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Das Handy ging in Flammen auf. (Symbolbild)
IMAGO/Westend61
Ein Mobiltelefon hat auf einem Flug von London nach Las Vegas einen Brand ausgelöst. Die Maschine von British Airways konnte zwar sicher landen, doch laut Piloten wurde das Innere der Kabine durch das Feuer beschädigt.
Ein brennendes Mobiltelefon hat auf einem Langstreckenflug von London nach Las Vegas für einen Zwischenfall gesorgt. Betroffen war Flug 271 von British Airways, der am Montag planmässig in der Glücksspielmetropole landete.
Wie die US-Luftfahrtbehörde FAA mitteilte, meldete die Besatzung kurz vor der Landung einen Brand eines Mobiltelefons an Bord. Die Maschine setzte gegen 14.30 Uhr Ortszeit sicher auf dem Harry Reid International Airport auf.
Laut einem von US-Medien veröffentlichten Mitschnitt des Funkverkehrs erklärte ein Pilot, das Mobiltelefon habe «das Innere der Kabine versengt». Die Situation sei jedoch unter Kontrolle gebracht worden.
British Airways bestätigte den Vorfall. Alle Passagierinnen und Passagiere hätten das Flugzeug nach der Landung normal verlassen können. Verletzte gab es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Unklar ist derzeit, um welches Mobiltelefon es sich handelte und wodurch der Brand ausgelöst wurde. Die FAA hat eine Untersuchung eingeleitet.
Immer wieder kommt es an Bord von Flugzeugen zu Problemen mit Lithium-Ionen-Akkus. Nach Angaben der FAA wurden allein im vergangenen Jahr mindestens 50 Vorfälle registriert, bei denen Rauch, Feuer oder starke Hitzeentwicklung durch elektronische Geräte zu Zwischenfällen führten.
Aus diesem Grund müssen Mobiltelefone, Laptops, Powerbanks und andere Geräte mit Lithium-Akkus im Handgepäck transportiert werden. So können Besatzungen im Ernstfall schneller eingreifen.
Ein Sprecher von British Airways betonte, die Sicherheit von Passagieren und Besatzung habe jederzeit oberste Priorität.