ArbeitskampfGenfer Angestellte des öffentlichen Dienstes gehen auf die Strasse
SDA
2.6.2026 - 20:46
Sie wollen drei Tage protestieren: Angestellte des öffentlichen Dienstes in Genf.
Keystone
Rund 900 Angestellte des öffentlichen Dienstes haben am Dienstagabend in Genf gegen die vom Kanton geplanten Sparmassnahmen demonstriert. Es war nicht das erste Mal.
Keystone-SDA
02.06.2026, 20:46
SDA
Diese im Budgetentwurf 2026 vorgesehenen Sparmassnahmen sorgen für Ärger. Die Gewerkschaften kritisieren die Blockierung der Lohnstufen für 2026 und die drei darauffolgenden Jahre sowie das Einfrieren des Teuerungsausgleichs. Daraus folgende Lohnverluste beziffern die Gewerkschaften auf bis zu 5,1 Prozent. Auch die Vorlage eines Katalogs von Sparmassnahmen durch eine vom Staatsrat beauftragte Expertengruppe beunruhigt sie.
Die Streikenden beklagen zudem einen Gesetzesentwurf, der den Abgeordneten im Grossen Rat am Donnerstag vorgelegt wird und der eine Erhöhung der Beiträge zur Vorsorgekasse des Kantons Genf (CPEG) vorsieht. Dies könnte zu einer Senkung des aktuellen Nettolohnes um bis zu 12 Prozent führen, fürchtet das Gewerkschaftsbündnis.
Angekündigt ist ein dreitägiger Streik. Nach dem Demonstrationszug am Dienstagabend ist für Mittwoch eine Kundgebung geplant, bevor am Donnerstag eine weitere Demonstration stattfindet.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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