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Verdächtiger gefasst

Fünf Soldaten auf US-Stützpunkt angeschossen

Die Zufahrt zu Fort Stewart.

Die Zufahrt zu Fort Stewart.

Bild: KEYSTONE

Fünf Soldaten sind auf einem US-Militärstützpunkt im Bundesstaat Georgia angeschossen worden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.

Redaktion blue News
DPA

Redaktion blue News, DPA

06.08.2025, 22:16

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Fünf Soldaten sind auf dem US-Militärstützpunkt Fort Stewart im Bundesstaat Georgia angeschossen worden.
  • Der Tatverdächtige konnte nach rund 40 Minuten gefasst werden
  • Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht; zur Schwere der Verletzungen wurden keine Angaben gemacht.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Auf einem Stützpunkt des US-Militärs im Bundesstaat Georgia sind am Mittwoch mindestens fünf Soldaten angeschossen worden. Der Tatverdächtige sei gefasst worden, teilte die Leitung von Fort Stewart auf ihrer Facebook-Seite mit. Die Verletzten wurden demnach vor Ort behandelt und in Krankenhäuser gebracht. Eine Sprecherin einer Klinik im nahe gelegenen Savannah sagte, sie könne keine Angaben zur Schwere der Verletzungen machen. Was die Tat auslöste, war zunächst unklar.

Das Militärgelände im Südosten von Georgia wurde teilweise abgeriegelt, nachdem jemand am Vormittag (Ortszeit) am Hauptquartier einer Kampfbrigade das Feuer eröffnet hatte. Rund 40 Minuten, nachdem Einsatzkräfte zu dem Areal geschickt wurden, wurde der Verdächtige gefasst, wie das Militär mitteilte.

Zufahrten und Schulen abgeriegelt

Auf Facebook wurden alle Personen in dem abgesperrten Gebiet von Fort Stewart eine Stunde lang aufgefordert, in Innenräumen zu bleiben und Fenster und Türen abzuschliessen. Alle Zufahrten zum Stützpunkt wurden geschlossen, ebenso wie die drei Schulen mit fast 1'400 Schülerinnen und Schülern auf dem Stützpunkt.

Fort Stewart liegt etwa 65 Kilometer südwestlich von Savannah und ist der grösste Armeeposten östlich des Mississippis. Er beherbergt Tausende Soldaten, die der 3. Infanteriedivision des Heeres zugeteilt sind, sowie ihre Angehörigen.

Immer wieder Schüsse an Stützpunkten

In den vergangenen Jahren sind auf Militärstützpunkten in den USA immer wieder Schüsse gefallen. Einer der opferreichsten Zwischenfälle ereignete sich 2009 in Fort Hood in Texas, wo ein Psychiater, der für die US-Armee arbeitete, 13 Menschen erschoss.

2013 tötete ein ehemaliger Reservist der Marine in Washington zwölf Menschen, bevor er in einem Feuergefecht selbst erschossen wurde. 2014 erschoss wieder in Fort Hood ein Soldat drei Kameraden, bevor er sich das Leben nahm. 2019 eröffnete ein Flugschüler das Feuer in einer Ausbildungsstätte in Pensacola und tötete drei Menschen.

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