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Wegen Panne neun Monate im All

Gestrandete Astronauten bekamen kein Geld für Überstunden

Nasa-Astronautin Suni Williams Minuten nachdem sie und Barry Wilmore mit einer «Crew Dragon»-Raumkapsel der Raumfahrtfirma SpaceX im Meer vor der Küste des US-Bundesstaates Florida gelandet waren. (18. März 2025) 

Nasa-Astronautin Suni Williams Minuten nachdem sie und Barry Wilmore mit einer «Crew Dragon»-Raumkapsel der Raumfahrtfirma SpaceX im Meer vor der Küste des US-Bundesstaates Florida gelandet waren. (18. März 2025) 

Bild: Keystone/Keegan Barber/NASA via AP

Rund eine Woche sollten zwei US-Astronauten an Bord der ISS bleiben – daraus wurden wegen einer Panne neun Monate. Bezahlt bekamen sie diese Überstunden nicht. Da mischt sich US-Präsident Trump ein.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

25.03.2025, 00:51•25.03.2025, 05:48

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Rund eine Woche sollten zwei US-Astronauten an Bord der ISS bleiben – daraus wurden wegen einer Panne neun Monate.
  • Bezahlt bekamen sie diese Überstunden nicht.
  • Genau wie andere Regierungsangestellte auf Dienstreisen haben sie laut einem Nasa-Sprecher ein Gehalt für eine 40-Stunden-Woche bekommen, zudem seien Kosten für «Transport, Unterkunft und Mahlzeiten» von der Nasa übernommen worden.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die US-Astronaut*innen, die auf der Internationalen Raumstation ISS gestrandet waren, haben die vielen Überstunden nicht bezahlt bekommen. Rund eine Woche sollten sie an Bord der ISS bleiben – daraus wurden wegen einer Panne neun Monate.

Genau wie andere Regierungsangestellte auf Dienstreisen hätten sie ein Gehalt für eine 40-Stunden-Woche bekommen, zudem seien Kosten für «Transport, Unterkunft und Mahlzeiten» von der Nasa übernommen worden, sagte ein Sprecher der US-Raumfahrtbehörde zur deutschen Nachrichtenagentur DPA.

Zudem hätten beide jeweils fünf Dollar pro Tag im All für «incidentals», auf Deutsch etwa «unvorhergesehene Nebenausgaben», bekommen. Das sei Standard für alle Nasa-Astronaut*innen.

Teaser image

«Grinsen über beide Ohren»

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Trump will Überstunden «aus eigener Tasche» bezahlen

Suni Williams und Barry Wilmore waren Anfang Juni zur ISS gekommen und sollten eigentlich nur rund eine Woche dort bleiben. Aufgrund von technischen Problemen mit ihrem «Starliner»-Raumschiff entschied die Nasa aus Sicherheitsgründen jedoch, sie mit einem anderen Raumschiff und erst rund neun Monate später wieder zur Erde zurückkehren zu lassen. Seit der vergangenen Woche sind die erfahrenen Raumfahrenden zurück auf der Erde.

US-Präsident Donald Trump hatte ohne Beweise vorzulegen mehrfach seinem Vorgänger Joe Biden die Schuld dafür zugeschoben, dass die beiden länger als geplant im All bleiben mussten. Zur Bezahlung der Überstunden der beiden kommentierte Trump vor Kurzem vor Medienschaffenden, dass er sich «darum kümmern» werde. «Wenn ich es muss, dann zahle ich es aus eigener Tasche.»

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Nach neun Monaten im All: Gestrandete Astronauten zurück auf Erde

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