktivitäten beteiligt gewesen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X mit.
On April 14, at the direction of #SOUTHCOM commander Gen. Francis L. Donovan, Joint Task Force Southern Spear conducted a lethal kinetic strike on a vessel operated by Designated Terrorist Organizations. Intelligence confirmed the vessel was transiting along known… pic.twitter.com/RH5ldx9tN0
— U.S. Southern Command (@Southcom) April 14, 2026Unter Anordnung der Regierung von US-Präsident Donald Trump geht das Militär seit Herbst vergangenen Jahres mit tödlichen Angriffen gegen Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik vor, auf denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen.
Die Vereinigten Staaten haben ein grosses Drogenproblem, für das sie ausländische Schmuggler verantwortlich machen. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.
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19.38 Uhr
US-Richter muss Untersuchung zu Abschiebeflügen beenden
Ein US-Bundesrichter muss seine Untersuchung gegen die US-Regierung im Zusammenhang mit einer Anordnung zur Ausweisung venezolanischer Migranten beenden. Ein Berufungsgericht entschied am Dienstag, Richter James Boasberg habe seinen Ermessensspielraum überschritten. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump war im vergangenen Jahr einer gerichtlichen Anordnung nicht nachgekommen, Flugzeuge umkehren zu lassen, die venezolanische Migranten nach El Salvador bringen sollten.
Die Regierung von Präsident Donald Trump habe ein «klares und unbestreitbares» Recht auf die Einstellung des Verfahrens wegen Missachtung des Gerichts, schrieb Richterin Neomi Rao in der Mehrheitsmeinung des Gerichts. Rao wurde von US-Präsident Donald Trump für ihr Amt nominiert.
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17.36 Uhr
Trump attackiert Meloni nach ihrer Kritik an Papst-Schelte
Nach den Angriffen von Donald Trump gegen Papst Leo XIV. teilt der US-Präsident nun auch gegen Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni aus. «Sie ist es, die inakzeptabel ist, weil es ihr egal ist, ob der Iran eine Atomwaffe hat und Italien in zwei Minuten in die Luft sprengen würde, wenn er die Möglichkeit dazu hätte», sagte Trump der Zeitung «Corriere della Sera». Zuvor hatte Meloni seine harsche Kritik am Papst als «inakzeptabel» bezeichnet.
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8.38 Uhr
Was der Konvertit Vance seinem Papst sagt
US-Vizepräsident JD Vance hat Papst Leo XIV. empfohlen, sich aus der amerikanischen Politik herauszuhalten. «In manchen Fällen wäre es das Beste für den Vatikan, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren», sagte Vance gestern in einem «Fox News»-Interview.
Hintergrund ist ein scharfer Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Oberhaupt der Katholischen Kirche – siehe auch Video ganz oben.
Am Wochenende hatte Leo erneut verlangt, die aktuellen Kriege zu beenden und an die Regierenden appelliert, Frieden einkehren zu lassen. Trump hatte ihm darauf vorgeworfen, eine «schreckliche» Aussenpolitik zu betreiben.
Dass sich der Papst für die Dinge einsetze, die ihm wichtig sind, sei gut, aber die US-Politik solle er dem Präsidenten der Vereinigten Staaten überlassen, sagte Vance im «Fox News»-Gespräch. Dass Trump und der Pontifex momentan Konflikte miteinander hätten, sei nichts, worüber er sich grosse Sorgen mache, erklärte der Republikaner, der vor einigen Jahren zum Katholizismus konvertiert war.
If Catholic convert JD Vance becomes President, he will lead a Crusade...against the Pope.
— davidrlurie (@davidrlurie.com) 14. April 2026 um 01:22
[image or embed]Zu einem von Trump online veröffentlichten und später wieder gelöschten Bild, welches den US-Präsidenten als Heiland stilisierte, sagte er, Trump habe dies aus seiner Sicht «als Scherz gepostet», und dann schnell mitbekommen, dass «eine Menge Leute seinen Humor in dem Fall nicht verstehen».
Kritiker warfen dem Präsidenten Blasphemie vor. Das Verhältnis zwischen dem Papst, Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken, und dem US-Präsidenten gilt bereits seit längerer Zeit als angespannt. Gleich nach seiner Wahl im Mai 2025 war der erste US-amerikanische Papst als «Anti-Trump» bezeichnet worden.
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7.53 Uhr
Das sagt Trump über sein gelöschtes Jesus-Bild
«Haben Sie selbst das Bild von sich gepostet, das sie als Jesus Christus zeigt?», fragt gestern eine Reporterin Donald Trump vor dem Weissen Haus. Das besagte KI-Bild hat der 79-Jährige mittllerweile von seiner Plattform Truth Social entfernen lassen.
Die Antwort des 79-Jährigen: «Es war keine Darstellung [von Jesus]», sagt Trump. «Ich habe es selbst gepostet und ich dachte, es sei ich als Arzt. Und es hatte mit dem Roten Kreuz zu tun, das wir unterstützen, und nur die Fake News konnten sich sowas einfallen lassen.»
Reporter: Did you post that picture of yourself depicted as Jesus Christ? Trump: It wasn't a depiction. I did post it and I thought it was me as a doctor. And had to do with red cross as a red cross worker, which we support and only the fake news could come up with that one.
— Acyn (@acyn.bsky.social) 13. April 2026 um 18:45
[image or embed]Er habe «gerade erst gehört», dass ihm vorgeworfen werde, er mache einen auf Jesus. «Und ich sagte: Wie kommen sie darauf? Es soll ich als Arzt sein, der Leuten hilft. Und ich helfe Leuten! Ich helfe Leuten sehr!»
Trump just posted this of him as Jesus. Straight up heresy.
— Eric Michael Garcia (@ericmgarcia.bsky.social) 13. April 2026 um 04:09
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5.02 Uhr
USA und Indonesien bauen Militärpartnerschaft aus
Vor dem Hintergrund wachsender strategischer Konkurrenz im Indopazifik wollen die USA und Indonesien ihre militärische Zusammenarbeit mit einer neuen Verteidigungspartnerschaft deutlich ausbauen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und sein indonesischer Amtskollege Sjafrie Sjamsoeddin kündigten nach einem Treffen in Washington eine «Major Defense Cooperation Partnership» (MDCP) an. Demnach stützt sich das Abkommen auf drei zentrale Säulen: militärische Modernisierung und Kapazitätsaufbau, Ausbildung und militärische Weiterbildung sowie gemeinsame Übungen und operative Zusammenarbeit.
Zudem sollen weitergehende Kooperationen etwa bei maritimer Sicherheit und autonomen Systemen geprüft werden. Beide Länder betonten dabei die Achtung der Souveränität als zentrales Prinzip.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (r.) und sein indonesischer Amtskollege Sjafrie Sjamsoeddin am Montag in Washington. Bild: Keystone/AP Photo/Kevin WolfDie Initiative gilt als Teil der US-Bemühungen, Partnerschaften in Südostasien angesichts wachsender strategischer Konkurrenz – speziell aus China – zu stärken. Indonesien verfolgt traditionell eine blockfreie Aussenpolitik und setzt auf Kooperation mit mehreren Partnern. Ende vergangenen Jahres hatte der weltgrösste Inselstaat etwa ein umfassendes Sicherheitsbündnis mit Australien vereinbart. Mit China verbindet das Land eine enge wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Zugleich bemühte sich das indonesische Verteidigungsministerium, Berichte über die Genehmigung möglicher Überflugrechte für US-Militärflugzeuge zu relativieren. Ein entsprechendes Dokument befinde sich in einem frühen, unverbindlichen Stadium und habe «keine rechtliche Wirkung» sowie «keinen Status als Regierungspolitik», hiess es.
Die Klarstellung erfolgte, nachdem ein Dokument des US-Verteidigungsministeriums über eine entsprechende Vereinbarung durchgesickert war. Einige Berichte deuteten darauf hin, dass das Thema bei einem kürzlichen Treffen zwischen dem indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto und US-Präsident Donald Trump erörtert worden sei.
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Dienstag, 14. April 2026, 1.24 Uhr
Vorwurf sexueller Übergriffe: Demokrat gibt Kongresssitz auf
Der frühere Bewerber um die US-Präsidentschaft Eric Swalwell will nach Vorwürfen sexueller Übergriffe seinen Sitz im Kongress aufgeben. Zwar werde er sich gegen falsche Anschuldigungen wehren, teilte er auf der Plattform X mit. «Ich muss jedoch die Verantwortung für die Fehler übernehmen, die ich tatsächlich begangen habe.»
Deshalb plane er, seinen Sitz im Kongress abzugeben. Zuvor gab er bereits bekannt, aus dem Rennen um den Gouverneursposten in Kalifornien auszusteigen. Auf Details zu den Anschuldigungen ging Swalwell nicht ein.
Nicht mehr im Rennen: Bei der Wahl zum Gouverneur in Kalifornien am 3. November gehörte Eric Swalwell, zu den aussichtsreichen Kandidaten. (Archivbild) Bild: Keystone/AP Photo/Rich PedroncelliZuvor waren zwei Medienberichte mit schweren Anschuldigungen von Frauen veröffentlicht worden. Wie der «San Francisco Chronicle» berichtete, warf eine ungenannte frühere Mitarbeiterin Swalwell vor, sie sexuell missbraucht zu haben, als sie zu betrunken war, um ihre Zustimmung zu geben. Demnach hatten die beiden eine Beziehung in der Zeit, als Swalwell ihr Vorgesetzter war. Insgesamt vier Frauen beschuldigten Swalwell zudem im Sender CNN wegen sexuellen Fehlverhaltens - eine Frau sprach von Vergewaltigung. Wie die «New York Times» berichtete, ermittelt mittlerweile die Staatsanwaltschaft von Manhattan gegen Swalwell. Zudem hätten ihn mehrere Demokraten zum Rückzug aufgefordert.
Der 45-jährige Swalwell ist unter den US-Demokraten eine feste Grösse. Bereits 2019 warf er seinen Hut für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei in den Ring, stieg jedoch frühzeitig aus dem Rennen aus. Bei der Wahl zum Gouverneur in Kalifornien, aus der er sich nun zurückzog, gehörte er zu den aussichtsreichen Kandidaten.
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21.43 Uhr
Trump spielt Kritik an Jesusbild herunter
US-Präsident Donald Trump hat versucht, die massive Kritik an seinem Selbstbildnis als Jesus herunterzuspielen. «Ich habe es gepostet, und ich dachte, es zeige mich als Arzt», sagte er vor Journalisten im Weissen Haus. Er sei davon ausgegangen, dass er als «Mitarbeiter des Roten Kreuzes» dargestellt worden sei. Auf die klare, dramatische Inszenierung des Bildes, die Künstler oft in religiösem Kontext nutzen, ging Trump nicht ein.
Am Sonntagabend war auf Trumps Profil auf der Plattform Truth Social ein Bild veröffentlicht worden, das ihn als Jesus zeigt – kurz nach einem Disput mit Papst Leo XIV. Darauf ist Trump zu sehen, wie er eine Hand auf die Stirn eines liegenden Mannes legt. Um Trump herum blicken unter anderem ein Soldat und eine Krankenschwester zu ihm auf. Auch die US-Flagge, die Freiheitsstatue und ein Adler als Wappentier der Vereinigten Staaten sind zu sehen. Mittlerweile ist der entsprechende Beitrag samt Bild gelöscht.
Gegen das Selbstbildnis hatte sich in sozialen Medien massive Kritik formiert. Kritiker warfen dem Präsidenten Blasphemie und einen ausgeprägten Narzissmus vor. Neben politischen Widersachern wie dem Demokraten Bernie Sanders bekam Trump insbesondere aus religiösen Kreisen Gegenwind.
And Trump posted an image of himself as some sort of American Jesus healing people.
— Brian Kaylor (@briankaylor.bsky.social) 13. April 2026 um 04:02
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20.54 Uhr
Trump: Könnten als Nächstes in Kuba «vorbeischauen»
Trotz des Iran-Krieges bleibt Kuba im Fadenkreuz des US-Präsidenten Donald Trump. «Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind», sagte Trump mit Blick auf den Krieg im Iran. Viele US-Amerikaner kubanischer Herkunft wurden Trump zufolge schlecht behandelt, viele ihrer Angehörigen zudem getötet oder ausgeraubt. «Kuba ist ein gescheiterter Staat», sagte er.
In der Nacht zu Montag hatte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die USA davor gewarnt, den Konflikt zwischen den beiden Ländern militärisch zu eskalieren. «Wenn das passiert, wird es Kämpfe geben», sagte Díaz-Canel. «Wir wollen keinen Krieg», sagte er weiter und zeigte sich offen für Gespräche mit Washington.
Die Aussagen der beiden Präsidenten fallen in eine Phase wachsender Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten. Trump hatte zuletzt mehrfach mit schärferem Vorgehen gegenüber Kuba gedroht und offen von einer möglichen «Übernahme» gesprochen.
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19.31 Uhr
Trump lehnt Entschuldigung bei Papst Leo XIV. ab
US-Präsident Donald Trump zeigt sich im Streit mit Papst Leo XIV. unnachgiebig. Er werde den Papst nicht um Entschuldigung bitten, sagte Trump im Weissen Haus. «Er liegt falsch.» Trump bezeichnete Leo XIV. als «sehr schwach» in Bezug auf das Vorgehen gegen «Kriminalität und andere Dinge». «Papst Leo hat Dinge gesagt, die falsch sind. Er war sehr gegen mein Vorgehen in Bezug auf den Iran, und man kann keinen Iran mit Atomwaffen zulassen», sagte Trump.
Leo XIV. hatte am Samstag vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. Der Pontifex verurteilte die «sinnlose und unmenschliche Gewalt» im Nahen Osten und erklärte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die «heute Bomben abwerfen». Vor Gläubigen im Petersdom sagte der Papst: «Genug des Krieges!»
US-Präsident Donald Trump legt im Weissen Haus gegen den Papst nach. AP Photo/Alex Brandon/KeystoneTrump reagierte wütend auf den Aufruf des Papstes und warf ihm am Sonntag vor, sich mit einem Land gemein zu machen, «das eine Atomwaffe will». Leo XIV. sei «eine sehr liberale Person, und er ist ein Mann, der nicht daran glaubt, Verbrechen zu stoppen», fügte Trump hinzu.
Überhaupt sei Leo XIV. nur deshalb zum Papst gewählt worden, weil er US-Bürger sei und «sie glaubten, dass das der beste Weg ist, um mit Präsident Donald J. Trump umzugehen», erklärte Trump. «Wenn ich nicht im Weissen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan.»
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17.30 Uhr
US-Gericht weist Trump-Klage gegen «Wall Street Journal» ab
US-Präsident Donald Trump hat erneut eine Schlappe vor Gericht hinnehmen müssen. Ein Bezirksgericht im Bundesstaat Florida wies seine Klage gegen das «Wall Street Journal» (WSJ) wegen Verleumdung vorläufig ab. Richter Darrin P. Gayles monierte, Trump habe nicht plausibel darlegen können, dass die Zeitung mit der Veröffentlichung eines Gratulationsschreibens an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in «böswilliger Absicht» gehandelt habe.
Die Klage habe bestimmte Kriterien zudem «bei weitem» nicht erfüllt, führte Gayles weiter aus – «Ganz im Gegenteil». Trump hat nun bis Ende April Zeit, um eine neue Klageschrift einzureichen.
Die US-Zeitung hatte von einem angeblichen Glückwunschschreiben an Epstein zu dessen 50. Geburtstag im Jahr 2003 berichtet, das den Namen Trumps trägt. Die Zeitung stellt so eine weitere Verbindung zwischen den beiden her.
In dem Brief mit schlüpfrigem Inhalt sollen mit einem Marker die Umrisse eines Frauenkörpers mit Brüsten gezeichnet worden sein – die Zeitung beruft sich auf Einblick in Dokumente. Trump bestreitet, Urheber gewesen zu sein. Er überzog nach der Veröffentlichung die Zeitung und Medienmogul Rupert Murdoch, zu dessen Portfolio das WSJ zählt, mit einer Klage und fordert Milliarden.
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11.20 Uhr
Papst kontert Trumps Kritik
Papst Leo XIV. hat Kritik von US-Präsident Donald Trump (siehe Tickereintrag um 4 Uhr) an seinem Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt zurückgewiesen. «Was ich sage, ist keineswegs als Angriff auf irgendjemanden gemeint», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Flug nach Algerien, der ersten Station einer Afrika-Reise.
«Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.» Zugleich betonte Leo: «Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.»
Der US-Präsident hatte dem Pontifex unmittelbar vor dessen Abflug vorgeworfen, eine «schreckliche» Aussenpolitik zu betreiben. Auf der Plattform Truth Social schrieb Trump, Leo sei nur ins Amt gekommen, weil man gehofft habe, dass ein Papst aus den USA besser mit ihm umgehen könne.
Papst Leo XIV. zeigt sich von Trumps verbaler Attacke unbeeindruckt. Andrew Medichini/AP/dpa«Wenn ich nicht im Weissen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan.» Er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass der Iran eine Atomwaffe besitze. Dazu sagte Leo an Bord seines Flugzeugs vor Journalisten:
«Die Botschaft des Evangeliums ist ganz klar: ‹Selig sind die Friedfertigen.› Ich werde mich nicht scheuen, die Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Meine Botschaft auf eine Stufe mit dem zu stellen, was der Präsident hier zu tun versucht, bedeutet, die Botschaft des Evangeliums nicht zu verstehen. Und es tut mir leid, das zu hören, aber ich werde weitermachen mit dem, was ich für die Mission der Kirche halte.»
