IsraelG7 fordern Einhaltung der Waffenruhe im Gaza-Krieg
SDA
17.1.2025 - 13:11
ARCHIV - Ein zerstörter Teil von Gaza-Stadt, vom Süden Israels aus gesehen. Foto: Tsafrir Abayov/AP/dpa
Keystone
Die Gruppe sieben führender westlicher Industrienationen (G7) hat nach der Verständigung über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg zur Einhaltung der Vereinbarungen aufgerufen. «Dies ist eine bedeutende Entwicklung», teilte Kanadas Premierminister Justin Trudeau als amtierender G7-Vorsitzender mit.
Keystone-SDA
17.01.2025, 13:11
SDA
Das Abkommen zwischen Israel und der islamistischen Hamas könne den Weg für die Rückkehr aller verbliebener Geiseln nach Israel sowie der Zivilbevölkerung in ihre Häuser im Gazastreifen ebnen. Ausserdem könne es dringend benötigte humanitäre Hilfe erleichtern.
«Wir rufen alle Parteien auf, die Bedingungen des Abkommens einzuhalten», hiess es weiter. Langfristig forderten die G7-Staaten alle Seiten dazu auf, «konstruktiv» über nachfolgende Phasen des Abkommens zu verhandeln, um ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeiten zu erreichen.
Die G7 verurteilten weiterhin «unmissverständlich» den Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023. «Wir trauern um die Zehntausende Menschen, die bei und seit diesem brutalen Angriff ums Leben gekommen sind, und um das unermessliche Leid von Palästinensern und Israelis.»
Der Gruppe gehören auch die USA, Deutschland, Japan, Grossbritannien, Italien und Frankreich an. Die Waffenruhe soll zunächst für 42 Tage gelten. In der Zeit sollen 33 der insgesamt 98 in der Gewalt der Hamas verbliebenen Geiseln zurückkehren – auch wenn unklar ist, wie viele von ihnen noch am Leben sind.
Im Gegenzug dafür sollen Hunderte palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen freikommen. Die Zustimmung der israelischen Regierung zu der ausgehandelten Vereinbarung steht noch aus.
Dauerhafte Friedenslösung gesucht: US-Delegation um Vance in Pakistan
Vor mehr als fünf Wochen griffen die USA mit Israel den Iran an – dann wurde eine kurze Feuerpause verkündet. Eine US-Delegation um US-Vizepräsident JD Vance will jetzt in Pakistan über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg verhandeln.
11.04.2026
Trump: «Wir könnten den Handel mit Spanien abbrechen»
Donald Trump schimpft am 8. April 2026 bitterlich über Spanien, das sich gegen seinen Iran-Krieg stellt.
09.04.2026
Zweiwöchige Feuerpause: USA und Iran einigen sich
Einigung in letzter Minute: Die USA und der Iran verständigen sich auf eine zweiwöchige Feuerpause. Zuvor drohte US-Präsident Donald Trump noch mit weiteren Angriffen. Seine Bedingung: Der Iran muss die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus öffnen. Teheran lenkt in der Nacht zum Mittwoch ein und legt einen Zehn-Punkte-Plan vor. Laut der «New York Times» geht es bei den zehn Punkten darum, sämtliche gegen den Iran verhängten Sanktionen für den Iran aufzuheben.
08.04.2026
Dauerhafte Friedenslösung gesucht: US-Delegation um Vance in Pakistan
Trump: «Wir könnten den Handel mit Spanien abbrechen»