PolitikEx-Premier Khan in Pakistan bekommt weitere lange Haft
SDA
20.12.2025 - 12:56
ARCHIV - Imran Khan, ehemaliger Premierminister von Pakistan, bei einem Treffen mit Journalisten in seiner Residenz über die aktuelle politische Situation und die laufenden Verfahren gegen ihn. Foto: K.M. Chaudary/AP/dpa (Archivbild)
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Der frühere Cricket-Star und ehemalige pakistanische Premierminister Imran Khan (73) ist von einem Gericht in einem weiteren Korruptionsfall zu 17 Jahren Haft verurteilt worden. Diese Haftstrafe wegen Einbehaltung luxuriöser Staatsgeschenke werde sich an die derzeit laufenden 14 Jahre Gefängnis anschliessen, zu denen Khan im Januar wegen eines anderen Korruptionsfall verurteilt worden war, sagte Informationsminister Attaullah Tarar der Presse.
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20.12.2025, 12:56
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Dieses neue Urteil verkündete ein Sondergericht während einer Anhörung im Gefängnis von Rawalpindi, wo der 73-Jährige seit mehr als zwei Jahren inhaftiert ist. Khans Partei, Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI), kritisierte das Urteil und erklärte auf der Webseite X: «Ein nicht öffentlicher Gefängnisprozess ist weder frei noch fair, er ist in Wirklichkeit ein Militärprozess.» Die Regierung wies die Kritik jedoch zurück. Auch Khans Frau, die in dem Prozess im Januar zu sieben Jahren Haft verurteilt worden war, muss demnach ebenfalls für weitere 17 Jahre hinter Gitter.
Nach Zerwürfnis mit Generälen 2022 als Premier abgesetzt
Der beliebte Ex-Premier zählt trotz seiner Inhaftierung seit August 2023 und der anhaltenden politischen Marginalisierung seiner Partei weiterhin zu den populärsten Persönlichkeiten Pakistans. Dutzende weitere Strafverfahren gegen ihn laufen. Khan bestreitet die Vorwürfe und sieht sich als Opfer einer für politische Zwecke missbrauchten Justiz. Seine Anhänger protestieren regelmässig für seine Freilassung.
Khan war nach den umstrittenen Parlamentswahlen 2018 an die Macht gekommen und einst vom mächtigen Militär des Landes unterstützt worden. Nach einem Zerwürfnis mit den Generälen wurde er 2022 durch ein Misstrauensvotum des Parlaments abgesetzt.Immer wieder werden Premierminister in dem südasiatischen Land mit mehr als 240 Millionen Einwohnern vorzeitig abgesetzt. Als entscheidend für Aufstieg und Fall von Politikern in dem atomar bewaffneten Staat gilt das mächtige Militär, das seit der Staatsgründung 1947 die Hälfte der Zeit selbst regierte.
Der Iran will verhandeln: Angesichts der Massenproteste im Iran gegen die autoritäre Staatsführung erhöht Donald Trump den Druck auf die Islamische Republik. Zwar stellt der US-Präsident auch ein Treffen mit Vertretern des Irans in Aussicht – angesichts dessen, was im Land passiere, müssten die USA allerdings vielleicht auch vorher handeln, warnt Trump mit Blick auf die andauernden Proteste. Worüber der Iran mit den USA Gespräche führen möchte, führt er nicht aus.
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Ob das gefalle oder nicht: US-Präsident Donald Trump hat seinen Gebietsanspruch auf Grönland bekräftigt. «Denn wenn wir es nicht machen, werden Russland oder China Grönland einnehmen, und wir wollen Russland oder China nicht als Nachbarn haben», sagte der Republikaner am Freitag im Weissen Haus. Dafür würde er gerne einen Deal machen und kündigte an, dies notfalls auch «auf die harte Art und Weise» durchzusetzen, um Grönland zu verteidigen.
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