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4.30 Uhr
Swissmedic-Direktorin: Schweiz riskiert Verlust ihrer Bedeutung als Pharmastandort
Die Schweiz riskiert nach Angaben von Swissmedic-Direktorin Vincenza Trivigno laut den Zeitungen von CH Media den Verlust ihrer Bedeutung als Pharmastandort. Grund sei unter anderem die Pharmapolitik von US-Präsident Donald Trump. Pharmakonzerne hätten unter diesem Druck angekündigt, vermehrt in den USA zu investieren. «Diese Investitionen fehlen dann in der Schweiz», sagte Trivigno im Interview. Die Schweiz sei zudem für viele Unternehmen nicht erste Wahl bei der Lancierung neuer Medikamente, da grössere Märkte bevorzugt würden. Trivigno habe zudem Kritik an der Zulassungspraxis zurückgewiesen. Die Behörde sei nicht strenger als andere.
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4 Uhr
Trump attackiert Papst Leo: «schrecklich»
US-Präsident Donald Trump hat das Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Leo XIV., in einem aussergewöhnlichen Akt attackiert. Der Papst sei «schrecklich» in Bezug auf Aussenpolitik, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Der Papst ist ebenfalls Amerikaner. Trump schrieb, der Papst sollte «dankbar» sein, da er nur Papst geworden sei, weil er US-Amerikaner sei – damit man besser mit Trump umgehen könne. «Wenn ich nicht im Weissen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan», behauptete Trump, der sich häufig bei seiner Politik auf den christlichen Glauben bezieht. Der US-Präsident schrieb weiter, er wolle keinen Papst, der es in Ordnung finde, dass der Iran eine Atomwaffe besitze. Er wolle keinen Papst, der denke, dass es schrecklich sei, dass die USA Venezuela angegriffen hätten.
Trumps heftige Kritik folgt auf eine Predigt des Papstes am Samstag, in der dieser ein Ende von Kriegen gefordert hatte. «Schluss mit dem Krieg!», hatte das Oberhaupt von weltweit etwa 1,4 Milliarden Katholiken bei einem grossen Friedensgebet im Petersdom in Rom gesagt. An die Regierenden richtete der Papst in seiner Predigt einen direkten Appell: «Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!» Der Pontifex sprach von «Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden».
«Wenn ich nicht im Weissen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan», behauptet Trump von Papst Leo XIV. (12. April 2026) Bild: Keystone/EPA/Giuseppe LamiAm 28. Februar hatten die USA und Israel den Iran angegriffen, der seinerseits mit Gegenangriffen reagierte. Derzeit gilt eine Waffenruhe.
Zuletzt hatten sich die Friedensappelle des sonst zurückhaltenden Papstes vor allem mit Blick auf den Iran-Krieg verschärft. Die harschen Drohungen von Trump gegen den Iran verurteilte Leo – der erste Papst aus den USA – ungewöhnlich scharf und nannte sie «wirklich inakzeptabel».
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2.40 Uhr
US-Militär tötet fünf angebliche Drogenschmuggler im Pazifik
Das US-Militär hat bei einem Angriff auf zwei mutmassliche Drogenschmuggler-Boote im östlichen Pazifik fünf Männer getötet. Die Boote hätten in Verbindung mit dem Drogenhandel gestanden, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom auf der Plattform X mit. Ein Mann habe den Angriff am Samstag überlebt.
Applying total systemic friction on the cartels.
— U.S. Southern Command (@Southcom) April 12, 2026
On April 11, at the direction of #SOUTHCOM commander Gen. Francis L. Donovan, Joint Task Force Southern Spear conducted two lethal kinetic strikes on two vessels operated by Designated Terrorist Organizations. Intelligence… pic.twitter.com/sRXTFYCWXuUnter Anordnung der Regierung von US-Präsident Donald Trump geht das Militär seit Herbst vergangenen Jahres mit tödlichen Angriffen gegen Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik vor, auf denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Die Vereinigten Staaten haben ein grosses Drogenproblem. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.
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Montag, 13. April 2026, 1.07 Uhr
Kubas Präsident warnt USA vor militärischer Eskalation
Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat die USA davor gewarnt, den Konflikt zwischen den beiden Ländern militärisch zu eskalieren. «Wenn das passiert, wird es Kämpfe geben, und es wird einen Widerstand geben, und wir werden uns verteidigen, und wenn wir sterben müssen, werden wir sterben, denn wie unsere Nationalhymne sagt: <Für das Vaterland zu sterben, heisst, zu leben>», sagte Díaz-Canel in einem Interview des US-Senders NBC News.
«Wir wollen keinen Krieg», sagte er weiter und zeigte sich offen für Gespräche mit Washington. Auf die Frage nach zentralen Forderungen der USA – darunter die Freilassung politischer Gefangener, Mehrparteienwahlen sowie die Anerkennung von Gewerkschaften und einer freien Presse – sagte Díaz-Canel, solche Forderungen seien an Kuba nicht gestellt worden. Mit Blick auf das politische System und die verfassungsmässige Ordnung seien diese Fragen «nicht Gegenstand von Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten». Die Behauptung, Kritiker würden systematisch inhaftiert, bezeichnete er als «grosse Lüge».
Die Aussagen des kubanischen Präsidenten fallen in eine Phase wachsender Spannungen zwischen den beiden Ländern. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit schärferem Vorgehen gegenüber Kuba gedroht und von einer möglichen «Übernahme» gesprochen.
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Samstag, 11 April 2026, 22.55 Uhr
Gericht erlaubt vorerst Weiterbau von Trumps Ballsaal
Im Streit um den geplanten Ballsaal von US-Präsident Donald Trump am Weissen Haus dürfen die Bauarbeiten vorerst weitergehen. Ein Berufungsgericht in Washington entschied US-Medien zufolge, dass das gewaltige Projekt bis auf weiteres fortgesetzt werden kann, während die juristische Auseinandersetzung weiterläuft.
Eine führende amerikanische Denkmalschutzorganisation hatte gegen das Projekt geklagt. Trump hatte für den Bau den historischen Ostflügel des Weissen Hauses abreissen lassen. Die Denkmalschützer warnen, das neue Gebäude könnte das Weisse Haus daneben klein wirken lassen.
Ein Richter in Washington hatte Ende März daraufhin einen Baustopp für den bis zu 400 Millionen Dollar teuren Ballsaal angeordnet, solange das US-Parlament das riesige Projekt nicht genehmigt. Ein Präsident sei nicht Eigentümer des Weissen Hauses, schrieb er in seinem Urteil. Zugleich hatte er der US-Regierung zwei Wochen Zeit gegeben, gegen die Entscheidung gerichtlich vorzugehen, und angekündigt, Ausnahmen für Arbeiten zuzulassen, die der Sicherheit des Präsidentensitzes dienen.
Kräne für den Bau des neuen Ballsaals im Weissen Haus sind in Position, die Bauarbeiten jedoch derzeit ausgesetzt. Julia Demaree Nikhinson/AP/dpaDie US-Regierung legte daraufhin umgehend Berufung ein. Sie argumentiert, die Bauarbeiten seien eng mit sicherheitsrelevanten Massnahmen am Weissen Haus verbunden. Ein Stopp bedrohe «gravierend die nationale Sicherheit», erklärten Anwälte des Justizministeriums laut US-Medien. Demnach soll der geplante Anbau auch Schutz vor Drohnen, Raketen und anderen Angriffen bieten. Unter dem Ballsaal sei zudem ein umfangreicher unterirdischer Komplex vorgesehen. Trump vertritt die Auffassung, er brauche keine Zustimmung des Kongresses – unter anderem, weil der Bau mit Spenden bezahlt werde.
Die Anwälte der Kläger argumentierten dagegen Medienberichten zufolge, es sei schwer nachvollziehbar, dass das Fehlen eines grossen Ballsaals die nationale Sicherheit gefährden könne. Ein dreiköpfiges Richtergremium des Bundesberufungsgerichts wies den Richter der Vorinstanz nun an, genauer zu klären, inwiefern sein Urteil die Sicherheit des Weissen Hauses und seiner Bewohner während des laufenden Rechtsstreits beeinträchtigen könnte.
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22.26 Uhr
Epstein-Skandal: Ausschuss-Chef plant Opfer-Anhörungen
Nach First Lady Melania Trump hat auch der Aufsichtsausschussvorsitzende im US-Parlament, James Comer, eine dortige Anhörung von Opfern des Epstein-Skandals befürwortet. «Wir werden Anhörungen abhalten», sagte der Republikaner dem Sender «Fox News».
Abgeordneter James Comer. Bild: sdaComer ergänzte zugleich, dass er schon immer vorgehabt habe, im Verlauf der Ausschussarbeit auch die Opfer zu hören. Einen Zeitpunkt nannte er aber nicht. Einige der Opfer seien bereit auszusagen, die meisten jedoch nicht. Er stehe seit Monaten mit Anwälten der Betroffenen im Austausch, sagte Comer.
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21.49 Uhr
Trump plant vergoldeten Triumphbogen in Washington
Mit seinem Plan für einen neuen Triumphbogen in der US-Hauptstadt bleibt Präsident Donald Trump seinem Stil treu: Das mehr als 70 Meter hohe Bauwerk soll eine Flügelfigur mit Fackel und Krone zieren, flankiert von zwei Adlern und vier Löwen - allesamt vergoldet.
Die US-Kommission für Bildende Künste veröffentlichte einen zwölfseitigen Plan, wonach der Bogen vom Sockel bis zur Spitze der Fackel 76 Meter hoch sein wird. Auf beiden Seiten des Denkmals sollen die Inschriften «Eine Nation unter Gott» und «Freiheit und Gerechtigkeit für alle» in Gold angebracht werden. Das Bauwerk soll in einem Kreisverkehr zwischen dem Lincoln Memorial im Osten und dem Nationalfriedhof Arlington im Westen errichtet werden.
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19.50 Uhr
Kamala Harris über erneute Kandidatur: «Ich denke darüber nach»
Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris liebäugelt mit einer erneuten Bewerbung um das höchste Staatsamt. «Das könnte sein. Ich denke darüber nach», sagte sie dem bekannten Bürgerrechtler Al Sharpton bei der Jahreskonferenz der von ihm gegründeten Bürgerrechtsorganisation National Action Network (NAN) am Freitag in New York.
Sharpton hatte die 61-Jährige, die bei der Wahl 2024 Donald Trump unterlag, direkt gefragt, ob sie ihren Hut bei der Präsidentschaftswahl 2028 noch einmal in den Ring werfen will, nachdem sie von Besuchern des Podiumsgesprächs lautstark dazu aufgefordert worden war.
Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris liebäugelt mit einer erneuten Bewerbung um das höchste Staatsamt. (Archivbild) Bild: Jacquelyn Martin/AP -
16.30 Uhr
US-Inflation springt auf 3,3 Prozent
Die Inflation in den USA hat sich im März stark beschleunigt und lag bei 3,3 Prozent im Jahresvergleich. Im Februar hatte die Inflationsrate noch bei 2,4 Prozent gelegen.
Getrieben wurde die Preisentwicklung durch den Anstieg der Benzinpreise infolge des Kriegs im Nahen Osten, wie die nun publizierten Daten zeigen. Zwischen Februar und März sprangen die Benzinpreise um 21,2 Prozent in die Höhe. Ein solcher Anstieg war seit 1967 nicht mehr verzeichnet worden, wie das amerikanische Statistikamt BLS betont.
Selbst unter Ausschluss der volatilen Energie- und Nahrungsmittelpreise hat sich die Inflation beschleunigt – auf 2,6 Prozent gegenüber 2,5 Prozent im Vormonat.
Damit gerät US-Präsident Donald Trump immer stärker unter Druck. Preissteigerungen bei Produkten des täglichen Bedarf gehören zu den wichtigsten Anliegen von US-Bürger*innen.
Behauptet immer wieder, es gebe keine Inflation: US-Präsident Donald Trump. Keystone/AP Photo/Julia Demaree Nikhinson -
4.15 Uhr
Trump mischt sich in Ungarn-Wahlkampf ein: «Wählt Orban»
US-Präsident Donald Trump hat sich erneut in den ungarischen Wahlkampf eingemischt und Werbung für Regierungschef Viktor Orbán gemacht. «GEHT RAUS UND WÄHLT VIKTOR ORBAN», schrieb Trump mit Blick auf die Wahl am Sonntag auf der Plattform Truth Social. Orban sei ein «wahrer Freund, Kämpfer und GEWINNER».
Trump, der regelmässig andere europäische Länder kritisiert, betonte zudem: «ICH STEHE VOLL UND GANZ HINTER IHM!» In dieser Woche war bereits US-Vizepräsident JD Vance als Wahlkampfunterstützung für Orbán nach Ungarn gereist.
Wahlkampfunterstützung für Orbán (l.) von US-Vizepräsident JD Vance: Verliert US-Präsident Donald Trump demnächst seinen besten Freund in Europa? (7. April 2026) Bild: Keystone/AP Photo/Denes ErdosRechtspopulist Orbán gilt als Verbündeter Trumps. Bei den Parlamentswahlen am Sonntag droht ihm Umfragen zufolge eine Niederlage. Die meisten Umfragen sehen die Tisza-Partei seines Herausforderers Peter Magyar deutlich vor der Fidesz-Partei von Orbán liegen. In der EU steht der rechtspopulistische Regierungschef wegen des Abbaus von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Kritik. Auffallend ist auch seine Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin, dessen Narrative er in den von ihm kontrollierten Medien verbreiten lässt.
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Freitag, 10. April 2026, 4 Uhr
Richter verbietet Hegseth das Aussperren von Pentagon-Journalisten
Es ist ein Kampf um die Pressefreiheit in den USA: Das Pentagon hat im Streit um verschärfte Regeln für Journalisten vor Gericht erneut eine juristische Niederlage erlitten. Mit scharfen Worten rügte ein Bundesrichter das Verteidigungsministerium, gegen eine frühere Anordnung des Gerichts verstossen zu haben. Diese hatte vorgesehen, dass Medienvertretern wieder Zugang zum Pentagon gewährt werden muss. Der Richter forderte in seiner Anordnung eine Nachschärfung. Das Pentagon muss bis zum 16. April erklären, wie es die neue Anordnung umsetzt. Das Verteidigungsministerium will laut einem Sprecher Berufung einlegen.
Bundesrichter Paul Friedman erklärte, es sei sehr klar, worum es hier gehe: Nämlich um den Versuch von Verteidigungsminister Pete Hegseth, zu «diktieren, welche Informationen die amerikanische Öffentlichkeit erhält». Die US-Verfassung und die Menschen in Amerika verlangten mehr von ihrer Regierung, kritisierte er. Die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit sei zu jeder Zeit gefährlich, «insbesondere in Kriegszeiten», mahnte der Richter. Die Unterdrückung politischer Meinungsfreiheit sei «das Kennzeichen einer Autokratie, nicht einer Demokratie», erklärte er weiter.
Ein US-Bundesrichter hatte die neuen, von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth angeordneten Richtlinien des US-Verteidigungsministeriums für Journalisten kürzlich für verfassungswidrig erklärt. (Archivbild) Bild: Keystone/EPA/Jim Lo ScalzoDie «New York Times» hatte gegen die neuen Richtlinien geklagt, die das Pentagon im Oktober eingeführt hatte. Diese sahen vor, dass Reportern die Akkreditierung des Ministeriums verweigert werden darf, falls sie Informationen ohne Genehmigung der Behörde veröffentlichen – selbst, wenn diese vorher nicht als geheim eingestuft waren. Journalisten, die diesen Vorgaben nicht zustimmten, mussten ihre Hausausweise abgeben und ihre Arbeitsplätze im Pentagon räumen. Neben der «New York Times» hatten sich nahezu alle grossen US-Medienhäuser quergestellt: Sender wie ABC, CBS, NBC, CNN und selbst US-Präsident Donald Trumps konservativer Lieblingssender Fox News weigerten sich, den 21 Seiten langen Regelkatalog zu unterzeichnen.
Richter Friedman hatte die neuen Richtlinien kürzlich für verfassungswidrig erklärt. Daraufhin kündigte das Pentagon eine Überarbeitung der Regeln an. Gegen die jüngste Version der Regeln ging die «New York Times» erneut vor. Richter Friedman gab der Zeitung nun wieder recht.
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Donnerstag, 9. April 2026, 21.27 Uhr
Melania Trump streitet engere Verbindung zu Epstein ab
In einer bemerkenswerten Presseerklärung hat die US-amerikanische First Lady Melania Trump eine engere Beziehung zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein dementiert. «Ich war nie mit Epstein befreundet», sagte sie auf einem eigens anberaumten Pressetermin im Weissen Haus am Donnerstag. Auch sei sie nie auf seiner Privatinsel oder in einem seiner Flugzeuge gewesen. Von seinen Verbrechen habe sie nichts gewusst.
Was genau die First Lady zu dem Statement veranlasst hat, war zunächst unklar. Beobachter halten es für möglich, dass sie damit bevorstehenden Vorwürfen zuvorkommen wollte. Fragen von Journalisten beantwortete Trump nicht.
First Lady Melania Trump’s Statement pic.twitter.com/fSEz24NEyg
— First Lady Melania Trump (@FLOTUS) April 9, 2026«Donald und ich wurden von Zeit zu Zeit zu denselben Partys wie Epstein eingeladen, da sich gesellschaftliche Kreise in New York City und Palm Beach häufig überschneiden.» Eine echte Beziehung zu Epstein habe es aber nicht gegeben. Trump nahm in ihrer Ansprache auch Bezug auf E-Mail-Verkehr mit Epsteins Gehilfin Ghislaine Maxwell. «Meine E-Mail-Antwort an Maxwell kann nicht als mehr als eine lockere Korrespondenz eingestuft werden», sagte Trump, ohne Details zu nennen.
