DeutschlandG7-Länder rufen Iran zu direkten Gesprächen mit den USA auf
SDA
13.11.2025 - 01:57
Die Außenminister der G7-Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien. Foto: Soeren Stache/dpa
Keystone
Im Streit über die Zukunft des iranischen Atomprogramms fordern die Aussenminister der G7-Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien den Iran auf, direkte Gespräche mit den USA aufzunehmen.
Keystone-SDA
13.11.2025, 01:57
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Diese sollten durch die sogenannten E3-Staaten Deutschland, Frankreich und Grossbritannien unterstützt werden, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung der G7-Länder zum Abschluss ihres zweitägigen Treffens im kanadischen Niagara-on-the-Lake. Zu den G7-Staaten zählen neben Deutschland, Frankreich und Grossbritannien auch die USA, Italien, Japan und Kanada.
Die US-Regierung hatte dem Iran Ende September neue Verhandlungen in Aussicht gestellt. «Ein Abkommen bleibt das beste Ergebnis für das iranische Volk und die Welt», sagte US-Aussenminister Marco Rubio damals. Dafür müsse die Führung in Teheran direkte Gespräche akzeptieren. Kurz zuvor hatte Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei möglichen Verhandlungen mit den USA eine klare Absage erteilt.
Sowohl die USA und europäische Länder als auch Israel werfen dem Iran vor, nach Kernwaffen zu streben. Die iranische Führung bestreitet das. Israel führte im Juni zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran und bombardierte zusammen mit den USA zentrale Einrichtungen des Atomprogramms. Vor dem Krieg hatten die USA wochenlang mit Teheran über das Nuklearprogramm verhandelt – ohne Durchbruch.
USA stiegen unter Trump aus Atompakt aus
Der Iran hatte sich 2015 in einem Abkommen verpflichtet, sein Atomprogramm einzuschränken. Nachdem die USA in der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump aus dem Pakt ausgestiegen waren, hielt Teheran die Beschränkungen nicht mehr ein. Auf Initiative von Deutschland, Frankreich und Grossbritannien wurden deshalb Ende September UN-Sanktionen gegen die Islamische Republik reaktiviert.
Die G7-Länder riefen den Iran in ihrer Erklärung nun auch dazu auf, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wieder vollständig aufzunehmen, inklusive der Ermöglichung von Inspektionen aller Nuklearanlagen. Seit den Angriffen durch Israel und die USA hat der Iran IAEA-Inspektoren nur Zugang zu einigen nicht beschädigten Nuklearanlagen gewährt.
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