ARCHIV - Ein dänischer Soldat klettert aus einer Luke am Bug des Militärschiffs HDMS Knud Rasmussen der Königlich Dänischen Marine, das vor Nuuk ankert. Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
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Frankreich fordert eine Nato-Übung auf Grönland. Das wurde am Morgen aus Élysée-Kreisen bekannt. Demnach sei Paris bereit, zu einer solchen Übung beizutragen. Grund für eine Nato-Übung ist aus Sicht von Paris, dass man die Sicherheit der Arktisregion ernst nehme.
Keystone-SDA
21.01.2026, 10:03
SDA
Dänemark hatte die Nato zuletzt um eine dauerhafte Präsenz auf der Insel gebeten. Vorbild dafür könnte die verstärkte Nato-Präsenz in der Ostsee und im Baltikum sein, sagte die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen laut der Nachrichtenagentur Ritzau. Dänemark und Grönland hatten zuvor eine Mission des Bündnisses in der Arktis vorgeschlagen.
Bereits in der vergangenen Woche waren internationale Soldaten, unter anderem aus Deutschland und Frankreich, zu einer mehrtägigen Erkundungstour nach Grönland gekommen. Dabei handelte es sich um eine Erkundungsmission unter dänischer Führung und nicht um eine Nato-Übung.
Trump hatte zuletzt keinen Zweifel daran gelassen, das zu Dänemark gehörende Grönland mit allen Mitteln in seinen Besitz bringen zu wollen. Als Reaktion auf die Solidarität europäischer Nato-Länder mit Dänemark und Grönland hatte er angekündigt, ab dem 1. Februar Strafzölle zu verhängen, um den Widerstand gegen einen Verkauf der Arktisinsel an die USA zu brechen.
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Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
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