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Frankreich verhängt nach Attacke eines Islamisten in Schule höchste Terrorwarnstufe
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Frankreich verhängt nach Attacke eines Islamisten in Schule höchste Terrorwarnstufe

02:14

Einwohner fliehen aus Gaza-Stadt

US-Aussenminister Antony Blinken hat Regierungskreisen zufolge mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über eine Einrichtung sicherer Gebiete für Zivilisten im Gazastreifen gesprochen.

Israels Militär hat die Vereinten Nationen angewiesen, den nördlichen Teil des Gazastreifens binnen 24 Stunden zu räumen. Nach Einschätzung der WHO steht das Gesundheitssystem im Gazastreifen «am Rande des Zusammenbruchs». Die Entwicklungen im Tages-Überblick.

Redaktion blue News

Redaktion blue News

16.10.2023, 12:07

Tages-Rückblick: Israel ruft Menschen im Gazastreifen zur Flucht nach Süden auf

Vor der erwarteten Bodenoffensive im Gazastreifen als Reaktion auf Hamas-Gräuel hat das israelische Militär mehr als eine Million Palästinenser zur Evakuierung aufgefordert. «Das Militär ruft alle Zivilisten von Gaza-Stadt auf, ihre Häuser zu ihrer eigenen Sicherheit und zu ihrem Schutz Richtung Süden zu verlassen», sagte Armee-Sprecher Jonathan Conricus am Freitag. Augenzeugen berichteten von Panik unter der Bevölkerung. Hilfsorganisationen reagierten empört.

Das israelische Militär rief die Einwohner der Stadt Gaza am Freitag auf, bis 20.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) ihre Wohngebiete zu verlassen und sich weiter südlich zu begeben. Ein Sprecher der Armee schrieb in arabischer Sprache auf X, man werde eine auf einer Karte eingezeichnete Fluchtroute bis zu diesem Zeitpunkt nicht angreifen.

Das UN-Hilfswerk für Palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) warnte, der Küstenstreifen werde angesichts der massiven israelischen Luftangriffe und der Abriegelung zu einem «Höllenloch und steht am Rande des Zusammenbruchs». Im israelisch besetzten Westjordanland kam es ebenfalls zu gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften mit zehn Toten und Dutzenden Verletzten.

Die israelische Armee machte nach eigenen Angaben innerhalb der vergangenen 24 Stunden bereits mehrere begrenzte Vorstösse auf das Gebiet des Gazastreifens. Armeesprecher Daniel Hagari schrieb bei X, vormals Twitter, Ziel dieser Einsätze sei es, «das Gebiet von Terroristen und Waffen zu säubern». Dabei habe es auch Bemühungen gegeben, Vermisste zu finden. Boden- und Panzertruppen hätten nach Spuren gesucht und «Terrorzellen ausgeschaltet».

Das Wichtigste im Überblick

  • Israel hat eine Evakuierung des nördlichen Teils des Gazastreifens angeordnet. Dies betrifft rund 1,1 Millionen Menschen, die innert 24 Stunden ihr Zuhause in Richtung Süden verlassen müssen.
  • Das UN-Hilfswerk für Palästinensische Flüchtlinge hat vor einer dramatischen Verschärfung der humanitären Krise im Gazastreifen gewarnt.
  • Das israelische Militär hat Einsätze mit Bodensoldaten im Gazastreifen unternommen. Es habe mehrere kleine Razzien durch die israelischen Streitkräfte gegeben, teilte das Militär am Freitagabend mit.
  • Über 1200 Israelis wurden getötet und mindestens 3000 verletzt. Die Zahl der getöteten Palästinenser ist auf mindestens 1799 gestiegen. Mindestens 7388 weitere Menschen wurden verletzt.
  • In arabischen und muslimischen Ländern versammelten sich am Freitag Zehntausende Menschen, um ihre Unterstützung für die Palästinenser zu zeigen.
  • Die Schweiz unterstützt Israel bei den Ermittlungen zu den Terrorangriffen. Geplant ist die Entsendung von zehn bis 20 Spezialisten in den nächsten Tagen.
  • Die Swiss sagt für Samstag die beiden geplanten Rückholflüge ab.

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