LibanonErneut libanesischer Soldat bei israelischem Angriff getötet
SDA
27.5.2026 - 20:58
ARCHIV – Libanesische Soldaten sichern ein Haus, das bei einem israelischen Angriff in der südlibanesischen Ortschaft Dier Kifa getroffen wurde. Foto: Stringer/dpa/Archivbild
Keystone
Bei einem israelischen Angriff im Libanon ist nach Armeeangaben erneut ein Soldat getötet worden. Er sei bei einem Angriff nahe der Stadt Nabatija im Südlibanon getötet worden, teilte die libanesische Armee mit. Das israelische Militär äusserte sich zunächst nicht.
Keystone-SDA
27.05.2026, 20:58
SDA
Erst am Dienstag war bei einem Angriff ein Soldat getötet worden. Er sei bei einem israelischen Angriff in der Bekaa-Ebene ums Leben gekommen, teilte die Armee mit. Sein Leichnam konnte am Nachmittag geborgen werden. Das israelische Militär teilte mit, die Angelegenheit zu prüfen.
Im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist die libanesische Armee keine Konfliktpartei. Auch die libanesische Regierung zählt nicht als Kriegspartei. Sie hatte sich Mitte April mit der israelischen Regierung auf eine Waffenruhe geeinigt. Die gegenseitigen Angriffe werden jedoch sowohl von der Hisbollah als auch von Israel weiter fortgesetzt. Zuletzt hat sich die Lage erneut deutlich zugespitzt. Insbesondere im Libanon kommt es erneut zu heftigen Angriffen Israels.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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