BrandkatastropheGemeindepräsident von Crans-Montana VS bricht sein Schweigen
SDA
3.6.2026 - 18:46
Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana, wird sich bei der Gemeindeversammlung am 16. Juni für eine öffentliche Sitzung aussprechen. (Archivbild)
Keystone
Der Gemeindepräsident von Crans-Montana VS, Nicolas Féraud, hatte 126 Tage zur Brandkatastrophe in seiner Gemeinde geschwiegen. Am Mittwochabend äusserte er sich erstmals wieder öffentlich zu der Sache.
Keystone-SDA
03.06.2026, 18:46
SDA
In wenigen Tagen werde er sich anlässlich einer Bürgerversammlung direkt an die Bürgerinnen und Bürger wenden, sagte er gegenüber dem Lokalfernsehsender Canal 9. Es sei wichtig, transparent Bilanz zur Angelegenheit zu ziehen. Dabei gehe es darum, zu erläutern, wie die Gemeinde seit dem 1. Januar funktioniert habe «und wie die Zukunftsaussichten aussehen».
Diese Bürgerversammlung vom 16. Juni könnte auf Antrag der Versammlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit, also ohne Anwesenheit von Medienschaffenden, stattfinden. Er könne die Verärgerung einiger Mitbürgerinnen und Mitbürger nachvollziehen, da sie sich durch den Medienrummel beeinträchtigt gefühlt hätten, sagte er. Er werde sich aber gegen einen Ausschluss der Öffentlichkeit einsetzen.
Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
15.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
ICE-Agenten zerren Frau aus ihrem Auto
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen