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Ein Sprung ins Wasser veränderte das Leben von Edwin für immer.
GoFundMe
Ein unbeschwerter Badetag mit Freunden endet für Edwin (16) in einer Tragödie. Nach einem Kopfsprung in eine ehemalige Kiesgrube verletzt sich der Jugendliche so schwer an der Halswirbelsäule, dass er für immer querschnittgelähmt bleibt.
Eigentlich wollte Edwin (16) nur einen Sommertag mit seinen Freunden verbringen. An einer ehemaligen Kiesgrube in Ottendorf-Okrilla springt der Jugendliche kopfvoran ins Wasser – und prallt auf den Grund. Innerhalb weniger Sekunden verändert sich sein Leben für immer. Im Spendenaufruf für den 16-Jährigen heisst es treffend: «Manchmal verändert sich das Leben von einer Sekunde auf die andere.»
Der Jugendliche verletzt sich schwer an der Halswirbelsäule. Als er wieder zu sich kommt, kann er seine Beine nicht mehr bewegen, auch seine Hände funktionieren nur noch eingeschränkt. Die Diagnose der Ärzte ist niederschmetternd: Edwin hat eine Querschnittslähmung im Bereich der Halswirbelsäule erlitten und wird nie wieder laufen können.
Aus Fussball, Schule und Freizeit mit Freunden sind seither Klinikaufenthalte, Rehabilitationsmassnahmen und Therapien geworden. Der 16-Jährige benötigt Hilfe im Alltag, ausserdem sind ein Pflegebett, ein elektrischer Rollstuhl sowie umfangreiche Umbauten am Wohnhaus notwendig.
Wer Edwin kennt, beschreibt ihn als hilfsbereiten Jugendlichen. Er engagierte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr und wollte in diesem Jahr eine Ausbildung im Metallbau beginnen. Später träumte er davon, Hufschmied zu werden. «Dabei hatte Edwin so viele Pläne. (…) Nun ist plötzlich alles anders», schreiben die Organisatoren der Spendenaktion.
Trotz des schweren Schicksalsschlags kämpft Edwin nach Angaben seiner Familie weiter um möglichst viel Selbstständigkeit. Jeder kleine Fortschritt in der Therapie sei ein Erfolg. Gleichzeitig versuchen Eltern, Geschwister und Freunde, ihn auf seinem neuen Lebensweg zu unterstützen.
Um die finanziellen Folgen stemmen zu können, haben Angehörige und Freunde eine Spendenaktion gestartet. Das Geld soll unter anderem für Hilfsmittel, zusätzliche Therapien, Rehabilitationsmassnahmen sowie notwendige Umbauten am Wohnhaus eingesetzt werden.
Zum Schluss richtet die Familie noch einen Appell an die Öffentlichkeit. In den sozialen Medien werde bereits über die Schuldfrage diskutiert. Statt zu spekulieren, bitten die Organisatoren um Unterstützung: «Jetzt geht es um einen 16-jährigen Jungen, dessen Leben sich für immer verändert hat und um eine Familie, die jede Unterstützung gebrauchen kann.»