DeutschlandEuropäer dringen auf Einbindung in Ukraine-Prozess
SDA
21.11.2025 - 14:26
ARCHIV - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (l-r), Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Keir Starmer, Premierminister von Großbritannien (Archivbild). Foto: Kay Nietfeld/dpa
Keystone
Deutschland, Frankreich und Grossbritannien dringen nach Bekanntwerden eines neuen US-Vorschlags für einen Friedensplan auf eine enge Einbindung in die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs.
Keystone-SDA
21.11.2025, 14:26
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Nach einem Telefonat des deutschen Kanzlers Friedrich Merz, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des britischen Premierministers Keir Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erklärte der Sprecher der deutschen Regierung, Stefan Kornelius, dass alle vier die Bemühungen der USA um ein Ende des Ukraine-Kriegs begrüsst hätten.
Sie seien sich aber auch einig gewesen, «dass jede Vereinbarung, die die europäischen Staaten, die Europäische Union oder die Nato betrifft, einer Zustimmung der europäischen Partner bzw. eines Konsenses der Alliierten bedarf», hiess es in einer schriftlichen Erklärung.
Kontaktlinie soll Ausgangspunkt für Verständigung sein
Merz, Macron und Starmer wollten weiterhin das Ziel verfolgen, «vitale europäische und ukrainische Interessen» langfristig zu wahren. Dazu gehöre unter anderem, dass die sogenannte Kontaktlinie zwischen den Truppen beider Seiten Ausgangspunkt einer Verständigung sein müsse. Zudem müssten die ukrainischen Streitkräfte imstande bleiben, die Souveränität der Ukraine wirkungsvoll zu verteidigen.
Mit einem Friedensplan in 28 Punkten will die US-Regierung von Präsident Donald Trump den seit dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg in der Ukraine beenden. Mehrere Medien wie das US-Nachrichtenportal «Axios» veröffentlichten die Auflistung, deren Inhalt demnach auch von Regierungsvertretern aus den USA und der Ukraine bestätigt wurde. Der Plan enthält zahlreiche Vorschläge, die für Kiew nur schwer zu akzeptieren sein dürften – wie: kein Nato-Beitritt, ein kleineres Heer und dauerhafte Gebietsabtretungen.
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