Trump sagte weiter, die falschen Behauptungen zu ihrer Person und einer Verbindung zu Epstein müssten sofort aufhören. Gemeinsam mit ihren Anwälten werde sie dagegen vorgehen.
Melania Trump: «Ich war nie mit Epstein befreundet.» Bild: Keystone/AP/Jacquelyn Martin -
Mittwoch, 8. April 2026, 4 Uhr
Trump-Kandidat Fuller gewinnt Nachwahl in Georgia nur knapp
Der Republikaner Clay Fuller ersetzt Medien zufolge die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene. Die Bürger des 14. Wahlbezirks im Nordwesten des US-Bundesstaates Georgia stimmten mehrheitlich für ihn, wie unter anderem «Politico» und die «New York Times» berichteten. US-Präsident Donald Trump hatte sich vor der Wahl für Fuller ausgesprochen.
Sieger mit Familie: Der von US-Präsident Donald Trump unterstützte Clay Fuller (2.v.r.)hat die Nachwahl im US-Bundesstaat Georgia gewonnen. (7. April 2026) Bild: Keystone/AP Photo/Mike StewartGreene, einst glühende Unterstützerin von Trump, war nach einem öffentlichen Zerwürfnis zur erbitterten Widersacherin des US-Präsidenten geworden. Im November kündigte die rechte Hardlinerin dann ihren Rücktritt zu Anfang Januar 2026 an. Die 51-Jährige kritisierte Trump etwa dafür, wie die Veröffentlichung der Ermittlungsakten zum Fall um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gehandhabt wurde. Trump bezeichnete Greene unterdessen als «durchgeknallt».
Greene zeigte sich in ihrem damaligen Statement frustriert: Wenn sie sich für amerikanische Frauen einsetze, die missbraucht worden seien, «sollte ich dafür nicht als Verräterin bezeichnet und vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, für den ich gekämpft habe, bedroht werden».
Das Repräsentantenhaus ist neben dem Senat eine von zwei Kongresskammern. Sie bilden das US-Parlament. Während das Repräsentantenhaus 435 Abgeordneten zählt, setzt sich der Senat aus 100 Senator*innen zusammen. Anfang November werden dann alle Kongressabgeordneten sowie etwa ein Drittel des Senats bei den wichtigen Zwischenwahlen neu bestimmt.
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8 Uhr
Trump vs. Nato: «Makel, der niemals verschwinden wird»
Wenige Tage vor einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik am Bündnis bekräftigt. «Ich glaube, das ist ein Makel für die Nato, der niemals verschwinden wird», sagte er bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus mit Blick auf die Haltung der Partner zum Iran-Krieg.
Er warf Verbündeten vor, zu spät Unterstützung in Aussicht gestellt zu haben. «Ich brauche keine Hilfe, nachdem wir gewonnen haben», sagte er weiter. Der Republikaner hatte die Nato-Alliierten kurz nach Beginn des Krieges mit dem Iran gedrängt, den USA bei der Sicherung der Strasse von Hormus zu Hilfe zu kommen.
Damit sollte der freie Warenhandel auf der für den globalen Öltransport wichtigen Schiffsroute gewährleistet werden. Wegen des Krieges ist die Strasse faktisch fast vollständig blockiert, das hat dramatische Folgen für die Ölpreise.
In den vergangenen Wochen hatte Trump die zukünftige Rolle der USA in der Nato thematisiert. So sagte er der «Financial Times», die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten sie nicht bei der Sicherung der Strasse von Hormus helfen.
Sollte es «keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der Nato sein», wurde Trump zitiert. Dem «Telegraph» sagte er, es stehe kaum noch zur Debatte, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Krieges überdacht werden müsse. Die Nato sei ein «Papiertiger».
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6.30 Uhr
Trump beendet Schutz von Transschülern
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Massnahmen zum Schutz der Rechte von Transschülerinnen und Transschülern beendet. Konkret würden Vereinbarungen aufgekündigt, die Vorgängerregierungen mit fünf Schulbezirken und einem College getroffen hatten, teilte das Bildungsministerium in Washington mit.
Dies bedeutet, dass das Ministerium künftig nicht länger in die Umsetzung dieser Übereinkünfte eingebunden ist. Diese hatten betroffene Schulen verpflichtet, sich im Umgang mit Transschülerinnen und Transschülern an Bürgerrechtsgesetze auf Bundesebene zu halten.
Getroffen worden waren die Vereinbarungen mit dem Schulbezirk Cape Henlopen School District im Bundesstaat Delaware, dem Fife School District im Bundesstaat Washington, dem Delaware Valley School District im Staat Pennsylvania sowie La Mesa-Spring Valley School District, Sacramento City Unified und Taft College in Kalifornien.
Unter den Regierungen der Expräsidenten Joe Biden und Barack Obama hatte das Bildungsministerium das Bundesbürgerrechtsgesetz Title IX, das jede Diskriminierung aufgrund des Geschlechts im Bildungswesen verbietet, so aufgefasst, dass es Schutzmassnahmen für Schülerinnen und Schüler umfasst, die sich nicht dem Geschlecht zugehörig fühlen, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde.
Die Trump-Regierung hat Schulen bestraft, die versucht haben, Schüler in ihrer Geschlechtsidentität zu unterstützen. Sie reichte Klagen in Kalifornien und Minnesota gegen Regelungen auf Staatsebene ein, die Transschülern und Transschülerinnen die Teilnahme an schulübergreifenden Sportwettkämpfen erlauben.
Zudem leitete die Trump-Regierung zivilrechtliche Untersuchungen gegen Schulen und Universitäten wegen ihrer Richtlinien für Transschüler und Studierende ein.
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Dienstag, 7. April 2026, 5 Uhr
JD Vance besucht Budapest – Orbán hofft auf Wahlkampfhilfe
Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Ungarn erwartet Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán den US-Vizepräsidenten JD Vance in Budapest. Der Gast aus Washington will heute Abend bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Orbán in einem Budapester Sportzentrum eine Rede halten, deren Thema nach Angaben des Weissen Hauses die «reichhaltige» bilaterale Partnerschaft sein soll. Vor dem gemeinsamen Auftritt wollen Vance und Orbán bilaterale Gespräche führen.
US-Vizepräsidenten JD Vance und Second Lady Usha Vance am Montag auf dem Weg zur Air Force Two, die die beiden nach Budapest und zu Viktor Orbán bringen wird. Bild: Keystone/Jonathan Ernst/Pool via APVon Vances Besuch erhofft Orbán sich höhere Chancen für einen Wahlsieg. Umfragen signalisieren seit Monaten, dass der Rechtspopulist die Wahl am kommenden Sonntag verlieren könnte. Es wird erwartet, dass Vance seinem Gastgeber im Namen von US-Präsident Donald Trump Unterstützung bekundet. Denn Orbán pflegt seit langem gute Beziehungen zu Trump. Beobachter zweifeln allerdings daran, dass dieser Auftritt wahlentscheidend sein könnte.
Zuletzt hatte Trump im März dieses Jahres seine Unterstützung für Orbán bekundet: «Er (Orbán) hat meine völlige und totale Zustimmung», sagte Trump in einer Video-Botschaft an eine Konferenz in Budapest, an der auch Orbán teilnahm. «Ich hoffe, dass er (die Wahl) gewinnt, und zwar haushoch», sagte Trump weiter. Orbán sei ein «starker Führer».
Bereits vor Trumps Wiederwahl zum US-Präsidenten hatten sich seine Kontakte mit Orbán verstärkt. Zweimal besuchte der Ungar Trump 2024 in dessen privater Residenz in Mar-a-Lago in Florida: Im März rühmte Orbán seinen Gastgeber als «Präsident des Friedens», der ein baldiges Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine herbeiführen werde.
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Montag, 6. April 2026, 16.58 Uhr
Steve Bannon darf dank Supreme Court auf Aufhebung von Urteil hoffen
Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, darf auf eine Aufhebung seiner Verurteilung wegen Missachtung des Kongresses hoffen. Der Oberste Gerichtshof kippte am Montag eine Entscheidung eines Berufungsgerichts, das Bannons Verurteilung wegen der Weigerung bestätigt hatte, vor einem Kongressausschuss auszusagen. Der Ausschuss ermittelte zur Erstürmung des US-Kapitols durch Trump-Anhänger am 6. Januar 2021, die die Bestätigung des Wahlsiegs des Demokraten Joe Biden gegen den Amtsinhaber Trump verhindern wollten.
Steve Bannon, ehemaliger Chefstratege im Weissen Haus, sitzt im Gerichtssaal des Obersten Gerichts in Manhattan. Bild: Keystone/AP/Curtis Means/POOL DailyMailDie Entscheidung des Obersten Gerichtshofs könnte zur Folge haben, dass das Urteil wegen der verweigerten Aussage vor dem Kongress aufgehoben wird: Es macht den Weg dafür frei, dass ein Richter dem Antrag der US-Regierung stattgibt, Anklage und Verurteilung Bannons «im Interesse der Gerechtigkeit» fallen zu lassen. Allerdings wäre dieser Schritt weitgehend symbolisch. Nach seiner Verurteilung im Jahr 2022 sass Bannon eine viermonatige Haftstrafe bereits ab.
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Sonntag, 5. April, 11.51 Uhr
Secret Service geht Bericht über Schüsse nahe Weissem Haus nach
Der Sicherheitsdienst des US-Präsidenten untersucht mutmassliche Schüsse nahe dem Weissen Haus. Um kurz nach Mitternacht reagierten Beamte auf Berichte über Schüsse in der Umgebung des Lafayette Parks, wie der Secret Service auf der Plattform X schrieb. Bei einer Durchsuchung des öffentlichen Parks gegenüber dem Amtssitz des Präsidenten sei aber kein Verdächtiger gefunden worden.
Der Betrieb im Weissen Haus ist den Angaben zufolge nicht gestört. Es gilt eine erhöhte Sicherheitsstufe, zudem wurden Strassen gesperrt. Die Behörden suchen nach einem möglichen Fahrzeug und einer verdächtigen Person, wie der Secret Service mitteilte.
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17.40 Uhr
US-Behörde ICE nimmt Angehörige von getötetem iranischen General fest
Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat die Nichte und Grossnichte des im Jahr 2020 getöteten iranischen Generals Ghassem Soleimani festgenommen. Die beiden Frauen seien in ICE-Gewahrsam genommen worden, nachdem das Aussenministerium ihre Green Cards, also Aufenthaltsberechtigungen in den USA, für ungültig erklärt habe, hiess es in einer Mitteilung des Ministeriums vom Samstag.
Soleimani war Kommandeur der Auslandseinheit der Revolutionsgarden, der sogenannten Al-Kuds-Brigaden, als er im Januar 2020 bei einem gezielten US-Angriff getötet wurde.
Seine Nichte habe in den sozialen Medien ihre Unterstützung für das «totalitäre, terroristische Regime im Iran» bekundet, hiess es zur Begründung der Festnahme vom US-Aussenministerium. Gegen ihren Ehemann sei ein Einreiseverbot in die USA verhängt worden.
Trauerfeier für den getöteten iranischen General Ghassem Soleimani in Kerman im Januar 2020. Bild: Uncredited/Iran Press/AP/dpa -
Samstag, 4. April 2026, 05.52 Uhr
Trump will Militärbudget drastisch erhöhen – und Alcatraz neu eröffnen
US-Präsident Donald Trump plant eine massive Aufstockung der Militärausgaben. Im Bundeshaushalt für das Jahr 2027 sollen die Mittel für den Verteidigungsbereich auf rund 1,5 Billionen Dollar steigen. Das geht aus einem Etatentwurf des Weissen Hauses hervor. Laut US-Medien wäre das der höchste Betrag in der jüngeren amerikanischen Geschichte. Im laufenden Haushaltsjahr 2026 liegen die Verteidigungsausgaben noch bei etwa 1 Billion Dollar.
Das Gefängnis Alcatraz war berüchtigt als Verbannungsort für die «Schlimmsten der Schlimmsten». (Archivbild) Eric Risberg/AP/dpaDer Budgetplan der Regierung dient als politischer Fahrplan und zeigt, wo die Prioritäten der nächsten Jahre liegen. Nach der Veröffentlichung wird der Entwurf dem Kongress zur Beratung vorgelegt, der über die endgültige Verabschiedung entscheidet.
Für Aufmerksamkeit sorgt ein weiteres Projekt in Trumps Haushaltsplan: Der Präsident will offenbar die Wiederinbetriebnahme des ehemaligen Gefängnisses Alcatraz auf einer Insel vor San Francisco prüfen lassen. Für die Planung des Umbaus zu einer «hochmodernen Haftanstalt» sollen demnach 152 Millionen Dollar bereitgestellt werden. Ob und wann das Vorhaben umgesetzt wird, hängt ebenfalls von der Zustimmung des US-Parlaments ab.
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22.14 Uhr
USA verhängen hohe Pharma-Zölle – 15-Prozent-Satz für die Schweiz
US-Präsident Donald Trump hat für die Einfuhr patentgeschützter Medikamente in die USA Zölle von bis zu 100 Prozent angekündigt. Für Schweizer Pharmaexporte soll ein Zollsatz von 15 Prozent gelten laut einem am Donnerstag vom Weissen Haus veröffentlichten Dekret.
Trump habe Zölle von bis zu 100 Prozent auf patentierte Arzneimittel und deren Wirkstoffe beschlossen, hiess es in der Mitteilung der US-Regierung. Ziel der Zölle ist es laut dem Weissen Haus, die inländische Produktion zu stärken und Abhängigkeiten von Importen zu reduzieren.
Der Schritt macht deutlich, dass die US-Regierung auch nach dem wegweisenden Urteil des Obersten Gerichtshofes weiter an der aggressiven Zollpolitik festhält. Trump hatte sie zum Kernelement seiner zweiten Amtszeit gemacht. Zum einen will er mit den Zöllen mehr Produktion in die USA holen und so Arbeitsplätze sichern. Zudem sieht es seine Regierung auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe ab.
Besonders die hohen Arzneimittelpreise in den USA sind Trump seit längerem ein Dorn im Auge. Neue Zölle waren deshalb bereits erwartet worden. Ausgenommen sind neben EU-Staaten auch die Schweiz und das Vereinigte Königreich, auch für Japan gilt die Ausnahme. Den Angaben zufolge können Länder ihre Zölle auch auf null senken, wenn sie entsprechende Vereinbarungen mit der Regierung treffen und mit dem Bau von Fabriken in den USA beginnen.
US-Zölle von bis zu 100 Prozent auf patentierte Arzneimittel und deren Wirkstoffe: Das ist der neueste Streich aus dem Weissen Haus und von dessen Hausherr Donald Trump. Für die Schweiz gelten nach wie vor 15 Prozent. Archivbild: Keystone -
19.35 Uhr
Trump setzt Justizministerin Bondi ab
US-Präsident Donald Trump setzt seine Justizministerin Pam Bondi ab. Vize-Justizminister Todd Blanche werde ihre Aufgaben übernehmen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.
Der Mitteilung war monatelange Kritik am Justizministerium wegen des Umgangs mit Dokumenten zu den Ermittlungen gegen den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vorausgegangen. Bondi zog auch den Ärger von Konservativen auf sich, obwohl sie ein enges Verhältnis zu Trump hatte.
Gerüchte über eine Entlassung Bondis gab es bereits seit längerem. Die 60-Jährige ist bereits die zweite Ministerin, die binnen Wochen Trumps Kabinett verlassen muss. Zuvor musste schon Heimatschutzministerin Kristi Noem ihren Hut nehmen.
Die «New York Times» hatte unter Berufung auf vier Personen berichtet, dass Trump in den vergangenen Tagen darüber gesprochen haben soll, Bondi zu entlassen. Er soll zunehmend frustriert über ihre Führung im Ministerium und ihren Umgang mit den Epstein-Akten gewesen sein.
Bondi war im vergangenen Jahr Justizministerin geworden. Dabei versprach sie, das Justizministerium nicht für politische Manöver zu verwenden. Doch leitete sie bald Ermittlungen gegen Trump-Rivalen ein und sorgte damit für Kritik, wonach das Ministerium als Werkzeug für Rache eingesetzt werde.
Trump trennt sich von Justizministerin Bondi. Archivbild: J. Scott Applewhite/AP/dpa -
17.43 Uhr
Shutdown: Trump will Bezahlung aller Mitarbeiter anordnen
Im fast 50-tägigen Streit um die Finanzierung des Heimatschutzministeriums will US-Präsident Trump die Bezahlung der Beschäftigten selbst in die Hand nehmen. Der Stillstand der Regierungsgeschäfte in dem Ministerium dauert nun schon 48 Tage an.
«Ich werde in Kürze eine Anordnung unterzeichnen, wonach ALLE grossartigen Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums bezahlt werden», teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Eine ähnliche Ankündigung hatte er bereits vergangene Woche für das Sicherheitspersonal an Flughäfen gemacht, das auch dem Ministerium untersteht. Lange Schlangen an Flughafen waren für viele US-Amerikaner in der Ferienzeit zur Geduldsprobe geworden.
Offen liess Trump, was genau der Inhalt der Anordnung sein wird. Haushaltsfragen und damit die Finanzierung von Behörden sind laut Verfassung Sache des Kongresses. Zankapfel der Parteien sind die umstrittenen Abschiebe-Razzien der Einwanderungsbehörde ICE, die dem Heimatschutzministerium untersteht.
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5 Uhr
USA zwingen Schweiz zu Millionenzahlungen
Die USA haben laut Tamedia-Zeitungen zusätzlichen Druck auf die Schweiz ausgeübt und bei sinkender Liquidität eines Rüstungsfonds mit Konsequenzen gedroht. Sollte der zentrale Fonds ein bestimmtes Niveau unterschreiten, habe die Trump-Regierung entsprechende Schritte angedroht, bestätigten zwei Quellen zu den Zeitungen. Dies habe in der Schweiz grosse Nervosität ausgelöst, da die Versorgung mit Ersatzteilen für die F/A-18 davon abhänge. Um Risiken zu vermeiden, habe die Schweiz den Fonds wieder aufgefüllt. Dazu habe sie eine ursprünglich später fällige Zahlung für den F-35-Kampfjet vorgezogen. Laut Armasuisse habe es sich um einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag gehandelt.
Bei dem Streit geht es laut dem Bericht um fünf Patriot-Raketensysteme, die die Schweiz bei der US-Regierung bestellt hat. Weil diese mehrere Jahre verspätet sind, habe Bern die Zahlungen im letzten Herbst ausgesetzt. Die Trump-Regierung umging daraufhin den Zahlungsstopp.
Ein Patriot-Raketensystem in Taiwans Hauptstadt Taipeh. (Archivbild) Bild: Keystone/EPA/Ritchie B. Tongo -
Donnerstag, 2. April 2026, 4.38 Uhr
Expertin: Trumps Zollversprechen gehen nicht auf
Vor einem Jahr gab US-Präsident Donald Trump eine grosse Zolloffensive bekannt – doch aus Sicht der US-Expertin Laura von Daniels geht das Kalkül hinter den Massnahmen nicht auf.
Mehr dazu haben wir dir hier zusammengefasst.
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23.00 Uhr
USA heben Sanktionen gegen amtierende Präsidentin von Venezuela auf
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat Sanktionen gegen die geschäftsführende Staatschefin von Venezuela, Delcy Rodríguez, aufgehoben. Das ging aus Angaben auf der Webseite des US-Finanzministeriums vom Mittwoch hervor. Das Ende der Sanktionen ist ein Signal, dass die Trump-Regierung Rodríguez als legitime Präsidentin von Venezuela betrachtet. Die venezolanische Regierung reagierte zunächst nicht auf eine Kommentaranfrage.
Die geschäftsführende Staatschefin von Venezuela, Delcy Rodríguez. (Archivbild) Bild: KEYSTONE -
22.14 Uhr
US-Senatoren stärken Nato vor Trump-Rede den Rücken
Vor einer Rede von US-Präsident Donald Trump an die Nation haben ein republikanischer und ein demokratischer Senator der Nato den Rücken gestärkt. Der Republikaner Mitch McConnell und der Demokrat Chris Coons teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, «die Nato ist die erfolgreichste militärische Allianz der Geschichte».
Der Republikaner Mitch McConnell stärkt der Nato den Rücken. Jose Luis Magana/AP/dpaSie betonten, dass Nato-Truppen an der Seite von US-Soldaten in Afghanistan und im Irak gekämpft hätten und ums Leben gekommen seien. «Die Amerikaner sind sicherer, wenn die Nato stark und vereint ist», hiess es. «Der Senat wird die Allianz weiterhin für den Frieden und den Schutz unterstützen, den sie Amerika, Europa und der Welt bietet.»
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20.25 Uhr
König Charles III. hält Rede vor US-Kongress
Der britische König Charles III. wird bei seinem Besuch in Washington Ende April auch eine Rede vor den beiden Kammern des US-Kongresses halten. Das teilten die Spitzenvertreter des Kongresses am Mittwoch mit. Charles wird damit als erster britischer Monarch seit mehr als drei Jahrzehnten vor dem US-Senat und dem US-Repräsentantenhaus bei einer gemeinsamen Sitzung dieser beiden Kammern sprechen. Seine Mutter, die verstorbene Königin Elizabeth II., hatte dort 1991 eine Rede gehalten.
König Charles III. hält Rede vor US-Kongress. (Archivbild) Bild: Paul Ellis/PA Wire/dpa -
19.40 Uhr
Finnischer Präsident spricht mit Trump über Nato
Der finnische Präsident Alexander Stubb hat mit US-Staatschef Donald Trump über die Nato und den Iran gesprochen. Es sei auch um die Ukraine gegangen, teilte Stubb am Mittwoch auf der Plattform X mit. «Es ist gut, gemeinsam nach Lösungen für Probleme zu suchen», schrieb er zu dem Telefonat mit Trump, das konstruktiv gewesen sei.
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18.37 Uhr
Teilnahme Trumps an Supreme-Court-Anhörung wohl folgenlos
Die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump an einer Anhörung des Obersten Gerichtshofs über das Recht auf Staatsbürgerschaft für in den USA Geborene dürfte nach Auffassung eines Experten keinen Einfluss auf das Urteil nehmen. Adam Winkler, Professor für Verfassungsrecht an der University of California (UCLA), sagte der Nachrichtenagentur AP am Mittwoch, die Teilnahme Trumps setze ein Zeichen, wie wichtig der Präsident den Fall einschätze.
Allerdings sei unwahrscheinlich, dass sich die Richterinnen und Richter davon irritieren liessen, die stolz auf ihre Unabhängigkeit seien, «selbst wenn einige mit einem Grossteil der Agenda Trumps übereinstimmen».
BREAKING: President Trump has left the White House en route to the Supreme Court, becoming the first president in history to attend and observe oral arguments as the justices consider his order to end birthright citizenship.
— Breaking911 (@Breaking911) April 1, 2026
pic.twitter.com/eLpFCuHJkHDer Trubel um Trumps Anwesenheit im Gerichtssaal werde jedoch für die Richter eine ungewohnte Erfahrung sein, da «die Atmosphäre durch Trumps Anwesenheit etwas zirkusartiger sein wird», sagte Winkler.
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07.56 Uhr
Trump will die Briefwahl in den USA verschärfen
Mitten im Vorfeld wichtiger Zwischenwahlen sorgt Donald Trump erneut für politischen Zündstoff: Der US-Präsident hat eine Anordnung unterzeichnet, die die Briefwahl deutlich einschränken soll – und damit seinen harten Kurs gegen eine der meistgenutzten Abstimmungsformen im Land weiter verschärft.
Der US-Präsident bleibt so seiner Linie treu. Seit Jahren attackiert er das Wahlsystem und behauptet, es gebe systematischen Betrug zugunsten der Demokraten – Vorwürfe, die jedoch wiederholt widerlegt wurden.
Ob die neuen Massnahmen überhaupt Bestand haben, ist derzeit völlig offen. Rechtsexperten erwarten eine Welle von Klagen, da Wahlregeln in den USA häufig auf Ebene der Bundesstaaten geregelt werden und nicht allein vom Präsidenten bestimmt werden können.
Am Ende könnte die Auseinandersetzung vor dem Obersten Gerichtshof landen – mit potenziell weitreichenden Folgen für kommende Wahlen.
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4.20 Uhr
US-Richter blockiert Mittelkürzungen für öffentliche Sender
Ein US-Bundesrichter hat der Regierung von Präsident Donald Trump die Einstellung der Bundesfinanzierung für die öffentlichen Rundfunksender NPR und PBS untersagt. Richter Randolph Moss entschied am Dienstag in Washington, dass Trumps Dekret, wonach keine Bundesmittel mehr an das National Public Radio und den Public Broadcasting Service fliessen sollen, rechtswidrig und nicht durchsetzbar sei. Das im ersten Verfassungszusatz garantierte Recht auf freie Meinungsäusserung dulde keine Diskriminierung aufgrund von Ansichten und keine Vergeltungsmaßnahmen dieser Art, sagte Moss.
Die Zentrale des öffentlichen Senders National Public Radio (NPR) in Washington. (Archivbild) Bild: Keystone/AP Photo/Charles Dharapak«Es gibt kaum deutlichere Beweise dafür, dass eine Regierungsmassnahme gezielt gegen Ansichten gerichtet ist, die dem Präsidenten missfallen und die er unterdrücken will», schrieb der Richter. Im vergangenen Jahr hatte Trump auf einer Pressekonferenz erklärt, er würde NPR und PBS sehr gern die Mittel entziehen, weil er sie für voreingenommen zugunsten der Demokraten halte. NPR wirft dem republikanischen Präsidenten vor, den Sender für seine journalistischen Inhalte bestrafen zu wollen.
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Mittwoch, 1. April 2026, 4 Uhr
Richter stoppt Bau von Trumps Ballsaal — der reagiert wütend
Am Dienstag hat der US-Bundesrichter Richard Leon die Trump-Regierung angewiesen, den Bau eines 400-Millionen-Dollar teuren Ballsaal zu stoppen. Dieser soll an der Stelle des abgerissenen Ostflügels des Weissen Hauses entstehen. Trump sagte in einer Reaktion im Weissen Haus, er brauche keine Zustimmung aus dem Kongress für den Neubau – unter anderem, da er nicht aus dem Staatshaushalt, sondern mit Spenden bezahlt werde. Auch betonte er, dass der Richter eine Ausnahme für Bauarbeiten machte, die für die Sicherheit des Weissen Hauses notwendig seien. Trump verwies darauf, dass das Gebäude ein gegen Drohnen abgesichertes Dach und Fenster aus Panzerglas haben solle – und sich darunter ein Bunker befinden werde. Damit dienten die Bauarbeiten der «Sicherheit des Präsidenten».
Die Baustelle für Trumps 400-Millionen-Dollar teuren Ballsaal neben dem Weissen Haus. Bild: IMAGO/ZUMA Press Wire/Christy Bowe -
21.29 Uhr
Gericht stoppt Bau von Ballsaal am Weissen Haus
Die Bauarbeiten an Donald Trumps riesigem Ballsaal am Weissen Haus sollen per Gerichtsbeschluss vorerst gestoppt werden. Sie dürfen erst weitergehen, wenn der US-Kongress den Abschluss des Projekts bewilligt, entschied Richter Richard Leon in Washington.
Ein Präsident sei nicht Besitzer des Weissen Hauses sondern der Verwalter für künftige Generationen der First Families, stellte Leon gleich in den ersten Zeilen seines Urteils fest. Er gewährte die von einer führenden amerikanischen Denkmalschutzorganisation beantragte einstweilige Verfügung. Zugleich setzte der Richter die Umsetzung der Entscheidung für 14 Tage aus, damit die Trump-Seite dagegen Berufung einlegen kann.
Trump hatte den Ostflügel des Weissen Hauses abreissen lassen und will stattdessen einen riesigen Ballsaal errichten lassen. Die Kosten – finanziert durch Spenden – werden inzwischen auf 400 Millionen Dollar geschätzt. Denkmalschützer warnen, das neue Gebäude könnte das Weisse Haus daneben klein wirken lassen. Die Organisation National Trust for Historic Preservation reichte vor einem US-Bezirksgericht Klage gegen das Projekt ein. Der Richter entschied, dass der National Trust ausreichend gute Aussichten hat, sich in dem Verfahren durchzusetzen, dass eine einstweilige Verfügung gewährt werden kann.
Trump reagiert auf die Entscheidung mit einer langen Tirade bei seiner Online-Plattform Truth Social, in der er den National Trust angriff.
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4.30 Uhr
Thron samt Toilette: Trump-kritische Kunst in Washington
In der US-Hauptstadt Washington D.C. ist erneut eine Kunst-Installation aufgetaucht, die Präsident Donald Trump und seinen Regierungsstil kritisiert: ein goldener Thron samt Toilette. Der Thron in Marmoroptik wurde direkt auf der langen Promenade zwischen Kapitol und Lincoln Memorial installiert. Statt eines herkömmlichen Sitzes ist eine goldene Toilette auf dem Podest angebracht.
Kritik an Trumps Regierungsstil: Kritiker haben am Montag einen Thron samt goldener Toilette in der Nähe des Lincoln Memorial in Washington aufgestellt. Bild: Keystone/EPA/Will OliverDer Thron passt zu den Protesten vom Wochenende: Unter dem Motto «No Kings» («Keine Könige») protestierten am Samstag mehrere Millionen Menschen in allen 50 Bundesstaaten statt. Ihr Protest richtete sich gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump, den Krieg im Iran und die Abschiebe-Razzien.
Auf einer Plakette an der neuen Installation steht: «In einer Zeit beispielloser Spaltung, eskalierender Konflikte und wirtschaftlicher Turbulenzen konzentrierte sich Präsident Trump auf das, was wirklich zählte: die Neugestaltung des Lincoln-Badezimmers im Weissen Haus.» Trump sei eben ein Mann, der sich ums Geschäft kümmere.
Wie mehrere Medien berichten, steckt erneut die Gruppe «Secret Handshake» hinter der Aktion. Sie hatte bereits Mitte März mit einer Statue für Aufsehen gesorgt, die Trump und den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in der berühmten Titanic-Pose darstellte.
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Dienstag, 31. März 2026, 4 Uhr
Mitarbeiter bezahlt: Schlangen an Flughäfen lassen nach
Die zum Teil stundenlangen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen an vielen US-Flughäfen sind nach einer Wiederaufnahme der Bezahlung der Mitarbeiter weitgehend Geschichte. Websites zuvor schwer betroffener Flughäfen etwa in Atlanta, Houston und New York zeigten am Montag Wartezeiten von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde.
In den vergangenen Wochen waren die Gehälter der Beschäftigten der Behörde TSA, die Kontrollen an zahlreichen Airports durchführen, durch einen Streit um die Finanzierung des Ministeriums für Inlandsicherheit (DHS) blockiert worden. Viele von ihnen meldeten sich krank, manche kündigten sogar. Reisende standen manchmal in Schlangen bis auf die Strasse und verpassten zum Teil ihre Flüge.
ICE-Beamte sollten an Flughäfen wie am La Guardia Airport in New York aushelfen, da unbezahlte TSA-Mitarbeiter nicht zur Arbeit erschienen. (27. März 2026) Bild: Keystone/EPA/Olga FedorovaDie TSA (Transportation Security Administration) ist dem DHS zugeordnet. Die Demokraten im US-Kongress sind bereit, die TSA-Mitarbeiter zu bezahlen, verweigern aber die Finanzierung der ebenfalls zum Ministerium gehörenden Einwanderungsbehörde ICE.
Diese soll im Auftrag von Präsident Donald Trump massenhaft Menschen festnehmen und abschieben, die sich ohne gültige Papiere in den USA aufhalten. In den vergangenen Wochen sorgte das oft gewaltsame und rechtlich umstrittene Vorgehen der Beamten von ICE und anderer Bundesbehörden, die im Bundesstaat Minnesota auch zwei US-Bürger töteten, für Kritik.
Bei Finanzierungsstopps im Zuge von Streit um den Haushalt wird von Beschäftigten erwartet, dass sie zunächst ohne Bezahlung weiterarbeiten – und dann nach einer Einigung ihr Geld nachträglich bekommen. Angesichts der langen Schlangen und der festgefahrenen Lage im Kongress sprach Trump vergangene Woche von einer Notsituation und wies den neuen Heimatschutzminister Markwayne Mullin an, die TSA-Mitarbeiter am Parlament vorbei zu bezahlen.
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4.10 Uhr
Kampfjets fangen Flugzeug über Trumps Anwesen ab
Ein ziviles Flugzeug ist in die Flugverbotszone rund um US-Präsident Donald Trumps Anwesen im Bundesstaat Florida eingedrungen und von Kampfjets abgefangen worden. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 seien aufgestiegen, hätten Leuchtraketen abgefeuert und die Maschine letztlich sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das für die Luftabwehr zuständige Militärkommando (Norad) mit.
Pilots, @NORADCommand fighters intercepted an aircraft violating restricted airspace over Palm Beach, FL, resulting in flares being deployed. Remember: Check NOTAMs before EVERY flight!https://t.co/bCRU13gjKo@flywithaopa
— 1st AF/America's AOC (@1stAF) March 29, 2026Bei dem Einsatz der Leuchtraketen sei es darum gegangen, die Aufmerksamkeit des zivilen Piloten zu bekommen oder mit ihm zu kommunizieren, erklärte Norad. Die Raketen verbrennen demnach komplett und stellen keine Gefahr für Menschen am Boden dar.
Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida. , (Archivbild) Bild: Keystone/AP Photo/Carolyn KasterDas US-Militär macht keine Angaben dazu, wie viele Kampfjets an dem Einsatz beteiligt waren. Auch blieb unklar, um welche Art ziviles Flugzeug es sich bei dem Eindringling handelte.
Trumps Anwesen Mar-a-Lago liegt in Palm Beach im Südosten Floridas. Wann immer sich der Präsident dort aufhält, wird zu seinem Schutz normalerweise eine zeitlich befristete Sperrzone für den Flugverkehr verhängt. Trump verbringt viele Wochenenden in seinem Club Mar-a-Lago, vor allem in den Wintermonaten. Auch an diesem Wochenende hielt er sich in Florida auf.
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2.44 Uhr
Mehr Repression als Fussball? Amnesty über Gefahren bei WM
Zweieinhalb Monate vor Beginn der Fussball-WM warnt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International eindringlich vor Repressalien und Gefahren bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Vor allem das Vorgehen der US-Regierung berge grosse Risiken. «Für migrantische Communities in den USA, Fans aus aller Welt sowie die Spieler stellt die diskriminierende Einwanderungspolitik der USA eine akute Bedrohung dar», heisst es in einem Amnesty-Bericht. Um das Turnier in den drei Ländern vom 11. Juni bis 19. Juli werden seit Monaten Debatten geführt. Die FIFA geht trotz der Bedenken von friedlichen Spielen aus.
FIFA-Präsident Gianni Infantino (r.) überreicht Donald Trump den WM-Pokal, den dieser gleich bei sich im Oval Office behält. (22. August 2025) Bild: Keystone/AP Photo/Jacquelyn Martin -
2.28 Uhr
Duell Brasilien–Trump lässt WTO-Ministerkonferenz scheitern
Die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Jaunde ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Brasilien stellte sich im Streit um das Moratorium für elektronische Übertragungen gegen die USA unter Präsident Donald Trump.
