Im Einsatz als Beamter Gerichtsvollzieher in Deutschland getötet – was bislang bekannt ist

dpa

25.11.2025 - 14:05

Der gewaltsame Tod eines Gerichtsvollziehers erschüttert das Saarland. Die Hintergründe sind noch völlig unklar.

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Das teilte das Justizministerium in der Landeshauptstadt Saarbrücken mit. Hintergründe zur Tat wurden zunächst nicht mitgeteilt. Der Mann war 58 Jahre alt. Gerichtsvollzieher sind vergleichbar mit den Pfändungsbeamten in der Schweiz.

«Die Ermittlungen zur Aufklärung des Geschehens laufen derzeit», teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Weitere Informationen sollten am Mittwoch bekanntgegeben werden. Auch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken konnte zunächst keine Angaben machen.

Was wir wissen

  • Opfer: Der getötete Mann ist 58 Jahre alt und Gerichtsvollzieher.
  • Kontext: Der Mann wurde laut Justizministerium «in Ausübung seines Dienstes» getötet.
  • Ort: Die Tat geschah im Bexbacher Stadtteil Oberbexbach (Saarpfalz-Kreis).

Tief betroffen von furchtbarer Nachricht

Die Tat löst im Saarland eine grosse Betroffenheit aus. Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sagte: «Was den Tathergang angeht, wird alles Notwendige und alles Erforderliche getan werden, das jetzt sehr gründlich und zügig auch aufzuklären. Die weiteren Informationen dazu werden Ihnen zu gegebener Zeit übermittelt werden.» Rehlinger zeigte sich tief betroffen von «dieser furchtbaren Nachricht».

«Dem hochgeschätzten Kollegen wurde im Dienst für unseren Rechtsstaat das Leben genommen», teilte die saarländische Justizministerin Petra Berg (SPD) mit. «Dieser schreckliche Angriff auf einen Menschen, der sich tagtäglich in den Dienst der Gerechtigkeit stellte, macht uns tief betroffen.» 

Was wir nicht wissen

  • Täter: Wer den Mann getötet hat, ist nicht bekannt. Es gibt auch keine Angaben dazu, ob die Ermittler dazu bereits Erkenntnisse haben und ob etwa nach einer Person gesucht wird.
  • Hintergründe: Zu Hintergründen der Tat und möglichen Motiven gibt es noch keine Informationen. Es ist nicht bekannt, warum der Gerichtsvollzieher vor Ort war.
  • Ablauf: Der Ablauf der Tat und mögliche Tatwaffen sind nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

Die Nachricht über den Mitarbeiter der saarländischen Justiz lasse alle in Trauer und Fassungslosigkeit zurück. Die Gedanken seien nun «in allererster Linie bei der Frau, der Familie, den Freunden, den Angehörigen und auch den Kolleginnen und Kollegen», sagte Rehlinger.