USADrei Getötete bei Attacke auf Islam-Zentrum in San Diego
SDA
18.5.2026 - 23:42
Einsatzkräfte gehen an einem mit Plane abgedeckten Opfer vorbei am Tatort nach Schüssen vor dem Islamic Center of San Diego. Foto: Gregory Bull/AP/dpa
Keystone
Bei einem Angriff auf ein grosses islamisches Zentrum in San Diego sind drei Menschen getötet worden. Zwei mutmassliche Angreifer seien in einem Auto auf dem Parkplatz tot aufgefunden worden, sagte Polizeichef Scott Wahl. Die Behörden gehen aktuell davon aus, dass sich die Verdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren selbst das Leben nahmen. Zu dem Zentrum gehören eine Moschee und eine Schule. Auf Hubschrauberaufnahmen war zu sehen, wie Kinder aus dem Gebäude herausgeleitet wurden.
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18.05.2026, 23:42
19.05.2026, 14:35
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Einer der Getöteten ist der Polizei zufolge ein Wachmann des Zentrums, bei den beiden anderen handelt es sich laut Medienberichten um Mitarbeiter. Alle drei Opfer sind der Polizei zufolge erwachsene Männer. Nähere Angaben zu ihrer Identität machte die Polizei zunächst nicht.
Zeuge hörte rund 30 Schüsse
Da es sich um eine religiöse Einrichtung handele, betrachte die Polizei die Attacke bis auf Weiteres als ein Hassverbrechen, sagte Wahl. Deswegen sei auch die Bundespolizei FBI eingeschaltet worden. Nach bisherigen Kenntnissen hat kein Polizist seine Waffe abgefeuert.
Die Polizei hatte mit einem massiven Einsatz auf Berichte über einen Schützen an dem Zentrum reagiert, zu dem neben der Moschee auch eine Schule gehört. Ein Zeuge sagte dem Sender CBS News, er habe etwa 30 Schüsse gehört und daraufhin die Polizei verständigt.
Die umliegenden Strassen und eine anliegende Autobahn waren von dutzenden Polizeifahrzeugen blockiert. Die Polizei richtete einen Sammelplatz für Familienmitglieder ein.
US-Präsident Donald Trump reagierte bestürzt auf den Vorfall. Es sei eine «entsetzliche Situation», sagte er in Washington.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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