Wie die Schweiz waren die USA mit dem Ziel nach Kamerun gereist, eine dauerhafte Lösung für das Moratorium zu erreichen. Dieses verhindert die Besteuerung elektronischer Übertragungen – von Streaming und Downloads über Baupläne für 3D-Objekte bis hin zu E-Mails.
Die USA setzten dabei ihr diplomatisches Gewicht ein, da sie keine erneute Verlängerung um zwei Jahre mehr wollten. Ein Kompromiss über fünf Jahre lag auf dem Tisch und schien konsensfähig. Doch Brasilien blockierte diesen, da es Zugeständnisse im Agrarbereich verlangte.
Der Konflikt liess die Ministerkonferenz scheitern. Ein Experte spricht von einer brasilianischen Vergeltung im Zusammenhang mit Zöllen.
Der brasilianische Aussenminister Mauro Vieira (l.) und Indiens Handelsminister Piyush Goyal bei der WTO-Ministerkonferenz in Kamerun. (29. März 2026) Bild: IMAGO/ANI News -
Montag, 30. März 2026, 0.30 Uhr
Krach um Geld für Heimatschutzministerium geht weiter
Der Disput zwischen Demokraten und Republikanern zur Finanzierung des in die Kritik geratenen US-Ministeriums für Inlandsicherheit (DHS) geht in eine neue Woche. Senat und Repräsentantenhaus im Kongress hatten zwar vergangene Woche über unterschiedliche Finanzierungsvorschläge des Hauses abgestimmt, kamen vor dem Wochenende aber nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner. Der Stillstand der Regierungsgeschäfte in dem Ministerium – praktisch ein Mini-Shutdown – dauert an diesem Montag nun schon den 45. Tag an.
Hintergrund für die fehlende Finanzierung ist ein Streit zwischen Demokraten und Republikanern im US-Kongress wegen des teils brutalen Vorgehens der Einwanderungsbehörde ICE, die zum Ministerium zählt, gegen Migranten. Die ICE-Razzien sind Teil von US-Präsident Donald Trumps aggressiver Abschiebepolitik. Es gab massive Kritik an vermummten und martialisch auftretenden Bundesbeamten, die dem Heimatschutzministerium unterstehen. Im Bundesstaat Minnesota wurden bei Einsätzen im Januar in der Stadt Minneapolis zwei US-Bürger von Bundesbeamten erschossen.
Daraufhin verweigerten die Demokraten im Senat ihre Zustimmung für den Haushalt des Ministeriums und forderten Reformen bei den Einsätzen der Sicherheitskräfte des Bundes. Sie verlangen unter anderem ein Vermummungsverbot und Kameras am Körper, sogenannte Bodycams.
Lange Wartezeiten am Flughafen in Atlanta. (Archivbild) Bild: Keystone/EPA/Erik S. LesserDer Streit führte dazu, dass auch für Sicherheit zuständige Mitarbeiter an Flughäfen kein Gehalt mehr bekamen – sie unterstehen ebenfalls dem DHS. Viele meldeten sich daraufhin krank. Das führte bei den Sicherheitskontrollen in den US-Flughäfen zu langen Wartezeiten und Chaos, Reisende verpassten ihre Flüge.
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21.12 Uhr
Schlangen an US-Flughäfen – Mitarbeiter weiterhin nicht bezahlt, ICE hilft aus
Die langen Schlangen vor den Sicherheitskontrollen grosser US-Flughäfen dürften vorerst bestehen bleiben: Im Kongress in Washington fiel am Freitag ein Vorschlag für ein Ende der Haushaltssperre des Heimatschutzministeriums durch. Zehntausende Sicherheitsmitarbeiter an Airports arbeiten derzeit ohne Bezahlung.
Die Republikaner im Repräsentantenhaus lehnten es ab, sich mit einem vom Senat verabschiedeten Gesetzentwurf zu befassen, der den sechswöchigen Teil-Shutdown beenden sollte. Der Sprecher der Abgeordnetenkammer, Mike Johnson, nannte die Vorlage «eine Lächerlichkeit».
Der Senats-Entwurf sah zwar Geld zur Finanzierung der Transportsicherheitsbehörde TSA vor, die für die Kontrollen von Flugpassagieren, Gepäck und Fracht zuständig ist. Keine Mittel waren dagegen für die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE und den Grenzschutz veranschlagt. All diese Behörden sind dem Heimatschutzministerium unterstellt.
Die Republikaner im Repräsentantenhaus wollen laut Johnson nun einen Gegenvorschlag unterbreiten. Allerdings geht der Senat, der ebenfalls zustimmen muss, in eine zweiwöchige Pause. Über die Osterferien dürfte sich für Flugreisende deshalb nichts verbessern.
Die oppositionellen Demokraten hatten nach der Tötung zweier US-Bürger bei Protesten gegen ICE in der Grossstadt Minneapolis im Januar schärfere Auflagen für die Einsatzkräfte gefordert, unter anderem ein Maskenverbot. Die Regierung von Präsident Donald Trump will dem jedoch nicht nachgeben.
Wegen der Blockade arbeiten rund 50'000 TSA-Mitarbeiter seit Mitte Februar ohne Bezahlung. Dies führte zu zahlreichen Krankmeldungen, Kündigungen und langen Wartezeiten. Einige US-Flughäfen empfehlen Passagieren, Stunden früher als üblich an der Sicherheitskontrolle zu erscheinen.
Trump stellte eine Notfinanzierung für die Sicherheitskräfte in Aussicht. Zudem entsandte die Regierung eine Reihe von ICE-Mitarbeitern an die Flughäfen, um bei der Sicherheit zu helfen.
Lange Schlangen am Flughafen: ICE-Beamte helfen aus am John F. Kennedy International Airport in New York City. (Archivbild) KEYSTONE/AP Photo/Ryan Murphy -
11.07 Uhr
40 Tage Stillstand – jetzt bewegt sich etwas in Washington
Nach wochenlangem politischen Stillstand kommt Bewegung in den Haushaltsstreit in den USA. Der Senat hat sich auf eine teilweise Finanzierung des Heimatschutzministeriums geeinigt – doch der Konflikt ist nicht beendet. Mehr dazu hat blue News dir hier zusammengefasst:
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10.37 Uhr
Dieser Trump-Versprecher sorgt sogar bei Hegseth für Stirnrunzeln
Bei einer Kabinettssitzung im Weissen Haus sorgt US-Präsident Donald Trump mit mehreren Versprechern und irritierenden Aussagen für Aufsehen. Besonders ein Moment lässt Beobachter aufhorchen. Mehr dazu liest du in unserem Artikel hier:
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5.45 Uhr
Costa Rica nimmt pro Woche 25 aus den USA abgeschobene Migranten auf
Costa Rica will im Rahmen einer Vereinbarung wöchentlich 25 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen. Damit unterstützt das Land die Politik der US-Regierung, Migranten in sogenannte Drittstaaten abzuschieben. «Costa Rica ist bereit, diesen Zustrom von Menschen zu bewältigen», sagte der costa-ricanische Minister für öffentliche Sicherheit, Mario Zamora Cordero, am Donnerstag (Ortszeit) in einer Videobotschaft.
In vielen Fällen landen Menschen, die ursprünglich in den USA Asyl beantragen wollten, so in einem rechtlichen «Niemandsland» in fremden Ländern, deren Sprache sie nicht sprechen.
Die Regierung Costa Ricas unterzeichnete das Abkommen am Montag während eines Besuchs von Kristi Noem, der US-Sondergesandten für den Schutzschild Amerikas, eine neue Sicherheitsinitiative, die sich auf die westliche Hemisphäre konzentrieren soll. Noem war zuvor von ihrem Posten als Chefin des Ministeriums für Inlandsicherheit (DHS) entlassen worden.
Unterwegs als US-Sondergesandte für den «Schutzschild Amerikas,» Trumps neue Sicherheitsinitiative, die sich auf die westliche Hemisphäre konzentrieren soll: Kristi Noem mit dem Präsidenten von Ecuador, Daniel Noboa, in Quito. (25. März 2026) Bild: Keystone/EPA/Presidency of EcuadorDie Regierung Costa Ricas bezeichnete das Abkommen als «unverbindliche Migrationsvereinbarung» und erklärte, es erlaube der Trump-Regierung, ausländische Staatsangehörige - die keine costa-ricanischen Bürger sind - zu überstellen. Costa Rica könne vorgeschlagene Überstellungen annehmen oder ablehnen.
Die Regierung teilte mit, dass die Abgeschobenen nach den Migrationsgesetzen Costa Ricas unter einem besonderen Aufenthaltsstatus abgewickelt würden. Zudem wolle das Land vermeiden, Menschen in Staaten zurückzuführen, in denen ihnen Verfolgung droht.
Solche Überstellungen sorgen häufig für Kritik, da sie besonders schutzbedürftige Menschen zusätzlich gefährden und sie in manchen Fällen in unsichere Länder bringen. Costa Rica war bereits wegen seines Umgangs mit 200 Abgeschobenen aus Ländern wie Russland, China, Usbekistan und Afghanistan, die im vergangenen Jahr aufgenommen wurden, in die Kritik geraten.
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4.31 Uhr
Trump gratuliert IOC zu Olympia-Bann für Transfrauen Sportpolitik
US-Präsident Donald Trump hat dem Internationalen Olympischen Komitee zu der Entscheidung gratuliert, Transfrauen den Start in Frauen-Konkurrenzen zu untersagen. Seiner Ansicht nach sei der Beschluss Resultat seines Dekrets, schrieb er auf der Plattform Truth Social.
Anfang Februar hatte Trump verfügt, dass Bildungseinrichtungen in den USA künftig sicherstellen müssen, dass Sportarten und Umkleideräume strikt nach dem biologischen Geschlecht getrennt bleiben. Schulen und Universitäten, die Trans-Athletinnen die Teilnahme an Frauen-Wettbewerben ermöglichen, droht demnach der vollständige Entzug von Bundesmitteln.
Am Donnerstag hatte das IOC mitgeteilt, dass sich zudem alle Sportlerinnen künftig Geschlechtertests unterziehen sollen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen. Transfrauen soll ein Start in Frauen-Wettbewerben künftig untersagt sein. Die neue Richtlinie ist das Ergebnis einer von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry eingesetzten Arbeitsgruppe zum «Schutz der Frauen-Kategorie».
Auslöser für die verschärfte Politik der olympischen Dachorganisation war der Wirbel um Wettbewerbe im Frauen-Boxen bei den Sommerspielen in Paris 2024. Im Zentrum der Geschlechterdebatte standen die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting. Beide waren zuvor vom Weltverband Iba von der WM ausgeschlossen worden, da sie auf der Basis eines nicht näher erklärten Geschlechtertests angeblich die Teilnahme-Kriterien nicht erfüllt hatten.
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4.23 Uhr
Segelboote mit Hilfsgütern für Kuba vermisst
Zwei Segelboote mit neun Aktivisten an Bord, die Hilfsgüter nach Kuba bringen wollten, werden laut der mexikanischen Marine vermisst. Die Boote hätten am Dienstag oder Mittwoch auf der sozialistischen Karibikinsel eintreffen sollen, es bestehe aber keine Kommunikation mit der Besatzung, teilten die Behörden mit. Zur Staatsangehörigkeit der Menschen an Bord machte die Marine zunächst keine Angaben.
Die mexikanischen Behörden stehen mit den Botschaften der Herkunftsländer der Aktivisten sowie mit den Seerettungsleitstellen von Polen, Frankreich, Kuba und den USA in Kontakt, wie es weiter hiess. Die Katamarane waren am Samstag von der mexikanischen Insel Isla Mujeres aus in See gestochen. Laut Medien wollten die Aktivisten schon einen Tag früher abreisen, doch aufgrund der schlechten Wetterbedingungen wurde die Abfahrt verschoben.
Die «Maguro» mit Aktivisten und Hilfsgütern an Bord ist am Dienstag in der Bucht von Havanna eingetroffen. Bild: Keystone/Jorge Luis Banos/IPS via APDie Suchaktionen werden «unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Route, möglicher Kursänderungen sowie der in der Region vorherrschenden Wetterbedingungen und Meeresströmungen» durchgeführt, teilte die Marine mit. Die Besatzungen anderer Schiffe wurden gebeten, sofort zu informieren, sollten sie die Segelboote bemerken.
Ein internationaler Zusammenschluss von Aktivisten hatte in den letzten Tagen auf dem Luft- und dem Seeweg Hilfsgüter nach Kuba gebracht. Die Insel steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise, die seit drei Monaten durch ein US-Ölembargo verschärft wird. Die US-Regierung unter Donald Trump übt erheblichen Druck auf Kuba aus, um die kommunistische Regierung zu wirtschaftlichen und politischen Reformen zu zwingen.
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4 Uhr
Trump verewigt sich jetzt auch noch auf Dollarscheinen
Das US-Finanzministerium will die Unterschrift von Präsident Donald Trump auf allen neuen US-Papiergeldscheinen anbringen. Das teilte das Ministerium am Donnerstag (Ortszeit) mit. Der Schritt wäre ein Novum für einen amtierenden Präsidenten, da Papiergeld traditionell die Unterschriften des Finanzministers und des Schatzmeisters trägt, nicht die des Präsidenten. Zuerst hatte das US-Magazin «Vanity Fair» über die Nachricht berichtet. Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass es keinen wirkungsvolleren Weg gebe, «die historischen Errungenschaften unseres grossartigen Landes zu würdigen», als US-Dollar-Scheine mit Trumps Namen zu versehen.
Die Unterschrift von US-Präsident Donald Trump prangt demnächst auch auf dem Greenback. (Archivbild) Bild: Keystone/Yoan Valat, Pool photo via APUS-Schatzmeister Brandon Beach erklärte in einer Stellungnahme, dass das Drucken von Trumps Unterschrift auf der amerikanischen Währung «nicht nur angemessen, sondern auch wohlverdient» sei.
Die Pläne erfolgen parallel zu einem laufenden Vorhaben, Trumps Gesicht auf eine Münze zu bringen. Anfang dieses Monats genehmigte eine Kunstkommission den endgültigen Entwurf für eine 24-karätige Gedenkgoldmünze mit Trumps Abbild, die zur Feier des 250-jährigen Bestehens der USA am 4. Juli beitragen soll. Der Schritt ist das jüngste Beispiel dafür, dass Trump seinen Namen und sein Abbild zunehmend auf amerikanischen kulturellen Institutionen verewigt, nachdem er unter anderem das U.S. Institute of Peace, das Kennedy Center für darstellende Künste sowie eine neue Baureihe von Kriegsschiffen umbenannt hat.
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3.22 Uhr
Gericht blockiert Pentagon-Vorgehen gegen KI-Firma Anthropic
Die KI-Firma Anthropic hat einen Etappensieg in ihrem Streit mit dem Pentagon über die Verwendung Künstlicher Intelligenz im Militär errungen. Eine Richterin erliess eine einstweilige Verfügung, mit der die Einstufung von Anthropic als Lieferketten-Risiko für die nationale Sicherheit blockiert werden soll. Sie tritt erst nach sieben Tagen in Kraft. Das soll der US-Regierung die Möglichkeit geben, die einstweilige Verfügung noch vor einem Berufungsgericht anzufechten.
Anthropic beharrt darauf, dass KI-Modelle des Unternehmens nicht zur Massenüberwachung von Amerikanern sowie in autonomen Waffensystemen genutzt werden dürfen. Das US-Verteidigungsministerium fordert hingegen die Rechte für «jede rechtmässige Nutzung» ein und betont, dass kein Unternehmen der Regierung Vorschriften machen könne.
Die Anthropic-Zentrale in San Francisco. (Archivbild) Bild: Keystone/EPA/John G. MabangloDa Anthropic nicht nachgab, erklärte das Pentagon die Firma zum «Supply-Chain Risk to National Security» (Lieferketten-Risiko für die nationale Sicherheit). Präsident Donald Trump ordnete an, dass alle US-Bundesbehörden die Nutzung von Anthropic-Technologie einstellen sollen.
Zudem hiess es von Verteidigungsminister Pete Hegseth, dass auch alle Unternehmen ihre Geschäftsbeziehungen zu Anthropic kappen müssten, wenn sie das US-Militär beliefern wollten. Es ist höchst ungewöhnlich, dass eine US-Firma zum Lieferketten-Risiko erklärt wird. Das schliesst ein Unternehmen von Regierungsaufträgen aus.
Richterin: rechtswidrig und willkürlich
Richterin Rita Lin betonte in San Francisco, dass es dem Verteidigungsministerium freistehe, keine Anthropic-Produkte zu verwenden. Die Regierung scheine mit ihrem Vorgehen aber die Firma darüber hinaus für deren öffentliche Kritik bestrafen zu wollen, und das wäre eine Verletzung der verfassungsrechtlichen Redefreiheit. Die Einstufung als Lieferketten-Risiko sei wahrscheinlich rechtswidrig und willkürlich, schrieb die Richterin zur Begründung ihrer einstweiligen Verfügung.
Anthropic: KI nicht verlässlich genug
Anthropic-Chef Dario Amodei warnt, dass Künstliche Intelligenz es möglich mache, über das Netz verstreute Daten einzelner Menschen in grossem Stil automatisiert zu einem detaillierten Bild ihres Lebens zusammenzusetzen. Zugleich sei KI noch nicht verlässlich genug, um in vollständig autonomen Waffen eingesetzt zu werden. «Wir werden nicht wissentlich ein Produkt liefern, das Amerikas Kämpfer und Zivilisten in Gefahr bringt», schrieb Amodei in einem Blogbeitrag.
