InternationalEskalation in der Karibik: Maduro ruft Trump zum Frieden auf
SDA
14.11.2025 - 20:04
Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro begrüßt seine Anhänger in Caracas. Foto: Jesus Vargas/dpa
Keystone
Angesichts der massiven US-Militärpräsenz in der Karibik hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro seinen Kollegen Donald Trump zur Zurückhaltung ermahnt. «Ja, Frieden», sagte der autoritäre Staatschef bei einer Kundgebung in Caracas auf die Frage eines CNN-Reporters, ob er eine Botschaft an Trump habe. Er rief die Menschen in den Vereinigten Staaten dazu auf, für den Frieden einzutreten. «Keine endlosen Kriege mehr. Kein Libyen mehr. Kein Afghanistan mehr.»
Keystone-SDA
14.11.2025, 20:04
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Das Pentagon veröffentlichte derweil Bilder des Flugzeugträgers «USS Gerald R. Ford» im Westatlantik. Auf einem Foto ist das grösste Kriegsschiff der Welt begleitet von drei weiteren Marineschiffen zu sehen, über dem Verband fliegen ein Langstreckenbomber und mehrere Kampfflugzeuge.
USA leiten Operation «Southern Spear» ein
Am Donnerstag hatte Pentagon-Chef Pete Hegseth, der sich seit Kurzem Kriegsminister nennt, den Beginn der Operation «Southern Spear» (südlicher Speer) zum Kampf gegen Drogenschmuggel in der Region angekündigt. In den vergangenen Wochen haben die US-Streitkräfte in der Region rund 20 Boote mutmasslicher Drogenschmuggler versenkt, etwa 80 Menschen kamen dabei ums Leben.
Spekulationen über Intervention in Venezuela
Wegen des Zusammenziehens starker Kräfte vor der Küste von Venezuela gab es zuletzt allerdings Spekulationen, ob die US-Regierung nicht tatsächlich einen Machtwechsel in Caracas anstrebt. So bestätigte Trump beispielsweise, dass er verdeckte Einsätze des US-Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela freigegeben habe.
Moskau rief die Regierung in Washington dazu auf, sich nicht unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen. «Die Situation wird dadurch verschärft, dass die US-Regierung keine Beweise vorgelegt hat, die die von ihnen angegriffenen Schiffe und Besatzungen mit illegalem Drogenhandel in Verbindung bringen», sagte Aussenamtssprecherin Maria Sacharowa laut der Nachrichtenagentur Tass.
Ukraine-Friedensplan: US-Regierung soll Änderungen prüfen
Nach dem Treffen in London: Eine überarbeitete Version des US-Friedensplans für ein Ende des Ukraine-Kriegs soll nach Angaben der Staatsführung in Kiew am Dienstag an Washington übermittelt werden. Diese soll deutlich veränderte Züge tragen. Der von der US-Regierung ausgearbeitete Friedensplan sei inzwischen von 28 auf 20 Punkte gekürzt worden, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Er sagt dazu: «Die offen Ukraine-feindlichen Positionen wurden herausgenommen.»
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Trump legt bei Europa-Kritik erneut nach: Der US-Präsident wirft europäischen Spitzenpolitikern vor «schwach» zu sein, und «politisch korrekt» handeln zu wollen. Er stellt bei einem Interview des Nachrichtenportals «Politico» in Aussicht, künftig europäische Politiker unterstützen zu wollen, die er für geeigneter hält.
Der Republikaner kritisiert erneut vor allem die Einwanderungspolitik europäischer Länder, durch die viele dieser Länder künftig «keine lebensfähigen Staaten» mehr sein würden. Die meisten europäischen Nationen würde zunehmend «verfallen» – als einzige Positivbeispiele führte er Ungarn und Polen an.
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