Jetzt sammelt sie Spenden Hund schleckt sie ab – Frau verliert alle Gliedmassen

Sven Ziegler

27.2.2026

Manjit Sangha mussten alle Gliedmassen amputiert werden.
Manjit Sangha mussten alle Gliedmassen amputiert werden.
ZvG

Was als harmloser Moment mit ihrem Haustier begann, endete für eine 56-Jährige aus England in einer medizinischen Katastrophe. Nach einer schweren Sepsis mussten ihr beide Hände und beide Beine amputiert werden.

,

DPA, Sven Ziegler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Eine 56-jährige Britin erkrankte nach engem Kontakt mit ihrem Hund an einer schweren Sepsis.
  • Ihr Herz setzte im Spital sechsmal aus, Ärzte mussten beide Hände und beide Beine amputieren.
  • Heute kämpft sie sich mit Prothesen zurück ins Leben und sammelt Spenden für ihre Rehabilitation.

An einem ganz normalen Sommertag veränderte sich das Leben einer Britin plötzlich von Grund auf. 

Wie die BBC berichtet, spielte Manjit Sangha (56) im vergangenen Juli mit ihrem Hund und liess sich von ihm abschlecken. Am nächsten Tag fühlte sie sich plötzlich stark krank. In der Nacht verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Ihr Ehemann fand sie am Montagmorgen bewusstlos vor, mit blauen Lippen und eiskalten Extremitäten.

Im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte eine schwere Sepsis – eine lebensbedrohliche Blutvergiftung. Laut BBC blieb ihr Herz insgesamt sechsmal stehen. Mediziner gehen davon aus, dass Hundespeichel über eine kleine Wunde in ihren Körper gelangte und die rasche Infektion auslöste.

Um ihr Leben zu retten, mussten beide Beine unterhalb der Knie sowie beide Hände amputiert werden.

Monate im Spital

Insgesamt verbrachte die 56-Jährige 32 Wochen im Krankenhaus. Lange Zeit schwebte sie in akuter Lebensgefahr. Ihr Mann Kam (60) schilderte gegenüber der BBC: «Jeden Tag dachten wir: Heute wird sie sterben – aber sie hat uns jeden einzelnen Tag eines Besseren belehrt.»

An den ersten Monat ihrer Behandlung kann sich Sangha eigenen Angaben zufolge nicht mehr erinnern.

Trotz der massiven körperlichen Folgen zeigt sich die Britin kämpferisch. «Ich habe lange genug im Rollstuhl und im Bett gesessen. Jetzt ist es Zeit zu gehen», sagte sie der BBC. Ihr Ziel sei es, mit modernen Prothesen oder robotischen Händen wieder arbeiten zu können. Vor der Erkrankung war sie sieben Tage pro Woche berufstätig.

Gemeinsam mit ihrem Mann sammelt sie nun Spenden für Hilfsmittel – und möchte gleichzeitig auf die Gefahren einer Sepsis aufmerksam machen.