OpenAI will Lücke füllen
Anthropic war bisher die einzige KI-Firma, deren Software auch für eine als vertraulich eingestufte Nutzung im US-Militär freigegeben war. Der ChatGPT-Erfinder OpenAI schloss nach dem Vorgehen gegen Anthropic eine Vereinbarung mit dem Verteidigungsministerium.
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Freitag, 27. März 2026, 0.49 Uhr
Trump will Bezahlung von Flughafenmitarbeitern erzwingen
Angesichts stundenlanger Wartezeiten an US-Flughäfen infolge fehlender Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde (TSA) greift US-Präsident Donald Trump zu einer ungewöhnlichen Massnahme: Er will nun die Bezahlung der Beamten erzwingen – und das, obwohl der Haushaltsstreit nicht beigelegt ist. Die TSA-Mitarbeiter warten seit Wochen auf ihr Gehalt, viele von ihnen haben sich daraufhin krankgemeldet.
Von den Fluggästen auf US-Flughäfen wird derzeit viel abverlangt. Bild: IMAGO/ZUMA Press WireTrump kündigte auf seiner Plattform Truth Social eine entsprechende Anordnung an. In dieser solle der neue Chef des Ministeriums für Inlandsicherheit (DHS), Markwayne Mullin, angewiesen werden, die Mitarbeiter «unverzüglich zu bezahlen, um dieser Notsituation zu begegnen und dem Chaos der Demokraten an den Flughäfen schnell ein Ende zu setzen». Unklar war zunächst, aus welchem Etat das Geld kommen soll – denn für das DHS fehlt seit Wochen die Grundlage für eine Weiterfinanzierung, weil Demokraten und Republikaner im Kongress nicht zueinander finden. Nach der US-Verfassung liegt das Budgetrecht allein beim Kongress.
Zuvor hatte das «Wall Street Journal» berichtet, dass mehrere republikanische Senatoren Trump dazu gedrängt hätten, den nationalen Notstand auszurufen und damit Gelder für die Bezahlung der Sicherheitsmitarbeiter freizumachen.
Hintergrund ist ein politischer Streit um die Finanzierung des DHS, dem die TSA unterstellt ist. Da die Weiterfinanzierung des Ressorts weiter nicht steht, können die TSA-Mitarbeiter nicht bezahlt werden. Weil es an Arbeitskräften fehlt, kommt es für Passagiere an den Flughäfen zu langen Wartezeiten. Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) standen Passagiere am George Bush Intercontinental Airport in Houston zwischen drei und vier Stunden für die Sicherheitsprüfung an. Der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, der in den Tagen zuvor ebenfalls stundenlange Wartezeiten angezeigt hatte, verwies nur noch darauf, dass Fluggäste «mindestens vier Stunden oder mehr» für die Kontrolle einplanen sollten.Seit Montag sind auf Trumps Befehl an einigen Airports Beamte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE im Einsatz.
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19.33 Uhr
Trump erhält «America First»-Preis von eigener Partei
US-Präsident Donald Trump hat eine Auszeichnung von seiner eigenen Partei erhalten. Die Republikaner verliehen dem 79-Jährigen am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Spendengala in Washington den «Amerika zuerst»-Preis (America First Award). Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte, die Partei würdige damit Trumps Führungsqualitäten.
«Wir ehren ihn mit einer neuen Auszeichnung», sagte Johnson weiter. «Das ist eine wunderschöne goldene Statue, passend zum neuen, Goldenen Zeitalter in Amerika.» Die Statue zeigt einen Adler mit ausgebreiteten Flügeln im Anflug auf Beute. Trump hatte den US-Bürgerinnen und -Bürgern in seiner Antrittsrede im Januar 2025 ein «Goldenes Zeitalter» versprochen.
Im Dezember verlieh der Weltfussballverband Fifa Trump einen eigens geschaffenen «Friedenspreis». Zuvor hatte sich der US-Präsident immer wieder lautstark beschwert, weil er bei der Vergabe des Friedensnobelpreises leer ausgegangen war.
Donald Trump bekam einen Preis der besonderen Sorte. Bild: EPA / Graeme Sloan / Pool -
4.30 Uhr
F-35: Schweiz muss Vertrag mit Trump-Regierung anpassen
Die Schweiz muss die Verträge mit den USA zur Beschaffung der F-35-Kampfjets nach Angaben von Tamedia neu einfädeln. Eine «grundlegende Neuverhandlung» des Vertrags ist «nicht erforderlich», wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) dem Medienhaus mitteilte. Das Problem bei der Vertragsänderung sei die Unberechenbarkeit der US-Regierung, schrieb Tamedia. Doch erwarte das Verteidigungsdepartement keine Komplikationen. Die Schweiz müsse den USA die definitive Anzahl Kampfjets bis spätestens im zweiten Quartal 2027 mitteilen. Die USA seien über die geänderte Bestellmenge informiert.
Armasuisse erwarte keine Sanktionen, weil die Schweiz mit der Reduktion der Anzahl Kampfjets den ursprünglichen Vertrag nicht erfüllen könne, schrieb Tamedia.
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Donnerstag, 26. März 2026, 4.10 Uhr
Kuba: Ex-Präsident Raúl Castro an Gesprächen mit USA beteiligt
Der frühere kubanische Präsident Raúl Castro ist nach Aussagen des aktuellen Präsidenten Miguel Díaz-Canel an Gesprächen mit den Vereinigten Staaten beteiligt. Diese würden gemeinschaftlich von der kubanischen Regierung geführt, sagte Díaz-Canel in einem mehr als einstündigen, aufgezeichneten Interview mit dem spanischen linken Politiker Pablo Iglesias, das von staatlichen Medien am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlicht wurde. Iglesias war im Rahmen einer Delegation von rund 600 Aktivisten aus 33 Ländern nach Kuba gereist, die in der vergangenen Woche eingetroffen war, um humanitäre Hilfe zu leisten.
«Ein Gesprächsprozess, der zu einer Einigung führt, ist ein langer Prozess», sagte Díaz-Canel. «Zunächst müssen wir einen Dialogkanal aufbauen. Dann müssen wir gemeinsame Interessenagenden für die Parteien entwickeln, und die Parteien müssen ihre Absicht zeigen, voranzukommen und sich wirklich zu verpflichten», sagte Díaz-Canel.
Er ging auch auf Spekulationen über die Rolle Castros in dem Annäherungsprozess ein. Castro sei einer derjenigen, die gemeinsam mit ihm und weiteren Verantwortlichen der kommunistischen Partei den Ablauf des Dialogs leiten würden. Díaz-Canel betonte, Castro sei «der historische Führer dieser Revolution, auch wenn er seine Ämter niedergelegt hat» und genieße weiterhin hohes Ansehen in der Bevölkerung.
Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel (l.) mit Ex-Präsident Raúl Castro in Havanna. (19. April 2018) Bild: Keystone/EPA/Adalberto RoqueObwohl Díaz-Canel 2018 Präsident wurde, gilt der 94-jährige Bruder von Fidel Castro weiterhin als die mächtigste Person im Land. Raúl Castro, der seinem Bruder Fidel als Präsident folgte, führte 2014 historische Gespräche mit dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama, die zur Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen führten. Trump lehnt eine solche Politik ab und verschärfte die Sanktionen weiter.
Kuba wird von landesweiten Stromausfällen geplagt, die auf ein marodes Stromnetz zurückzuführen sind, sowie von einer anhaltenden Ölblockade, die von Trump verhängt wurde. Trump drohte zudem mit Zöllen gegen jedes Land, das Kuba mit Öl versorgt, und kürzlich sogar mit der Übernahme der Insel.
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21.38 Uhr
Erneuter Angriff auf angebliches Drogenboot – vier Tote
Bei einem Angriff auf ein Boot mutmasslicher Drogenschmuggler in der Karibik sind am Mittwoch nach Angaben des US-Militärs vier Männer getötet worden. Das Schiff sei von als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben worden, teilte die für die Region zuständige Kommandozentrale des Militärs (Southcom) ohne Nennung weiterer Details auf X mit. Geheimdienstinformationen zufolge sei es auf einer bekannten Drogenschmuggler-Route unterwegs gewesen.
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19.35 Uhr
US-Präsident Trump reist Mitte Mai nach Peking
US-Präsident Donald Trump wird am 14. und 15. Mai seinen Besuch in Peking nachholen. Das teilte das Weisse Haus am Mittwoch mit. Die eigentlich für Ende März geplante China-Reise zu einem Gipfeltreffen mit Präsident Xi Jinping war wegen des Iran-Kriegs verschoben worden.
Trumps Reise wurde als Möglichkeit gewertet, die angeschlagene Beziehung zwischen den zwei Supermächten zu verbessern, unter anderem in Streitfragen wie dem Handel. Die Vorbereitungen liefen seit Monaten, doch im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg zerschlugen sich die Pläne zusehends.
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5.57 Uhr
Trump-Gebiet: Demokratin gewinnt Sitz bei Sonderwahl in Florida
Die Demokratin Emily Gregory hat eine Sonderwahl für einen Sitz im Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates Florida gewonnen. Damit hat sie einen Distrikt für sich erobert, zu dem auch das Anwesen von Präsident Donald Trump, Mar-a-Lago, gehört. Die Demokraten feierten den Sieg am Dienstag (Ortszeit) als weiteres Zeichen dafür, dass die Wähler sich von Trump und den Republikanern abwenden.
«Mar-a-Lago hat gerade von Rot zu Blau gewechselt, was den Republikanern wegen der Zwischenwahlen Sorgen bereiten sollte», sagte Heather Williams, Präsidentin des Democratic Legislative Campaign Committee. Sie fügte hinzu, dass es sich um den insgesamt 29. Distrikt handelte, den die Demokraten seit Trumps Amtsantritt von den Republikanern übernommen hätten. «Die Benzinpreise steigen, die Lebensmittelkosten sind hoch, und Familien kommen nicht über die Runden - es ist klar, dass die Wähler bei den Urnen die Nase voll von den Republikanern haben», sagte Williams.
Zu Emily Gregorys Wahlkreis gehört Präsident Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida. (Archivbild) Bild: Keystone/AP Photo/Carolyn KasterTrump hatte Gregorys Rivalen Jon Maples unterstützt. In einem Social-Media-Beitrag am Montag rief er die Wähler zur Teilnahme auf und erklärte, Maples sei «von so vielen meiner Freunde in Palm Beach County unterstützt» worden.
Der Republikaner Mike Caruso, der den Sitz aufgab, um Kämmerer von Palm Beach County zu werden, hatte den Distrikt 2024 mit 19 Prozentpunkten Vorsprung gewonnen. Mit fast allen ausgezählten Stimmen lag Gregory mit 2,4 Prozentpunkten oder 797 Stimmen vorne.
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Mittwoch, 25. März 2026, 4.30 Uhr
Trump will Briefwahl abschaffen – und stimmt brieflich ab
US-Präsident Donald Trump hat sich in seinem Heimatbundesstaat Florida per Briefwahl an einer Sonderwahl für Sitze im staatlichen Parlament beteiligt. Das geht aus Wählerverzeichnissen in Palm Beach County hervor. Die Möglichkeit der vorgezogenen, persönlichen Stimmabgabe lief bis Sonntag, als sich der Republikaner noch auf seinem Anwesen im Süden Floridas aufhielt.
Die Änderungen am Wahlgesetz, die der US-Präsident will, könnten viele abhalten, ihr Wahlrecht auszuüben. Bild: Keystone/EPA/Graeme SloanSeit seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl 2020, die Trump fälschlicherweise auf Wahlbetrug zurückführte, hat er immer wieder Zweifel an der besonders bei Anhängern der Demokraten beliebten Briefwahl geweckt. Trump behauptet, sie begünstige Betrug. Er übt zudem Druck auf den Kongress aus, die Praxis einzuschränken.
Das Weisse Haus teilte am Dienstag mit, Trumps Unmut richte sich gegen Bundesstaaten, die die Möglichkeit der postalischen Stimmabgabe universell anbieten, nicht gegen Fälle, in denen Wähler wegen besonderer Umstände von der Briefwahl Gebrauch machten. Olivia Wales, eine Regierungssprecherin, erklärte: «Wie jeder weiss, wohnt der Präsident in Palm Beach und nimmt an Wahlen in Florida teil, lebt aber offensichtlich hauptsächlich im Weissen Haus in Washington, D.C. Das ist keine Meldung wert.»
Ein 2025 veröffentlichter Bericht der Brookings Institution kam zu dem Ergebnis, dass Fälle von Betrug bei der Briefwahl nur bei 0,000043 Prozent aller per Post abgegebenen Stimmen vorkamen, was etwa vier Fällen auf zehn Millionen Briefwahlstimmen entspricht.
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07.43 Uhr
Präsident schiebt Verantwortung an Minister ab
Donald Trump bleibt sich treu: Abschweifungen, spontane Einwürfe und pointierte Bemerkungen gehören zu seinen Reden wie das berühmte «America First». Doch bei einem Auftritt in Memphis im Bundesstaat Tennessee bekam dieses bekannte Muster plötzlich eine brisante Note.
Unter dem Motto «Making America Safe Again» sprach der 79-jährige US-Präsident über den Angriff auf den Iran – irgendwo zwischen persönlicher Anekdote und politischer Rechtfertigung. Wie so oft wirkte der Bericht improvisiert, fast beiläufig.
Trump blames Hegseth for the war: "Pete, I think you were the first one to speak up. You said, 'Let's do it.'" pic.twitter.com/QBGeFuhM1M
— Aaron Rupar (@atrupar) March 23, 2026«Und dann habe ich leider Pete und General Caine zusammengerufen und gesagt: ‹Let’s talk›. Wir haben ein Problem im Nahen Osten», schildert Trump. Der Iran sei ein «Lieferant für Terror», zudem bestehe eine nukleare Bedrohung. Die Frage sei gewesen, ob man nicht «eine kleine Reise» unternehmen sollte, um das zu verhindern. Trump dreht sich zur Seite, spricht plötzlich seinen Verteidigungsminister Pete Hegseth an – der im Kamerabild gar nicht zu sehen ist, aber offenbar neben ihm sitzt. «Pete, ich glaube, du warst der Erste, der sich zu Wort gemeldet hat», sagt Trump. «Du hast gesagt: Let’s do it.»
Die Szene wirkt wie ein typischer Trump-Moment – und doch mit politischer Sprengkraft. Denn zwischen den Zeilen scheint der Präsident Verantwortung zu verschieben. Die Botschaft: Die Entscheidung kam nicht allein aus dem Oval Office.
«Pete, ich glaube, du warst der Erste, der sich zu Wort gemeldet hat» – ein Satz, der hängen bleibt. Vor allem, weil er in einem Kontext fällt, in dem es um Krieg und geopolitische Eskalation geht. Der Eindruck drängt sich auf: Läuft alles gut, gehört der Erfolg dem Präsidenten. Wird es heikel, erinnert man sich plötzlich ganz genau daran, wer damals als Erster gesagt hat: «Lasst es uns tun.»
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07.02 Uhr
Weltweite Reisewarnung – Aussenministerium rät US-Amerikanern zu erhöhter Vorsicht
Die Lage spitzt sich zu: Die US-Regierung hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen – und sorgt damit international für Aufsehen. «Das Aussenministerium rät US-Amerikanern weltweit zu erhöhter Vorsicht», heisst es auf der offiziellen Seite Travel.State.Gov.
Egal ob Europa, Asien oder Amerika – US-Bürger sollen sich überall besonders wachsam verhalten. Hintergrund ist eine zunehmend angespannte Sicherheitslage, insbesondere im Nahen Osten. Doch die Warnung geht noch weiter. Laut Aussenministerium könnten auch Regionen betroffen sein, die bislang als sicher galten. «US-diplomatische Einrichtungen, auch ausserhalb des Nahen Ostens, sind bereits Ziel von Angriffen geworden.»
Im Fokus der Sicherheitsbehörden stehen dabei vor allem Gruppen mit Verbindungen zum Iran. Die Einschätzung ist deutlich: «Gruppen, die den Iran unterstützen, könnten andere US-Interessen im Ausland oder Orte, die mit den Vereinigten Staaten und/oder Amerikanern auf der ganzen Welt in Verbindung stehen, ins Visier nehmen.»
Das bedeutet: Nicht nur Botschaften oder Konsulate könnten gefährdet sein. Auch zivile Ziele wie Hotels, Flughäfen oder touristische Hotspots geraten zunehmend ins Blickfeld möglicher Angriffe. Die US-Regierung ruft ihre Bürger deshalb eindringlich dazu auf, aktuelle Sicherheitswarnungen genau zu verfolgen und sich regelmässig bei Botschaften zu informieren. Zudem wird vor kurzfristigen Luftraumsperrungen gewarnt, die Reisen jederzeit durcheinanderbringen könnten.
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4.30 Uhr
EU und Australien einigen sich auf Freihandelsabkommen
Während US-Präsident Donald Tump seine Verbündeten mit Zöllen vor den Kopf stösst, setzt die Europäische Union auf freien Handel und engere Anbindung von Partnern – auch bei Australien. So haben sich die EU und Australien rund acht Jahre nach dem Beginn erster Verhandlungen auf ein Freihandelsabkommen verständigt. Das teilten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Premierminister Anthony Albanese mit. Sie stellten in der australischen Hauptstadt Canberra zudem auch eine neue Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft vor. Von der Leyen machte deutlich, dass es für die EU wichtig ist, internationale Handelsbeziehungen auszubauen und zu diversifizieren, um Risiken und Abhängigkeiten zu verringern.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) und Australiens Premierminister Anthony Albanese am Dienstag in der australischen Hauptstadt Canberra. Bild: Keystone/EPA/Lukas CochRichtig Fahrt nahmen die Verhandlungen erst wieder auf, seitdem Trump wieder US-Präsident ist. Er mischt die einst eher berechenbare Welt des internationalen Handels mit immer neuen Zollentscheidungen auf. Mit seinen politischen Alleingängen macht er aber indirekt auch gute Werbung für den kooperativeren Ansatz der EU - und die mühsame Arbeit daran, verlässliche Handelsbeziehungen durch Freihandelsabkommen zu stärken
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Dienstag, 24. März 2026, 4.29 Uhr
Pentagon erlaubt Journalisten nur Zugang mit «autorisiertem Personal»
Nach der juristischen Schlappe gegen die «New York Times» hat das Pentagon neue Regeln für Journalisten angekündigt. So werde der bisherige Arbeitsbereich für Korrespondenten mit sofortiger Wirkung dicht gemacht, teilte Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, auf X mit. Stattdessen solle ein neuer Presse-Arbeitsbereich in einem Nebengebäude ausserhalb des Pentagons entstehen. Journalisten sei ferner nur noch Zugang zum Ministerium in Begleitung von «autorisiertem Personal» gestattet. Parnell schrieb: «Das Ministerium hält sich stets an gerichtliche Anordnungen, ist jedoch mit der Entscheidung nicht einverstanden und legt Berufung ein.» Bis zu einer möglichen neuen Entscheidung gelten allerdings die neuen Zugangsregeln.
On March 20, 2026, a U.S. District Court judge vacated key security provisions of the Pentagon's October 2025 media access policy. The court removed every provision that allowed the Department to screen press credential holders for security risks and every provision that allowed…
— Sean Parnell (@SeanParnellASW) March 23, 2026Die «New York Times» hatte gegen die neuen Richtlinien geklagt, die das Ressort im Oktober eingeführt hatte. Diese sahen vor, dass das Pentagon die Akkreditierung von Reportern verweigern darf, die Informationen ohne Genehmigung des Ministeriums veröffentlichen – selbst wenn diese vorher nicht als geheim eingestuft waren.
Journalisten, die diesen Vorgaben nicht zustimmten, mussten ihre Ausweise abgeben und ihre Arbeitsplätze im Pentagon räumen. Neben der «New York Times» hatten sich nahezu alle grossen US-Medienhäuser quergestellt: Sender wie ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News weigerten sich, den 21-seitigen Regelkatalog zu unterzeichnen.
Im Oktober erliess das Pentagon eine Richtlinie, wonach es Journalisten als «Sicherheitsrisiko» einstufen und ihnen die Presseausweise entziehen konnte, falls diese sich in einer Weise verhielten, die nach Ansicht des Pentagons die nationale Sicherheit gefährdete. (Archivbild) Bild: Keystone/AP Photo/Julia Demaree NikhinsonBundesrichter Paul Friedman erklärte die neuen Richtlinien kürzlich allerdings für verfassungswidrig. Zudem wurde das Ministerium nach eigener Darstellung angewiesen, unverzüglich die Presseausweise der Journalisten der «New York Times» wieder anzuerkennen.
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2.10 Uhr
Senat bestätigt Maga-Krieger Mullin als neuen Heimatschutzminister
Der US-Senat hat den bisherigen Senator des Bundesstaates Oklahoma, Markwayne Mullin, als neuen US-Heimatschutzminister bestätigt. Mit einer Mehrheit von 54 zu 45 stimmten die Senatoren für den 48-jährigen Trump-Loyalisten. Der Republikaner war zuvor zehn Jahre lang Mitglied des US-Repräsentantenhauses und drei Jahre Senator gewesen.
Anfang des Monats hatte US-Präsident Donald Trump überraschend Kristi Noem als Heimatschutzministerin entlassen und Mullin als ihren Nachfolger nominiert. Noem – einst Trumps Wunschkandidatin für den Posten – war durch ihr aggressives Vorgehen bei Abschiebungen bekannt geworden. Zuletzt geriet sie wegen der rigorosen Einsätze der dem Ministerium zugeordnete Einwanderungsbehörde ICE in Bedrängnis. Anfang des Jahres starben zudem zwei US-Amerikaner durch tödliche Schüsse von Einsatzkräften – auch hier war ICE beteiligt. Belastet wurde sie auch durch ihre öffentliche Darstellung, eine millionenschwere Werbekampagne und einer Affäre mit ihrem Berater.
Der neue Chef des US-Ministeriums für Inlandsicherheit: Markwayne Mullin bei seiner Anhörung vor dem US-Senat am 18. März 2026. Bild: Keystone/EPA/Will OliverPolitisch steht Mullin fest im konservativen Lager und gehört zu Trumps loyalen Unterstützern. Er gehört wie Noem Trumps Maga-Bewegung an (Make America Great Againg). Erfahrungen in der Innen- und Sicherheitspolitik hat der Inhaber eines Klempnereibetriebs nicht
Mullin gilt als Brückenbauer und geschickter Verhandler. Er will einen gemässigteren Ton als seine Vorgängerin anstimmen. In einer Anhörung vor der Bestätigung sagte er, dass er zwar mit Noem befreundet sei, beide allerdings unterschiedliche Führungsstile hätten. Er muss eine Lösung dafür finden, wie er Trumps harte Abschiebepolitik durchsetzen kann, ohne den Unmut der US-Bevölkerung auf sich zu lenken.
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21.52 Uhr
Chaos an US-Flughäfen: Trump erwägt Einsatz der Nationalgarde
Wegen des Chaos mit langen Wartezeiten an einigen US-Flughäfen erwägt Präsident Donald Trump den Einsatz der Nationalgarde. Falls nötig, werde man somit weitere Unterstützung schicken, sagte der Republikaner auf einer Veranstaltung in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee. Konkreter wurde er nicht.
Im Normalfall haben in den USA die Bundesstaaten die Kontrolle über die Nationalgarde, die eine militärische Reserveeinheit und Teil der US-Streitkräfte ist. Für die Hauptstadt Washington, die rechtlich kein eigener Bundesstaat ist, gelten Sonderregeln. Die Nationalgarde kann etwa bei Naturkatastrophen, Unruhen oder Notfällen im Inneren eingesetzt werden. In bestimmten Situationen kann der US-Präsident das Kommando übernehmen – etwa, wenn eine Rebellion gegen die Autorität der Regierung droht oder im Gange ist. Es ist deshalb fraglich, ob Trump überhaupt die Autorität hätte, die Soldaten der Nationalgarde an Flughäfen zu entsenden.
ICE-Agenten im Terminal 5 des John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York City. Keystone/AP Photo/Ryan MurphySeit Montag sind Einsatzkräfte der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE auf Flughäfen unterstützend im Einsatz, wie Fernsehbilder und Fotos zeigen. Hintergrund der langen Wartezeiten bei den Sicherheitskontrollen ist ein Finanzierungsproblem des US-Heimatschutzministeriums. Trump steht deshalb massiv unter Druck. Seit fast 40 Tagen fehlt ein Haushalt für das Ressort. Zu dessen Aufgabengebiet zählen auch Sicherheitskontrollen an Airports. Zudem ging der Krankenstand von Kontrollmitarbeitern nach oben.
Demokraten und Republikaner im Kongress streiten um die Finanzierung des Ministeriums speziell wegen der Behörde ICE. Deren berüchtigte Razzien gegen Migranten in US-Städten hatten vor Monaten eine Welle des Protests im Land hervorgerufen. Der Unmut wurde noch grösser, als im Bundesstaat Minnesota im Januar zwei US-Bürger bei Einsätzen von Beamten, die dem Heimatschutzministerium unterstehen, erschossen wurden. Demokraten fordern mehr Regeln für die ICE-Einsätze.
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19.41 Uhr
Total Energies stoppt US-Windkraftprojekte
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will dem französischen Energiekonzern TotalEnergies eine Milliarde US-Dollar (etwa 785 Millionen Franken) zahlen, damit das Unternehmen aus zwei Offshore-Windprojekten vor den Küsten von North Carolina und New York aussteigt. Das US-Innenministerium teilte mit, es handle sich im Kern um eine Rückerstattung der Pachtkosten für die Flächen. TotalEnergies wolle das Geld stattdessen in Projekte mit fossilen Energieträgern investieren.
Nach Angaben des Ministeriums verzichtet TotalEnergies damit auf die Entwicklung neuer Offshore-Windkraftprojekte in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen hatte die beiden Projekte nach der erneuten Wahl des Windkraftgegners Trump ins höchste Staatsamt bereits auf Eis gelegt.
CEO Patrick Pouyanné teilte mit, die Entscheidung sei angesichts der Rückerstattung sowie des Umstands getroffen worden, «dass die Entwicklung von Offshore-Windprojekten nicht im Interesse des Landes ist». Die erstatteten Gebühren würden in den Bau einer Flüssiggasfabrik in Texas und die Entwicklung von Öl- und Gasaktivitäten fliessen, sagte Pouyanné.
TotalEnergies stoppt nach einem Deal mit der Trump-Regierung zwei Windkraftprojekte. Sina Schuldt/dpa (Symbolbild) -
18.56 Uhr
Supreme Court signalisiert Skepsis an späten Briefwahlstimmen
Die konservative Richtermehrheit am Obersten Gerichtshof hat sich skeptisch über Gesetze zur Auszählung spät eingetroffener Briefwahlstimmen in mehreren US-Bundesstaaten gezeigt. Der republikanische US-Präsident Donald Trump hat immer wieder Zweifel an der besonders bei Anhängern der Demokraten beliebten Briefwahl geweckt und behauptet, sie begünstige Betrug.
Der Supreme Court hörte Argumente zu einem Fall im Bundesstaat Mississippi, der auch Folgen für Wähler in 13 anderen Staaten und dem Hauptstadtbezirk haben könnte, die grosszügigere Fristen für die postalische Stimmabgabe haben. Zudem könnten auch 15 weitere Bundesstaaten mit längeren Fristen für Militärangehörige und US-Bürger im Ausland betroffen sein.
Behauptet immer wieder, die Briefwahl würde Wahlbetrug fördern: US-Präsident Donald Trump. Alex Brandon/AP/dpa (Archivbild)Mehrere konservative Richter schlossen sich bei der Anhörung Einwänden Trumps an. Richter Samuel Alito fragte etwa nach dem Eindruck von Betrug in Fällen, in denen «ein grosser Stapel» verspätet eingegangener Stimmen das Ergebnis noch deutlich kippe. Mississippis Generalstaatsanwalt Scott Stewart hielt dagegen, die Trump-Regierung und ihre Verbündeten hätten bislang keinen einzigen Fall von Betrug durch verspätet eingegangene Briefwahlstimmen vorgelegt.
Die liberalen Richter deuteten an, dass sie die Gesetze der Bundesstaaten mit Fristen nach dem Wahltag beibehalten würden. «Über diese Frage sollten nicht die Gerichte entscheiden, sondern der Kongress – die Bundesstaaten und der Kongress», sagte Richterin Sonia Sotomayor. Ein Urteil in dem Fall wird bis Ende Juni erwartet, also früh genug, um Einfluss auf die Stimmauszählung bei den Zwischenwahlen im November zu nehmen.
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Sonntag, 22 März 2026, 15.37 Uhr
Der deutsche Bundeskanzler Merz telefoniert mit Trump
Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich mehr als drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs und nach der Absage einer Beteiligung an Militäraktionen mit US-Präsident Donald Trump ausgetauscht. «Ich habe heute Nachmittag mit US-Präsident Donald Trump die Situation in Iran, Israel und in der Ukraine besprochen. Wir haben verabredet, weiter in engem Kontakt zu bleiben. Unser Austausch wird bald fortgesetzt», schrieb der Kanzler auf der Plattform X. Weitere Einzelheiten teilte die Bundesregierung nicht mit.
Ich habe heute Nachmittag mit US-Präsident Donald Trump die Situation in Iran, Israel und in der Ukraine besprochen. Wir haben verabredet, weiter in engem Kontakt zu bleiben. Unser Austausch wird bald fortgesetzt.
— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) March 22, 2026 -
18.55 Uhr
Ex-FBI-Direktor Robert Mueller tot
Der Leiter der Sonderermittlungen in der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump, Robert Mueller, ist Medienberichten zufolge tot. Der frühere langjährige FBI-Direktor sei im Alter von 81 Jahren gestorben, berichteten der US-Sender MS Now und die «New York Times» unter Berufung auf seine Familie. Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war.
Trump schrieb in einer ersten Reaktion nach Muellers Tod auf Truth Social: «Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nicht mehr schaden!». Als Sonderermittler hatte Mueller von 2017 bis 2019 eine mögliche Einmischung Russlands bei der US-Wahl 2016 zugunsten Trumps untersucht – zum Ärger des Präsidenten.
Donald J. Trump Truth Social Post 01:26 PM EST 03.20.26 pic.twitter.com/x6DnYg52fi
— Commentary Donald J. Trump Posts From Truth Social (@TrumpDailyPosts) March 21, 2026Mueller hatte jedoch keine Belege dafür gefunden, dass es vor der Wahl Geheimabsprachen zwischen dem Trump-Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gegeben habe. Eine Behinderung der Ermittlungen der Justiz durch Trump schloss Mueller nicht aus. Dennoch wertete Trump den Bericht als Entlastung - die Ermittlungen bezeichnete er immer wieder als «Hexenjagd».
Robert Mueller war Sonderermittler in der Russlandaffäre. Archivbild: IMAGO/Newscom World -
18.19 Uhr
Haushaltsblockade: Trump droht mit ICE-Einsatz an Flughäfen
Angesichts eines seit Wochen andauernden Finanzierungsstreits hat US-Präsident Donald Trump den Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE an den Flughäfen des Landes ins Spiel gebracht. Die Beamten sollten vor Ort Sicherheitsmassnahmen durchführen «wie man sie noch nie zuvor gesehen» habe, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, sollten die Demokraten nicht sofort ein Abkommen unterzeichnen.
Hintergrund der Aussagen dürfte der Streit zwischen Republikanern und Demokraten zur Weiterfinanzierung des Heimatschutzministeriums sein. Diesem unterstehen neben ICE auch die Transportation Security Administration (TSA), die auf Flughäfen die Sicherheitskontrolle der Passagiere verantwortet. Mehrere Abstimmungen über ein neues Finanzpaket verfehlten die notwendige Mehrheit, seit Mitte Februar fehlt damit die Grundlage zur Bezahlung von einigen Einsatzkräften wie der TSA.
Seither schieben sich Republikaner und Demokraten gegenseitig die Schuld in die Schuhe, warum es sich etwa seit Tagen an den Flughäfen des Landes vor den Sicherheitskontrollen staut: Passagiere etwa in Atlanta oder Houston warteten stundenlang auf eine TSA-Kontrolle und verpassten trotz genügend Pufferzeit ihre Flüge. Grund dafür ist, dass Beamte infolge der Haushaltsblockade derzeit nicht bezahlt werden und viele sich krankgemeldet haben.
Donald J. Trump Truth Social Post 11:34 AM EST 03.21.26 pic.twitter.com/yzADVk47xJ
— Commentary Donald J. Trump Posts From Truth Social (@TrumpDailyPosts) March 21, 2026 -
15.39 Uhr
Niederlage Trumps gegen Bundesrichter – Pentagon-Regeln verletzen Pressefreiheit
Im Kampf um Pressefreiheit in den USA hat die Regierung von Präsident Donald Trump eine juristische Niederlage gegen kritisch berichtende Medien wie die «New York Times» erlitten. Ein Bundesrichter in Washington erklärte die vor einem halben Jahr vom Pentagon verhängten Regelverschärfungen für Journalisten bei deren Berichterstattung für verfassungswidrig.
Gerade in Kriegszeiten sei es «wichtiger denn je, dass die Öffentlichkeit Informationen darüber bekommt, was ihre Regierung tut - und dies aus verschiedenen Perspektiven», hiess es in der Urteilsbegründung von Richter Paul Friedman, der die US-Militärinterventionen in Venezuela und dem Iran als Beispiele nannte. Eine freie Presse sei wichtig für alle Amerikaner, damit sie «Regierungspolitik unterstützen können, wenn sie sie unterstützen wollen; dagegen protestieren können, wenn sie protestieren wollen; und auf Basis umfassender, vollständiger und frei erhältlicher Informationen darüber entscheiden können, für wen sie bei der nächsten Wahl stimmen wollen».
Das US-Verteidigungsministerium, das sich inzwischen Kriegsministerium nennt, kündigte umgehend Berufung gegen das Urteil an.
Die neuen Richtlinien waren im Oktober eingeführt worden und sahen vor, dass das Pentagon die Akkreditierung von Reportern verweigern darf, die Informationen ohne Genehmigung des Ministeriums veröffentlichen. Nahezu alle grossen US-Medienhäuser stellten sich quer: Sender wie ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News sowie Zeitungen wie die «New York Times» weigerten sich, den 21-seitigen Regelkatalog des Verteidigungsministeriums zu unterzeichnen.
«Kriegsminister» Pete Hegseth an einer Medienkonferenz: Den Regelkatalog des Pentagons haben die grossen Medien alle nicht unterschrieben. KEYSTONE -
21. März 8.35 Uhr
Kuba fängt Diesel-Lieferung für US-Botschaft in Havanna ab
Die Regierung der von einem US-Ölembargo betroffenen Karibikinsel Kuba will einem Bericht zufolge nicht dulden, dass die US-Botschaft in Havanna ihre Generatoren während der anhaltenden Energiekrise mit importiertem Diesel speist. Laut der «Washington Post» wurden aus den USA nach Kuba verschiffte Treibstoffcontainer für die US-Botschaft nach Ankunft im Hafen von Mariel am Dienstag von den dortigen Behörden aufgehalten. Die diplomatische Vertretung nehme «schamlos» ein Privileg für sich in Anspruch, das die USA dem kubanischen Volk verwehrten, zitierte die Zeitung aus einer übersetzten Fassung des Protestschreibens.
