EnergieversorgungEin neues Atomkraftwerk in der Schweiz wäre frühestens 2050 möglich
SDA
1.7.2025 - 11:00
In der Schweiz wird diskutiert, das geltende Neubauverbot für Atomkraftwerke aufzuheben. Im Bericht "Perspektiven für die Kernenergie in der Schweiz" haben Forschende nun die Möglichkeiten und
Herausforderungen für neue AKW analysiert. (Archivbild)
Keystone
Ein neues Atomkraftwerk in der Schweiz wäre bei einer Aufhebung des Neubauverbots frühestens 2050 am Netz. Zu diesem Schluss kommen Expertinnen und Experten der Akademien der Wissenschaften Schweiz in einem neuen Bericht.
Keystone-SDA
01.07.2025, 11:00
SDA
Ohne signifikante staatliche Unterstützung sei ein solcher Neubau ausserdem unrealistisch, schreiben die Forschenden im am Dienstag veröffentlichten Bericht.
Die Vorteile der Kernkraft – CO2-armer, wetterunabhängiger Strom – stehen demnach Risiken, politischen Hürden und milliardenschweren Investitionen gegenüber. Die Erlöse seien in einem weitgehend liberalisierten und künftig von erneuerbaren Energien dominierten Strommarkt hingegen unklar, insbesondere im Sommer.
Mit Investitionsentscheid bis Mitte 2035 sind laut dem Bericht nur grosse Reaktoren der Generation III/III+ realistisch. Diese Reaktortypen werden bereits weltweit gebaut und sind laut den Experten sicherer als bestehende Kraftwerke. Kleinere Reaktoren sind in Entwicklung, müssen sich aber erst bewähren.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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