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Jetzt meldenNach einem ZDF-Bericht zu den Belfast-Krawallen fordert Elon Musk über einen Anwalt eine Unterlassungserklärung. Das ZDF hat die Formulierung inzwischen als «missverständlich» gekennzeichnet.
Update 14.36 Uhr: Nachdem sich der Tech-Unternehmer Elon Musk juristisch gegen einen Beitrag des ZDF über ihn gewehrt hat, hat der deutsche Sender die kritisierte Passage entfernt.
«Das ZDF hat diese abgegeben und die fragliche Passage in der Anmoderation entfernt.» In der Mediathek ist an der entsprechenden Stelle inzwischen ein Hinweis eingeblendet, in dem es heisst: «Die Anmoderation wurde aus rechtlichen Grünen gekürzt».
Der Tech-Unternehmer Elon Musk geht juristisch gegen einen Beitrag des ZDF über ihn vor. Er habe den öffentlich-rechtlichen deutschen Sender für seinen Mandanten wegen eines Berichts über Ausschreitungen in Belfast abgemahnt und fordere die Abgabe einer Unterlassungserklärung, bestätigte Anwalt Joachim Steinhöfel der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Zuvor hatte die «Welt» über das Schreiben berichtet. Demzufolge sei die Behauptung, Musk habe zu einer «Jagd auf Migranten durch einen rassistischen Mob» aufgerufen, offensichtlich unwahr.
Hintergrund ist eine Folge von «ZDF heute live» vom 12. Juni. Thema der Sendung waren die gewalttätigen Krawalle in Belfast, nachdem ein Flüchtling aus dem Sudan Anfang der Woche für einen Messerangriff wegen versuchten Mordes angeklagt worden war.
Wir präsentieren: Die Helden 🤡 der Meinungsfreiheit.
— deprecatedCode ⚒️ (@deprecatedcode.bsky.social) 15. Juni 2026 um 23:00
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In der Anmoderation heisst es, dass ein rassistischer Mob Jagd auf Migranten mache. «Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk.»
"Musk's amplification has been instrumental," contributing 64 million views, CCDH said in a report. "…our research shows that he used the Belfast tragedy to amplify anti-migrant narratives to millions of users, prompting endless calls for violence."
— Katharina Nocun (@kattascha.bsky.social) 14. Juni 2026 um 12:51
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Das ZDF hat inzwischen einen Disclaimer neben das Video gestellt. Darin heisst es, dass die Formulierung «unpräzise und deshalb missverständlich» sei. Der britische Rechtsextreme Tommy Robinson habe nach dem Messerangriff in Belfast zu Protesten aufgerufen. «Der Post wurde von Elon Musk geteilt.»
British right-wing politician Tommy Robinson was in Moscow ahead of anti-immigration protests in Belfast, where he met Errol Musk, who is now working with the Kremlin.
— NEXTA (@nexta_tv) June 12, 2026
A video of their meeting in a Moscow bar at the Metropol Hotel has appeared online. Robinson said he had come… pic.twitter.com/GkEH0MOmdO