Vor deutscher Ostseeküste Gestrandeter Wal kämpft weiter – doch Rettung gilt als aussichtslos

SDA

5.4.2026 - 09:33

Einsatzkräfte der Feuerwehr benetzen den Rücken des Wals, der aus dem Wasser ragt. Der vor Wismar gestrandete Buckelwal ist noch am Leben. 
Einsatzkräfte der Feuerwehr benetzen den Rücken des Wals, der aus dem Wasser ragt. Der vor Wismar gestrandete Buckelwal ist noch am Leben. 
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Vor der Insel Poel kämpfen Einsatzkräfte immer noch um das Leben des gestrandeten Buckelwals. Das Tier wird rund um die Uhr betreut, doch seine Chancen stehen schlecht.

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  • Der gestrandete Buckelwal vor der Ostseeküste bei Wismar lebt noch, befindet sich jedoch weiterhin in kritischem Zustand.
  • Einsatzkräfte betreuen das Tier rund um die Uhr, kühlen es mit Wasser und passen die Massnahmen an Wetterbedingungen an.
  • Rettungsversuche wurden eingestellt, da Experten davon ausgehen, dass der verletzte Wal die Strandung nicht überleben wird.

Der vor Wismar an der deutschen Ostseeküste gestrandete Buckelwal atmet am Morgen noch. Wie die letzten Tage sei die Situation des Tieres vor der Insel Poel in der Wismarer Bucht unverändert.

Das berichtete ein Sprecher des Umweltministeriums im deutschen Land Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Betreuung des rund zwölf Meter langen Meeressäugers läuft demnach wie geplant weiter.

Der Wal wird rund um die Uhr beobachtet und regelmässig durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Wasser benetzt. «Die Positionierung der Wassersprenger muss aufgrund des Wetters gegebenenfalls angepasst werden», sagte der Sprecher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet heute mit starken Windböen an der Ostseeküste.

Der vermutlich durch eine Schiffsschraube verletzte Buckelwal war zuletzt vor Wismar gestrandet. Am Mittwoch waren die Rettungsversuche eingestellt worden. Nach Angaben von Experten vor Ort wird das Tier wohl in der Bucht sterben. Der Wal soll nach Ostern erneut von Fachleuten begutachtet werden. Er war seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste gesichtet worden. Wiederholte strandete er und konnte sich freischwimmen, bewegte sich jedoch nicht Richtung Atlantik. Das offene Meer wäre seine wahrscheinliche Rettung gewesen.