Eklat in Ford-Fabrik: Mitarbeiter beschimpft Trump – Präsident kontert mit Mittelfinger
Bei einem Besuch in einer Ford-Fabrik im US-Bundesstaat Michigan wurde Donald Trump von einem Mitarbeiter beleidigt – und reagierte mit einem Mittelfinger. Ein Video dokumentiert den Vorfall.
15.01.2026
Ein Ford-Mitarbeiter nennt Donald Trump einen «Pädophilen-Beschützer» – der Präsident kontert mit einem Mittelfinger und einem «F*** you». Nun hat der Auto-Konzern den Angestellten freigestellt, doch dank des Internets muss sich Thomas Sabula nicht um seine Zukunft sorgen.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Ein Ford-Mitarbeiter ruft Donald Trump am 13. Januar bei einem Werksbesuch in Detroit zu, er sei ein «Pädophilen-Beschützer».
- Trump konterte mit einem Mittelfinger und einer Beschimpfung.
- Ford hat den Mitarbeiter wegen des Vorfalls freigestellt.
- Eine Crowdfunding-Kampagne für Thomas Sabula hat bereits mehr als 480'000 Dollar eingesammelt.
Die Szene geht um die Welt: Donald Trump besucht am 13. Januar das Ford-Werk in Detroit, Michigan, als ihn ein Arbeiter bepöbelt. «Pädophilen-Beschützer», ruft ein Mann dem Präsidenten zu, dessen Administration mit der Veröffentlichung der Akten zum Fall Jeffrey Epstein einfach nicht vorwärts macht.
Trump ist nicht minder derb: Er zeigt dem Arbeiter den Mittelfinger und scheint ihm ein «F*** you» mitzugeben. Die Sache hat nun Konsequenzen für den Ford-Mitarbeiter, wie ein Sprecher des Unternehmens bestätigt: «Wir hatten heute eine grossartige Veranstaltung und sind stolz darauf, wie unsere Mitarbeiter Ford repräsentiert haben», heisst es zunächst.
Für einen gilt das aber nicht: «Einer unserer Grundwerte ist Respekt, und wir dulden nicht, dass jemand in unseren Einrichtungen etwas Unangemessenes sagt. Wenn so etwas passiert, haben wir ein Verfahren, um damit umzugehen, aber wir gehen nicht auf spezifische Personalangelegenheiten ein.»
Fast 500'000 Dollar gesammelt
Die «Washington Post» hat den Mitarbeiter identifiziert: Thomas «TJ» Sabula bereut seinen Auftritt nicht, sagt der 40-Jährige der Zeitung. «Ich habe das Gefühl, dass das Schicksal nicht oft auf dich schaut, und wenn es das tut, solltest du besser bereit sein, die Gelegenheit zu ergreifen. Und ich glaube, das habe ich heute getan.»
Und das Schicksal scheint es gut mit dem Amerikaner zu meinen: Sean Williams aus South Carolina ruft eine Sammelaktion ins Leben, um TJ «zu helfen, einige Rechnungen zu bezahlen». «Bitte hilf uns, Spenden für den Patrioten TJ Sabula zu sammeln», heisst es bei GoFundMe.
Und weiter: «TJ wurde von seinem Job bei der Ford Automotive Company suspendiert, weil er Präsident Donald J. Trump richtigerweise einen Pädophilen-Beschützer genannt hat!» Inzwischen hat Williams Sabula die Crowdfunding-Kampagne übergeben, die bereits mehr als 480'000 Dollar, also 384'000 Franken eingespielt hat.
Mehr werden es aber nicht werden – was an Sabula selbst liegt: «Wir sind sehr dankbar für die grosse Unterstützung», schreibt er bei GoFundMe. «Zu diesem Zeitpunkt schliessen wir die Spenden für diese Kampagne und ermutigen euch, nach anderen Projekten und Organisationen zu suchen, die ihr unterstützen könnt.»
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