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Trumps Ex-Justizministerin will nicht über ihren ehemaligen Boss reden
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Befragung zu Epstein-Akten

Trumps Ex-Justizministerin will nicht über ihren ehemaligen Boss reden

Pam Bondi war bis April 2026 US-Justizministerin unter Donald Trump.

Pam Bondi war bis April 2026 US-Justizministerin unter Donald Trump.

Archivbild: AP Photo/J. Scott Applewhite/Keystone

Die frühere US-Justizministerin Pam Bondi verteidigt bei einer Anhörung den Umgang der Trump-Regierung mit den Epstein-Akten. Fragen zur Rolle des Präsidenten beantwortet sie aber keine.

Redaktion blue News
DPA

Redaktion blue News, DPA

29.05.2026, 21:04

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Pam Bondi hat sich im US-Repräsentantenhaus Fragen zum Umgang der Regierung mit den Epstein-Akten gestellt.
  • Fragen über den Präsidenten beantwortet die ehemalige Justizministerin aber keine.
  • Dabei beruft sie sich auf die Tatsache, dass sie freiwillig zu der Befragung erschienen sei. Deswegen sei sie nicht verpflichtet, auf alle Fragen zu antworten.
  • Demokratische Abgeordnete verurteilen Bondis Verhalten scharf.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die ehemalige US-Justizministerin Pam Bondi hat sich bei einer Befragung im US-Repräsentantenhaus geweigert, Fragen zu einer möglichen Verwicklung von Präsident Donald Trump in die Veröffentlichung von Akten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu beantworten.

Vor Abgeordneten verteidigte sie am Freitag zugleich das Vorgehen der Regierung bei der Freigabe der Unterlagen.

Bondi erschien am Freitagmorgen (Ortszeit) zu der Befragung hinter verschlossenen Türen im Kapitol in Washington. In früheren öffentlichen Anhörungen hatte sie sich kämpferisch gezeigt, wenn sie von Abgeordneten zur Epstein-Untersuchung befragt wurde. In ihrer Eröffnungserklärung blieb sie bei dieser Linie.

Lob für Trump statt hilfreicher Aussagen

Im Februar war sie Demokraten mit persönlichen Beleidigungen angegangen. Nach der Befragung wurde ihr vorgeworfen, von den eigentlichen Fragen abgelenkt zu haben, etwa als sie Trump wegen der Entwicklung der Aktienmärkte lobte statt auf eine Frage einzugehen.

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«Unterm Strich gilt: Gerechtigkeit und Transparenz in dieser Angelegenheit wurden auf Weisung von Präsident Trump und seiner Regierung hergestellt», erklärte Bondi einer Abschrift ihrer Aussagen zufolge.

Die Aussage Bondis soll Abgeordneten die Möglichkeit geben, Informationen über den Umgang der Trump-Regierung mit den Epstein-Akten und weiteren damit verbundenen Fragen zu erhalten. Dazu gehört auch die Haftstrafe von Epsteins früherer Partnerin und Mittäterin Ghislaine Maxwell.

«Das ist dort drinnen eine Farce»

Demokratische Abgeordnete sagten jedoch, Bondi habe ihnen mitgeteilt, sie werde in der Befragung nicht über den Präsidenten sprechen. Begleitet von einer Anwältin aus dem Justizministerium habe sie darauf verwiesen, Fragen ablehnen zu können, weil sie freiwillig vor dem Ausschuss erscheine.

«Das ist dort drinnen eine Farce. Sie beantworten keine Fragen», sagte der demokratische Abgeordnete Dave Min in einer Pause der Befragung.

Epstein nahm sich nach Befund der US-Behörden 2019 in einer Gefängniszelle in New York das Leben, während er auf seinen Prozess wartete. Maxwell wurde 2021 schuldig gesprochen, minderjährige Mädchen für sexuellen Missbrauch durch Epstein angeworben zu haben.

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