Tod in Sri Lanka Europäische Touristinnen sterben nach Vergiftung in Hostel 

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6.2.2025

In Sri Lanka starben zwei europäische Touristinnen, nachdem sie mit Vergiftungssymptomen ins Spital mussten. (Archivbild)
In Sri Lanka starben zwei europäische Touristinnen, nachdem sie mit Vergiftungssymptomen ins Spital mussten. (Archivbild)
Bild: Philipp Laage/dpa-tmn

Zwei Touristinnen aus Deutschland und Grossbritannien sind nach einer rätselhaften Vergiftung in einem Hostel in Sri Lanka gestorben. Hängt der tragische Vorfall mit einem Pestizideinsatz zusammen?

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Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Eine deutsche und eine britische Touristin sind in Sri Lanka nach Vergiftungserscheinungen gestorben. Ein weiterer Deutscher überlebt mit denselben Symptomen.
  • Die Gäste eines Hostels in der Hauptstadt Colombo hätten sich plötzlich sehr krank gefühlt und mussten ins Spital. 
  • Die Polizei untersucht, ob die tödliche Vergiftung mit einem hochgiftigen Pestizid zusammenhängt, das im Hostel eingesetzt wurde. 

Zwei tragische Todesfälle in einem Hostel in Sri Lanka stellen die Polizei vor Rätsel: Zwei junge Touristinnen, eine Deutsche und eine Britin, starben nach dem plötzlichen Auftreten schwerer Vergiftungserscheinungen. Ein weiterer deutscher Reisender überlebte mit ähnlichen Symptomen.

Laut lokalen Medienberichten fühlten sich die drei Gäste eines Hostels in der Hauptstadt Colombo am vergangenen Sonntag plötzlich schwer krank. Sie klagten über starke Übelkeit und mussten sich heftig übergeben. Sofort wurden sie in ein Krankenhaus eingeliefert, doch für die 24-jährige Britin kam jede Hilfe zu spät – sie verstarb noch in der Klinik.

Auch die 27-jährige Deutsche konnte nicht mehr gerettet werden. Ihr Partner, ebenfalls aus Deutschland, überlebte und befindet sich in medizinischer Behandlung. Das Paar und die Britin übernachteten im selben Raum des Hostels.

Vergiftung durch Pestizid?

Die Polizei hat mittlerweile Ermittlungen eingeleitet und prüft eine mögliche Vergiftung durch ein Pestizid. Demnach sei in dem Hostel Ende Januar eine hochgiftige Chemikalie zur Bekämpfung von Bettwanzen eingesetzt worden.

Das betroffene Zimmer sei für drei Tage gesperrt gewesen, während die späteren Opfer in einem angrenzenden Raum untergebracht worden seien. Ob die toxischen Rückstände der Substanz zu der folgenreichen Vergiftung führten, wird demnach aktuell bei der Obduktion der Leichen untersucht. 

Auch wenn andere Ursachen für die Vergiftung bislang nicht ausgeschlossen werden konnten, sei das betroffene Hostel auf Anordnung eines Gerichts geschlossen und versiegelt worden.