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Ex-Krypto-König Bankman-Fried scheitert mit Berufungsantrag
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25 Jahre Haft

Ex-Krypto-König Bankman-Fried scheitert mit Berufungsantrag

Sam Bankman-Fried, Gründer der Kryptowährungs-Börse FTX, wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt. (Archivbild)

Sam Bankman-Fried, Gründer der Kryptowährungs-Börse FTX, wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt. (Archivbild)

Bebeto Matthews/AP/dpa

Der ehemalige Krypto-Unternehmer Sam Bankman-Fried ist mit einem Einspruch gegen seine Verurteilung als Betrüger im ersten Anlauf gescheitert. Die Haftstrafe von 25 Jahren bleibt bestehen.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

14.06.2026, 09:33

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ein Berufungsgericht hat das Urteil gegen Sam Bankman-Fried bestätigt und eine Aufhebung abgelehnt.
  • Der frühere FTX-Chef verbüsst eine Haftstrafe von 25 Jahren und ist derzeit 34 Jahre alt.
  • Bankman-Fried kann nun eine Überprüfung durch das gesamte Gericht beantragen oder den Fall vor den Obersten Gerichtshof der USA bringen.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die 25 Jahre Haft bleiben bestehen, der gefallene Krypto-König Sam Bankman-Fried scheitert mit seinem Rekurs.

Drei Richter eines Berufungsgerichts lehnten es ab, das Urteil zu kippen, das zu der langen Haftstrafe führte. Der 34-jährige verurteilte Betrüger kann noch eine Prüfung durch das gesamte Gericht beantragen oder vor das Oberste Gericht der USA ziehen.

FTX, einer der grössten Handelsplätze für Kryptogeld wie Bitcoin, war Ende 2022 spektakulär zusammengebrochen. Bankman-Fried wurde auf den Bahamas festgenommen und an die USA ausgeliefert. Er wurde 2024 verurteilt. Derzeit läuft ein Berufungsverfahren.

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Kryptowährung im Sinkflug

Bitcoin stürzt um über 50 Prozent ab – jetzt warnen Experten vor neuer Gefahr

Milliarden-Loch oder Liquiditätskrise?

Während das Geschäft mit Kryptowährungen kompliziert sein kann, wurde Bankman-Fried am Ende klassischer Betrug zur Last gelegt: Veruntreuung von Kundenvermögen. Bankman-Fried stand auch hinter einem Hedgefonds namens Alameda Research, der riskante Geschäfte machte und sich Mittel bei FTX lieh.

Eigentlich hätten dabei Sicherheiten hinterlegt werden müssen. Es gab auch Computersysteme, die dafür sorgen sollten. Doch diese Software machte eine heimliche Ausnahme für Alameda. Dadurch konnte der Hedgefonds bei FTX so tief ins Minus gehen, wie er wollte. Als Alameda-Geschäfte schiefgingen, klaffte in der FTX-Kasse der Anklage zufolge ein Milliarden-Loch. Bankman-Fried behauptet dagegen, FTX habe zwar in einer Liquiditätskrise gesteckt, sei aber grundsätzlich zahlungsfähig gewesen.

Diese Position war auch die Basis für Bankman-Frieds Berufung. Der Richter hatte in dem Verfahren an einem Bezirksgericht den Anwälten verboten, den Geschworenen zu sagen, dass FTX trotz Insolvenz in der Lage gewesen sei, Anlegern das Geld zurückzuzahlen. Das sei ein Fehler gewesen, hiess es in dem Berufungsantrag. Die Richter am Berufungsgericht befanden aber, dies sei irrelevant, da der Betrug bereits bei der Überweisung an Alameda passiert sei.

Begnadigung erst nach Haftstrafe?

Bankman-Fried ersuchte auch bereits um eine Begnadigung. Allerdings geht aus den Informationen im System des US-Justizministeriums hervor, dass der 34-Jährige zumindest derzeit erst nach Ablauf seiner 25 Jahre langen Haftstrafe begnadigt werden will. Nach US-Recht kann man dadurch etwa das Wahlrecht wiedererlangen. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Jahres in einem Interview der «New York Times» gesagt, er habe nicht vor, Bankman-Fried zu begnadigen.

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