IsraelGaza-Eskalation: Hamas-Delegation zu Gesprächen in Kairo
SDA
23.11.2025 - 12:46
ARCHIV - Ein Gesamtüberblick über das Ramses Hilton Hotel (R), das Maspero Television Building (C) und das Gebäude des ägyptischen Außenministeriums mit Blick auf die Qasr El Nil Brücke (vorn) am Ufer des Nils. Foto: Gehad Hamdy/dpa
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Nach einer erneuten Eskalation der Gewalt im Gazastreifen ist eine Delegation der islamistischen Terrororganisation Hamas zu Gesprächen nach Kairo gekommen. Diese habe die Bereitschaft der Hamas betont, die erste Phase des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump umzusetzen, teilte die Terrororganisation nach dem Treffen mit. Es gab aber auch Kritik an Israel. An der Spitze der Delegation stand demnach Chalil al-Haja, höchstrangiger Hamas-Funktionär im Ausland.
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23.11.2025, 12:46
23.11.2025, 19:32
SDA
Vorgesehen waren Gespräche mit den Vermittlern – neben Ägypten auch Katar und die USA – im Konflikt zwischen Israel und der Hamas. Dabei sollte es um die jüngste Eskalation trotz der am 10. Oktober in Kraft getretenen Waffenruhe sowie den Übergang zur zweiten Phase des Gaza-Friedensplans gehen, berichtete der saudische Fernsehsender Al-Hadath. Auch der UN-Sicherheitsrat hatte zuletzt für eine von den USA eingebrachte Resolution zur Absicherung des Plans gestimmt.
Die Hamas-Delegation betonte eigenen Angaben zufolge, wie wichtig es sei, «anhaltende Verstösse» Israels, die das Abkommen zu untergraben drohten, durch einen klaren Mechanismus unter der Aufsicht der Vermittler zu beenden. Dazu gehöre es, die Vermittler über alle Vorfälle zu informieren, damit sie die notwendigen Massnahmen ergreifen und Aktionen verhindern könnten, die zu Eskalationen führten.
Sorge um Fortbestand der Waffenruhe
Wiederholte gewaltsame Zwischenfälle im Gazastreifen hatten Sorge um den Fortbestand der fragilen Waffenruhe ausgelöst. Allein am Samstag wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde in Gaza mindestens 22 Menschen bei israelischen Angriffen getötet. Israels Armee sprach von Reaktionen auf palästinensische Verstösse gegen die Waffenruhe und Angriffe auf seine Truppen, die noch mehr als die Hälfte des Küstenstreifens kontrollieren.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte während der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem, Israel werde alles unternehmen, um ein Wiedererstarken der Hamas sowie der libanesischen Hisbollah-Miliz zu verhindern.
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