EuropaEU-Ratspräsident pocht auf Sicherheitsgarantien für Kiew
SDA
3.3.2025 - 21:24
ARCHIV - AntÛnio LuÌs Santos da Costa, Pr‰sident des Europ‰ischen Rates. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
Keystone
Nach der Blockade-Ankündigung von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban zu möglichen Ukraine-Hilfen hält EU-Ratspräsident António Costa an langfristigen Sicherheitsgarantien für Kiew fest. «Die EU sollte sich auch darauf vorbereiten, sich an Diskussionen zu beteiligen, um einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen», schreibt Costa in einem Brief an Orban, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. «Darüber hinaus werden wir zur Gewährleistung starker Sicherheitsgarantien für die Ukraine beitragen müssen, damit der Frieden Bestand hat.» Er gehe davon aus, dass sich die 27 EU-Staaten entsprechend abstimmen könnten.
Keystone-SDA
03.03.2025, 21:24
SDA
Orban droht den EU-Sondergipfel zu blockieren
Ungarns Ministerpräsident hatte am Samstag angekündigt, neue Unterstützungsbemühungen für die Ukraine blockieren zu wollen. In einem Brief an Costa schrieb Orban, er könne einer gemeinsamen Erklärung der EU-Staats- und Regierungschefs bei einem Sondergipfel am Donnerstag nicht zustimmen. Es gebe «strategische Unterschiede in unserem Ansatz gegenüber der Ukraine, die nicht durch Entwürfe oder Kommunikation überbrückt werden können». Die EU solle dem Beispiel der USA folgen und direkte Gespräche mit Russland über einen Waffenstillstand und eine Einigung in der Ukraine führen.
Weitreichende Entscheidungen müssen in der EU einstimmig getroffen werden. Orban hatte schon in der Vergangenheit mehrfach neue Ukraine-Hilfen blockiert.
Washington/Berlin, 14.01.2026: Die USA unter Präsident Donald Trump wollen Grönland. Vor einem Krisentreffen zwischen Vertretern Dänemarks und der USA hält der deutsche Aussenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in Washington dagegen.
O-Ton Johann Wadephul, CDU, Aussenminister
«Aber es ist klar, diese Position habe ich vertreten, und ich glaube, die sollte auch, dass Rasmussen weiter vertreten wird er auch weiterhin vertreten, dass die Zukunft Grönlands durch die Grönländer innen und Grönländer entschieden wird. Die Fragen der Souveränität des Staatsgebietes des Königreiches Dänemark wird durch Dänemark entschieden und durch niemanden anders.»
Wadephul bekräftigt seine Einschätzung, dass es keine Hinweise für eine Militäraktion der USA zur Annexion Grönlands gebe. Gleichzeitig warnt er, dass solche Überlegungen dem transatlantischen Zusammenhalt und der Verlässlichkeit schaden.
15.01.2026
Trump: «Der Iran will verhandeln»
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
12.01.2026
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt
Unruhen im Iran. Und: Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA verschärfen sich. Teheran droht mit Gegenschlägen gegen Israel und US-Stützpunkte, sollten diese die Proteste unterstützen. Das autoritäre Regime reagiert damit am Sonntag auf Berichte über mögliche US-Angriffe. US-Präsident Donald Trump sichert den Menschen auf den Strassen Unterstützung zu.
11.01.2026
Wadephul: Über Grönland entscheiden die Bewohner
Trump: «Der Iran will verhandeln»
Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu – Teheran warnt