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Ein Warnschild vor Haien an einem Strand in Australien. (Archivbild)
sda
Drei tödliche Haiangriffe binnen vier Wochen erschüttern Australien: Vor der Küste von Westaustralien ist am Samstag ein 35-jähriger Speerfischer ums Leben gekommen.
Zum dritten Mal innerhalb von vier Wochen hat ein Haiangriff vor der australischen Küste einen Menschen das Leben gekostet. Das Opfer des jüngsten Angriffs vom Samstag war laut der Polizei ein 35-jähriger Mann, der mit seiner Familie vor der Michaelmas-Insel in der Nähe der Hafenstadt Albany im Bundesstaat Westaustralien beim Speerfischen war.
Der Mann sei noch mit einem Boot nach Albany gebracht worden, doch die Rettungssanitäter dort hätten ihn nicht wiederbeleben können, teilte die Polizei mit. Die Behörden vermuten, dass ein 4,50 Meter langer Weisser Hai für den Angriff verantwortlich war.
Die Serie von drei Todesfällen innerhalb kurzer Zeit ist ungewöhnlich. In Australien kamen in den vergangenen Jahrzehnten durchschnittlich etwa drei Menschen pro Jahr durch Haiangriffe ums Leben.
Der letzte Todesfall ereignete sich am 24. Mai, als ein 39-jähriger Speerfischer am Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens bei einem Haiangriff lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt und starb. In der Umgebung waren Bullenhaie gesichtet worden.
Eine Woche zuvor, am 16. Mai, wurde ein 38-jähriger Speerfischer nordwestlich von Albany in der Nähe von Rottnest Island von einem vier Meter langen Weissen Hai angegriffen und tödlich verletzt. Im Januar starb ein zwölfjähriger Junge wenige Tage, nachdem er im Hafen von Sydney von einem Bullenhai angegriffen worden war.