Die rund zehn Millionen Bewohner des sozialistisch regierten Inselstaats leiden seit Jahrzehnten unter Misswirtschaft, Korruption und einem Handelsembargo der USA. Die andauernde Wirtschaftskrise hat Kuba an den Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs gebracht, die Infrastruktur ist marode, das Elektrizitätsnetz veraltet – weshalb sich jene, die es können, mit Generatoren gegen wiederkehrende Stromausfälle wappnen. Dazu zählt auch das Personal der US-Botschaft in der Hauptstadt Havanna.
Trump liess die Insel seit Dezember weitgehend vom Zugang zu Erdöl abschneiden, indem er Zolldrohungen gegen Lieferanten aussprach und Importen aus Kubas südamerikanischen Bruderstaat Venezuela einen Riegel schob.
Exclusive: The Cuban government refused a request by the U.S. Embassy in Havana to import diesel fuel for its generators this week, calling the ask “shameless,” given the Trump administration’s fuel blockade on the island, according to diplomatic cables. https://t.co/FuNOdpi62E
— The Washington Post (@washingtonpost) March 20, 2026 -
19.37 Uhr
Tod von Mexikaner: Sheinbaum verlangt Aufklärung
Nach dem Tod eines 19-jährigen Mexikaners im Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE hat die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum Aufklärung verlangt. «So etwas darf nicht passieren», sagte Sheimbaum vor Journalisten. «Wir wollen eine umfassende Untersuchung», forderte sie.
Der 19-jährige Royer Pérez Jiménez war am Montag in einem Internierungslager im US-Bundesstaat Florida gestorben. Als Todesursache gab ICE «mutmasslich Suizid» an. Es werde aber weiter ermittelt, erklärte die Behörde. Pérez Jiménez war laut ICE unter anderem wegen Betrugs und Widerstands gegen Polizeibeamte inhaftiert worden.
Zuvor waren seit Jahresbeginn bereits zwei andere Mexikaner in US-Gewahrsam gestorben: im März ein 48-Jähriger in Kalifornien und im Januar ein 34-Jähriger in Georgia. «Wir werden alle Massnahmen ergreifen, um unserem Protest Ausdruck zu verleihen und die Familien mit allem zu unterstützen, was sie brauchen», sagte Sheinbaum zu den Todesfällen.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum zeigt sich empört über den Tod eines Landsmanns in ICE-Haft. sda (Archivbild) -
17.04 Uhr
Trump-Regierung verklagt Eliteuniversität Harvard erneut
Das US-Justizministerium hat eine neue Klage gegen die Eliteuniversität Harvard eingereicht. Die Leitung der Hochschule habe es versäumt, gegen Antisemitismus auf dem Campus vorzugehen, hiess es in der Klage von heute Freitag. Dies sei ein Grund für die Regierung, bestehende Zuschüsse einzufrieren und die Rückzahlung bereits gezahlter Zuschüsse zu verlangen.
«Die Vereinigten Staaten können und werden diese Versäumnisse nicht tolerieren und erheben diese Klage, um Harvard zu zwingen, das Bundesbürgerrechtsgesetz einzuhalten», hiess es in der Klage, «und um Milliarden von Dollar an Steuergeldern zurückzufordern, die einer diskriminierenden Einrichtung gewährt wurden.»
Die Trump-Regierung befindet sich mit der Harvard-Universität auf Kriegsfuss. --/Xinhua/dpa (Archivbild)Harvard reagierte nicht sofort auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AP um Stellungnahme. In einem früheren Rechtsstreit hatte ein Bundesrichter entschieden, dass die Regierung Vorwürfe des Antisemitismus als Vorwand benutze, um die Finanzierung der Universität zu kürzen. Seit seinem Amtsantritt hat Trump Eliteuniversitäten ins Visier genommen, die seiner Meinung nach von linker Ideologie und Antisemitismus durchdrungen seien, und Milliarden an Forschungsgeldern eingefroren.
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11.57 Uhr
Kolumbianerin berichtet über ICE – verhaftet
Der Fall ist ähnlich wie der von Tania Warner – siehe vorheriger Eintrag: Auch Estefany Maria Rodriguez Florez lebt seit fünf Jahren in den USA. Auch die Kolumbianerin hat einen amerikanischen Mann. Und auch sie hat eine Arbeitserlaubnis und ist legal im Land, berichtet «Reuters».
Florez war in einem ICE-Gefängnis in ihrem Wohnort in Nashville, Tennessee, wegen angeblichem Verstoss gegen ihre Aufenthaltsauflagen inhaftiert. Was diese Causa besonders macht: Florez schreibt für die spanischsprachige Publikation «Nashville Noticias» und hat in dieser Position mehrfach kritisch über ICE berichtet.
The arrest of Nashville Noticias reporter Estefany Maria Rodríguez Florez on March 4 by ICE agents has sparked national attention. via @tennesseelookout.com
— States Newsroom (@statesnewsroom.com) 19. März 2026 um 16:02
[image or embed]Nach 16 Tagen Haft ist die Frau nun nach der Zahlung von 10'000 Dollar Kaution zwar wieder auf freiem Fuss, doch die Ermittlungen gegen sie laufen weiter.
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10.46 Uhr
ICE sperrt Kanadierin und autistische Tochter (7) ein
Eine Kanadierin und ihre siebenjährige autistische Tochter sind seit dem 14. März im berüchtigten Rio Grande Processing Center in McAllen im US-Bundesstaat Texas interniert, obwohl sie sich legal in den USA aufgehalten haben. Über den Fall schreibt der «Guardian».
An jenem Samstag fährt die Kanadierin Tania Warner mit Tochter Ayla Lucas und ihrem amerikanischem Mann Edward, von einer baby shower, eine Babyparty, von Raymondville nach Hause, als die Familie an einem Checkpoint der Einwanderungsbehörde ICE in Sarita angehalten wird. Tania lebt seit fünf Jahren in den USA.
Tania Warner und ihre siebenjährige autistische Tochter Ayla sind seit fast einer Woche in einer ICE-Anstalt interniert. Familie Warner via «Guardian»Seine Frau habe ihren texanischen Fahrausweis, ihre Arbeitserlaubnis und ihr «eigentliches Visum» präsentiert, sagt ihr Ehemann. «Danach nahmen sie sie mit und sagten, sie müssten ihre Fingerabdrücke nehmen, um mehr Informationen zu bekommen, aber sie kam nie wieder raus.»
Besonders bitter ist, dass die Kanadierin sich offenbar alle Mühe gemacht hat, ihre Papiere in Ordnung zu halten. Eine Verwandte sagt dem «Guardian»: «Sie hat einen Ausweis der Sozialversicherung. Sie hat ein funktionierendes Visum. Das gilt bis 2030, also verstehe ich nicht, warum sie angehalten und festgehalten wird».
Vater und die Familie sammeln nun Geld, um Mutter und Tochter aus dem Abschiebe-Gefängnis herauszuholen, in dem schlechte Bedingungen herrschen, sagt Edward Warner dem Sendet CTV: «Sie muss die Matte auf dem Boden benutzen, um sich zuzudecken und warm zu halten. Das Essen ist schrecklich, [...] es ist überfüllt, sehr laut und sie sind im Moment sehr gestresst».
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9.24 Uhr
Illegale Abtreibung: Frau in Georgia wegen Mordes verhaftet
Die Polizei von Savannah im Bundesstaat Georgia beschuldigt eine 31-Jährige des Mordes: Alexia M. soll durch Einnahme von Medikamenten ihre Schwangerschaft abgebrochen haben, so der Vorwurf.
Es ist der erste solche Fall, seit Georgia 2019 ein Gesetz verabschiedet hat, das Abtreibungen verbietet. Die Polizei sei sicher, dass das Ungeborene älter als sechs Wochen gewesen sei, zitiert die Nachrichtenagentur AP aus dem Haftbefehl – weil «das medizinische Personal wusste, dass das Baby ein schlagendes Herz hatte und nach Luft rang.»
M. habe sich am 30. Dezember mit Bauchschmerzen in einem lokalen Spital gemeldet. Sie soll dem Personal gestanden haben, ein Schmerzmittel und ein weiteres Medikament genommen zu haben, das zu Schwangerschaftsabbrüchen führt.
«Ich weiss, dass mein Kind leidet, denn ich habe es abgetrieben. Ich will, dass sie stirbt», soll die Beklagte im Spital gesagt haben, heisst es im Haftbefehl. Noch ist unklar, ob die Staatsanwaltschaft der Mordanklage folgen wird.
AP schreibt unter Berufung auf eine NGO, dass im ersten Jahr nach der Revision des Urteils Roe v. Wade durch das oberste Gericht im Jahr 2022 210 Frauen in den USA wegen Abtreibung angeklagt wurden.
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8.40 Uhr
US-Behörde vertieft Prüfung von Tesla-Technik
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde vertieft ihre Untersuchung von Teslas Computersystem, das Elektroautos des Konzerns durch den Verkehr steuern soll.
Die Auswertung von Unfalldaten lasse die Sorge aufkommen, dass die Technik Probleme bei schlechten Sichtbedingungen haben kann, erklärte die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) zur Begründung.
Tesla-Chef Elon Musk will, dass Teslas nur mit Kameras als Sensoren autonom fahren können. Konkurrenten und viele Experten warnen hingegen schon lange, Kameras allein seien nicht verlässlich genug, weil sie bei schwierigen Sichtbedingungen Probleme haben könnten. Musk beharrt jedoch auf seinem Plan.
Ein selbstfahrendes robotaxi von Tesla fährt am 22. Juni 2025 durch Austin, Texas. KEYSTONEAndere Entwickler selbstfahrender Autos wie die bei Robotaxis führende Google-Schwesterfirma Waymo setzten dagegen zusätzlich teurere Technik wie Laser-Radare ein, die die Umgebung von Fahrzeugen abtasten. Ginge Musks Rechnung auf, hätte Tesla einen erheblichen Kostenvorteil.
Während die Verkäufe von Tesla-Fahrzeugen sinken, schwört er Anleger darauf ein, dass die Zukunft der Firma in Robotaxis und Robotern liege. Die NHTSA untersucht zwei Versionen von Teslas System mit dem Namen FSD (Full Self-Driving – etwa: komplett selbstfahrend). Entgegen dem Namen ist es bisher nur ein Fahrassistenzsystem, bei dem die Fahrer stets die Kontrolle über die Verkehrssituation behalten müssen.
Eine Kundin besteigt am 22. Januar ein selbstfahrendes Taxi von Waymo in Miami, Florida.0 KEYSTONETesla spricht zum einen von einem «beaufsichtigten» FSD, das von den Nutzern überwacht werden soll. Die nächste Ausbaustufe, bei der sich die Fahrzeuge tatsächlich selbst steuern sollen, ist bisher in den USA nur in einer Beta-Testversion verfügbar. Der Behörde zufolge soll das FSD-System nach Teslas Angaben erkennen, wenn die Kameras Sichtprobleme haben und die Fahrer warnen.
In untersuchten Unfällen habe es aber nicht festgestellt, dass die Kameras etwa geblendet oder durch in der Luft schwebende Partikel behindert worden seien und auch keine Warnung ausgegeben. Die Fahrer hätten damit nicht genügend Zeit bekommen, um zu reagieren. Von der Untersuchung sind der NHTSA zufolge Tesla-Modelle ab dem Jahr 2016 betroffen.
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8.10 Uhr
Hitzerekord im Juni gebrochen: «Hitzekuppel» trifft USA
Eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle trifft viele Menschen in den USA. Laut dem US-Wetterdienst sollten die teils extremen Temperaturen in grossen Teilen des Landes bis zum Wochenende anhalten, bevor diese «Hitzekuppel» allmählich Richtung Osten abziehe.
Für die südwestlichen Bundesstaaten und vor allem in den Tälern Kaliforniens und den Wüstengebieten Arizonas warnte die Behörde vor starker bis extremer Hitze. Aber auch in nördlichen Bundesstaaten wie Nebraska und South Dakota ist es für die Jahreszeit aussergewöhnlich warm. Angesichts der Trockenheit steigt laut der Behörde die Gefahr von Waldbränden.
Der Wetterdienst ging davon aus, dass die Höchsttemperaturen die bisherigen Monatsrekorde für März brechen werden. Selbst die Tiefsttemperaturen seien aktuell so hoch, dass sie nicht wirklich Abkühlung brächten.
Ein Dutzend Städte, darunter der Wüstenort Palm Springs in Kalifornien und Arizonas Hauptstadt Phoenix, ächzen US-Medien zufolge derzeit mit 38 bis 40 Grad Celsius unter den höchsten jemals im März gemessenen Temperaturen. Wärmster Ort des Landes war demnach am gestrigen Donnerstag Martinez Lake nahe der Grenze zu Mexiko in Arizona – mit 110 Grad Fahrenheit, umgerechnet 43,3 Grad Celsius.
Im Südwesten der USA wurden damit bereits im März Temperaturen verzeichnet, die sonst meist erst im Mai erreicht werden und teilweise bis zu 4 Grad über dem Durchschnitt um diese Jahreszeit lägen, berichtete der Sender ABC News.
Weitere Rekorde seien in den nächsten Tagen möglich. Wer sich zur heissesten Tageszeit im Freien aufhalte, solle viel trinken und nichts Anstrengendes unternehmen, riet der Sender «Fox10 Phoenix». Demnach wurden einige Wanderwege in Arizona wegen der Hitze sicherheitshalber gesperrt.
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Freitag, 20. März 2026, 4.09 Uhr
Trumps handverlesene Kunstkommission genehmigt Goldmünze mit seinem Konterfei
Eine US-Kunstkommission hat das endgültige Design für eine 24-Karat-Goldmünze mit dem Abbild von Präsident Donald Trump genehmigt. Sie soll am 4. Juli an den 250. Geburtstag der USA erinnern. Die Abstimmung der US-Kommission für Schöne Künste, deren Mitglieder Unterstützer des republikanischen Präsidenten sind und von ihm Anfang dieses Jahres ernannt wurden, verlief am Donnerstag ohne Einwände. Damit kann die US-Münzanstalt mit der Produktion beginnen.
Der Entwurf für die Trump-Gedenkmünze wurde am Donnerstag von der US-Kunstkommission genehmigt. Bild: U.S. TreasuryNach Bundesrecht darf kein amtierender Präsident auf US-Währung erscheinen. Megan Sullivan, amtierende Leiterin des Design Managements bei der Münzanstalt, erklärte jedoch, der Finanzminister könne bestimmte Münzen genehmigen. Sullivan präsentierte das endgültige Design der Münze bei der Kommissionssitzung im März und sagte, Trump habe es genehmigt.
Die Vorderseite der Münze zeigt Trump in Anzug und Krawatte mit ernster Miene. Oben auf der Münze ist in leicht gebogener Schrift «Freiheit» eingraviert. Direkt darunter stehen die Jahreszahlen 1776 bis 2026. Unten auf der Münze befindet sich der Schriftzug «In god we trust», «wir vertrauen in Gott», flankiert von sieben Sternen auf der einen und sechs Sternen auf der anderen Seite. Die Rückseite zeigt einen fliegenden Weisskopfseeadler mit den Schriftzügen «United States of America» und «E Pluribus Unum» («Aus vielen eines»), dem Wappenspruch des Grossen Siegels der USA.
Die Münze werde Teil einer «sehr limitierten Auflage» sein, sagte Sullivan, die genaue Stückzahl sei jedoch noch nicht festgelegt worden. Auch Grösse und Nennwert der Münze sind noch offen. Einige Kommissionsmitglieder wiesen auf Trumps Vorliebe für grosse Dinge hin und plädierten für die grösstmögliche Münze.
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18.55 Uhr
Pearl-Harbor-Bemerkung: Trump irritiert Japans Regierungschefin
US-Präsident Donald Trump hat die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi mit einem historischen Vergleich zu Pearl Harbor irritiert. Bei ihrem Besuch im Weissen Haus sprach Trump darüber, dass die USA beim Angriff auf den Iran das Überraschungsmoment genutzt hätten. «Wer kennt sich mit Überraschungen besser aus als Japan», fragte Trump und sorgte für Gelächter im Raum.
Donald Trumps Auftritte im Oval Office sind um einen bizarren Moment reicher: Besuch der japanischen Regierungschefin SanaeTakaichi (l.) beim US-Präsidentin am Donnerstag. Bild: Keystone/EPA/Aaron Schwartz«Warum haben sie mir nichts über Pearl Harbor gesagt», fragte Trump an die Japaner gerichtet. Er glaube, Japan setze noch viel stärker auf Überraschungen als die USA. Takaichi richtete sich daraufhin sichtlich angespannt in ihrem Sessel auf und blickte mit grossen Augen in die Richtung ihrer Delegation.
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Donnerstag, 19. März 2026, 5.45 Uhr
US-Unternehmer warnen: Trumps Zölle hemmen Wachstum und Investitionen
Die Zölle, von denen Trump behauptete, sie würden US-Firmen helfen, treiben in Wirklichkeit viele von ihnen in den Ruin. Das Problem könnte sich noch verschärfen, da die Regierung eilig neue Zölle ausarbeitet, um die mithilfe eines Notstandsgesetzes erlassenen Importzölle zu ersetzen, die der Oberste Gerichtshof im Februar für rechtswidrig erklärt hatte.
Trumps Hauptargument für Zölle war, diese würden dazu führen, dass mehr Produktionsstätten in den USA eröffnen und genügend Einnahmen generiert würden, um das Haushaltsdefizit des Bundes auszugleichen. Eingetreten ist das nicht: In den ersten zwölf Monaten seit Trumps Rückkehr ins Weisse Haus gingen 98'000 Jobs im verarbeitenden Gewerbe verloren.