USAGespräche mit Grenell: Venezuela lässt inhaftierte US-Bürger frei
SDA
1.2.2025 - 07:38
HANDOUT - Der US-Sondergesandte Richard Grenell (links) bei Nicolás Maduro. Foto: Uncredited/Miraflores/AP/dpa
Keystone
Venezuela hat nach Gesprächen des US-Sondergesandten Richard Grenell mit Präsident Nicolás Maduro sechs inhaftierte Amerikaner freigelassen. US-Präsident Donald Trump zeigte sich erfreut. Grenell bringe «sechs Geiseln» aus Venezuela nach Hause, schrieb Trump auf der Plattform X und dankte dem Sondergesandten: «Grossartige Arbeit!».
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01.02.2025, 07:38
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Der Gesandte für Sondermissionen wiederum postete auf X ein Foto, auf dem er mit den sechs Freigelassenen in die Kamera lächelt. «Wir sind in der Luft und kehren mit diesen sechs amerikanischen Staatsbürgern heim», schrieb er dazu. Die Männer hätten mit Trump telefoniert «und konnten ihm nicht genug danken». Der Grund für die Inhaftierung der Amerikaner in Venezuela war zunächst nicht bekannt.
Grenell war ursprünglich nach Venezuela gereist, um Präsident Maduro zur Rücknahme von abgeschobenen Migranten zu drängen. Zuvor hatte Mauricio Claver-Carone, Sonderbeauftragter für Lateinamerika im US-Aussenministerium, gesagt, Trump erwarte, dass Maduro «alle venezolanischen Kriminellen und Bandenmitglieder, die in die Vereinigten Staaten exportiert wurden, zurücknimmt». Zudem sollten inhaftierte Amerikaner «sofort freigelassen werden». Dies sei bedingungslos und «nicht verhandelbar». Andernfalls werde es Konsequenzen geben.
Der Besuch kam weniger als einen Monat, nachdem Maduro für eine dritte Amtszeit vereidigt wurde – nach einer von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl, landesweiten Protesten und internationaler Kritik. Die USA erkennen Maduros Anspruch auf den Wahlsieg nicht an und hatten zusammen mit Kanada, Grossbritannien und der EU Sanktionen gegen hochrangige Beamte des südamerikanischen Landes verhängt.
Das US-Aussenministerium erhöhte zudem die Belohnungen auf jeweils bis zu 25 Millionen Dollar für Informationen, die zur Festnahme oder Verurteilung Maduros und seines Innenministers Diosdado Cabello führen.
Verteidigungsminister Pete Hegseth zitiert am 16. April auf einer Pressekonferenz in Washington ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei.
«Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos. Hegseth zitiert ein abgewandeltes Gebet, das bei der Rettung der US-Piloten im Iran gesprochen worden sei. «Sie nennen es CSAR [Combat Search and Rescue] 25:17, was meiner Meinung nach Hesekiel 25:17 reflektieren soll», sagt er und betet drauflos.
Im Video siehst du jedoch, dass es sich um ein abgewandeltes Zitat aus dem Kultfilm «Pulp Fiction» von 1994 handelt, das nur an den Bibelvers angelehnt ist.
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