USAEpstein-Ausschuss: Clinton weist Vorwürfe zurück
SDA
27.2.2026 - 18:41
Ein Autokorso mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton nähert sich dem Chappaqua Performing Arts Center, wo Clinton im Rahmen einer Untersuchung des Kongresses über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagen wird. Foto: Angelina Katsanis/AP/dpa
Keystone
Ex-US-Präsident Bill Clinton hat zu Beginn seiner Befragung vor dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses jede Kenntnis von Straftaten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zurückgewiesen. In einer in sozialen Medien verbreiteten Erklärung schrieb Clinton, er habe «nichts gesehen und nichts Falsches getan». Seine Bekanntschaft mit Epstein, der 2019 gestorben war, sei nur kurz gewesen und habe geendet, Jahre bevor dessen Verbrechen ans Licht gekommen seien.
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27.02.2026, 18:41
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Clinton betonte, er habe während seiner begrenzten Kontakte «keinerlei Anzeichen» für das tatsächliche Geschehen wahrgenommen. Er wolle unter Eid nichts sagen, dessen er sich nicht sicher sei. «Sie werden mich oft sagen hören, dass ich mich nicht erinnere», schrieb er. Spekulationen oder Mutmassungen wolle er nicht äussern – er werde «nicht 24 Jahre später Detektiv spielen».
Clintons Name und Bilder von ihm tauchen in Dokumenten zu den Epstein-Ermittlungen auf. Bekannt ist unter anderem, dass Epstein während Clintons Präsidentschaft mehrfach im Weissen Haus war und der Ex-Präsident wiederholt mit Epsteins Flugzeug reiste.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
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Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
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