blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsInternational

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Gefährdete Waffenruhe

USA und Iran auf Eskalationskurs

Ein Containerschiff liegt vor Anker, während im Vordergrund ein kleines Motorboot in der Strasse von Hormus vor vorbeifährt. Foto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/dpa

Ein Containerschiff liegt vor Anker, während im Vordergrund ein kleines Motorboot in der Strasse von Hormus vor vorbeifährt. Foto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/dpa

Keystone

Der Streit über die blockierte Strasse von Hormus gefährdet die Waffenruhe zwischen der USA und dem Iran.

Keystone-SDA

Keystone-SDA

05.05.2026, 04:31•05.05.2026, 07:38

US-Präsident Donald Trump drohte der Islamischen Republik erneut mit Vernichtung, nachdem der Iran als Reaktion auf eine US-Initiative zur Öffnung der Meerenge Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) angegriffen und damit in Brand gesetzt hatte. Der iranische Aussenminister Abbas Araghtschi wiederum warnte die USA vor einer Fortsetzung ihrer Initiative. Kanzler Friedrich Merz forderte Teheran derweil auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

US-Präsident Trump hatte am Sonntag den Start einer Initiative mit dem Titel «Projekt Freiheit» verkündet, um Schiffen freie Fahrt zu gewähren, die wegen der Blockade der Strasse von Hormus feststecken. Laut dem zuständigen US-Regionalkommando (Centcom) waren am Montag Zerstörer durch die Meerenge in den Persischen Golf eingefahren. Zwei Handelsschiffe unter US-Flagge hätten das Seegebiet verlassen können, hiess es. Im Zuge der Aktion will das US-Militär mindestens sechs Schnellboote der Islamischen Republik zerstört haben.

Iran greift Hafen in Emiraten an

Die iranischen Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben mehrere Raketen als Warnung in Richtung von US-Kriegsschiffen ab. Darüber hinaus griff der Iran Ölanlagen im Hafen von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten an, die in Brand gerieten. Fudschaira ist für die VAE von strategischer Bedeutung: Von diesem Hafen aus kann das Land sein Öl exportieren, ohne dass Tanker die Strasse von Hormus durchqueren müssen.

Es waren die ersten iranischen Angriffe auf den Golfstaat seit Beginn einer Waffenruhe vor knapp vier Wochen, die Trump zuletzt einseitig auf unbestimmte Zeit verlängert hatte. Die iranischen Streitkräfte bezeichneten ihren Angriff als Reaktion auf das «Abenteurertum der US-Armee» und eine «illegale Passage von Schiffen durch verbotene Routen der Strasse von Hormus».

Trump droht, Irans Aussenminister warnt

Trump drohte dem Iran für den Fall von Angriffen auf US-Schiffe mit Vernichtung. Der Iran werde «von der Erde gefegt», sollte er Schiffe angreifen, die im Rahmen der neuen US-Initiative zur Öffnung der Strasse von Hormus im Einsatz seien, zitierte ihn der Sender Fox News. Nicht äussern wollte sich Trump dazu, ob die Waffenruhe mit Teheran vorbei sei. «Nun, das kann ich Ihnen nicht sagen», sagte er in einer Folge des Podcasts «The Hugh Hewitt Show».

Irans Aussenminister Abbas Araghtschi warnte die USA dagegen vor einer Fortsetzung ihrer Initiative. Er schrieb in der Nacht auf der Plattform X: «Projekt Freiheit ist Projekt Sackgasse.» Die Ereignisse in der Strasse von Hormus machten deutlich, dass es keine militärische Lösung für eine politische Krise gebe.

Araghtschi behauptete weiter, die Verhandlungen für ein Ende des Kriegs machten Fortschritte «dank des grossen Einsatzes Pakistans», das in dem Konflikt als Vermittler agiert. Die USA sollten darauf achten, «sich nicht von böswilligen Kräften wieder in einen Sumpf hineinziehen zu lassen». Das Gleiche gelte auch für die VAE.

Zwar hat auch der Iran ein Interesse daran, sein Öl über die Strasse von Hormus zu exportieren. Strittig ist aber weiterhin, welche Schiffe die Meerenge passieren dürfen und wer die Kontrolle darüber haben soll.

Arabische Staaten verurteilen iranische Angriffe

Arabische Staaten wie Jordanien, Bahrain und Ägypten verurteilten die erneuten Angriffe Irans auf die VAE. Auch die Golfstaaten Kuwait und Katar zeigten sich solidarisch mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman verurteilte die Angriffe als ungerechtfertigt.

Derweil stufte der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett die neuen iranischen Angriffe auf die VAE als Kriegserklärung ein. «Dies ist de facto eine Erklärung der Wiederaufnahme des iranischen Krieges gegen die Verbündeten der Vereinigten Staaten und Israels in der gesamten Region», schrieb der Oppositionspolitiker auf X.

Die VAE behalten sich das Recht auf eine Reaktion vor. Die Emirate würden ihre Sicherheit und Souveränität schützen und behielten sich das «volle und legitime Recht» vor, auf die Angriffe im Einklang mit dem Völkerrecht zu reagieren, teilte das Aussenministerium mit.

Merz: «Teheran darf keine Nuklearwaffen haben»

Angesichts der jüngsten Eskalation forderte Kanzler Friedrich Merz die Staatsführung in Teheran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Islamische Republik müsse aufhören, «die Region und die Welt zur Geisel zu nehmen», schrieb der CDU-Chef auf der Plattform X. «Die Blockade der Strasse von Hormus muss enden. Teheran darf keine Nuklearwaffe bauen», mahnte er. «Es darf keine weiteren Drohungen und Angriffe gegen unsere Partner geben.»

Am 8. April war unter Vermittlung Pakistans eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran vereinbart worden. Die Gespräche zwischen den Konfliktparteien haben bisher keine Ergebnisse gebracht. Die Öffnung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge ist neben dem iranischen Atomprogramm einer der Knackpunkte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Konflikts.

Mehr zum Thema

Tödliche Falle für Russland
Tödliche Falle für Russland

Deshalb greift die Ukraine im Asowschen Meer Schiffe an

Schwerer Unfall
Schwerer Unfall

Mann überrollt Ehefrau versehentlich mit Mähdrescher

Vorladung eingetroffen
Vorladung eingetroffen

Journalisten enthüllen peinliche Panne bei Trump-Flugzeug – jetzt ermittelt das FBI gegen sie

3
Video zeigt Vorfall
Video zeigt Vorfall

Tonnenschwerer Bison-Bulle schleudert Touristen meterhoch in die Luft

6

Meistgelesen

1Wende im Manzambi-Poker ++ Yann Sommer hat neuen Klub gefunden
2Rolf Fringer redet nach Platzverweis gegen Embolo Klartext
3Im August wird es dunkel – das musst du zur kommenden Sonnenfinsternis wissen
4Jetzt meiden Zermatter Bergführer das Matterhorn
5Bis zu 900 Kobras entkommen – jetzt schwimmen sie durchs Hochwasser
USA und Iran auf Eskalationskurs