AktuellDrei Festnahmen in der Schweiz wegen Besitz von KI-Kinderpornos
miho, sda
28.2.2025 - 12:56
Drei mutmassliche Käufer von KI-generierten kinderpornographischen Inhalten sind vorläufig festgenommen worden. (Themenbild)
Keystone
Drei mutmassliche Käufer von KI-generierter Kinderpornographie sind in der Schweiz vorläufig festgenommen worden. Die verbotenen kinderpornographischen Inhalte stammen von einem Hauptbeschuldigten in Dänemark.
Keystone-SDA, miho, sda
28.02.2025, 12:56
SDA
Der Hauptbeschuldigte hatte die kinderpornografischen Inhalte auf gängigen Social-Media-Plattformen wie Tiktok, Youtube, X und Discord angeboten, wie das Bundesamt für Polizei Fedpol am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Den Zugang zu hunderten von Bildern erhielten die Käufer mit monatlichen Zahlungen eines einstelligen Betrags.
Fedpol war 2024 über das europäische Polizeiamt von den dänischen Behörden informiert worden, dass sich mögliche Käufer der kinderpornographischen Inhalte in der Schweiz befinden. Anhand der zugestellten Informationen der dänischen Behörden hat das Fedpol die mutmasslichen Täter identifiziert. Sie wurden je von der Polizei Basel-Landschaft, der Luzerner Polizei und der Stadtpolizei Zürich festgenommen.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
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Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt