IsraelHilfslieferung aus Zypern auf dem Weg nach Gaza
SDA
19.8.2025 - 09:31
Container mit humanitärer Hilfe für die Menschen im Gazastreifen werden im zypriotischen Haupthafen Limassol an Bord eines Schiffes verladen. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa
Keystone
Ein Frachter mit rund 1.200 Tonnen Hilfsgütern für den Gazastreifen hat die zyprische Hafenstadt Limassol verlassen.
Keystone-SDA
19.08.2025, 09:31
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Die dringend benötigten Waren sollen zunächst zum israelischen Hafen Aschdod gebracht werden, wie das zyprische Aussenministerium mitteilte. Von dort aus sei die Weiterleitung in den Gazastreifen geplant, wo die internationale Hilfsorganisation World Central Kitchen (WCK) die Verteilung übernehmen soll.
Fokus auf Kinderernährung
Die Hilfslieferung umfasst nach Angaben aus Nikosia vor allem Lebensmittel für Kinder und Kleinkinder. An Bord befinden sich unter anderem Mehl, Nudeln, Babynahrung und Konserven. Von den insgesamt 1.200 Tonnen stammen 700 aus Spenden der Republik Zypern, weitere 500 Tonnen wurden von der Regierung Maltas sowie von mehreren internationalen Hilfsorganisationen beigesteuert – darunter Organisationen aus den USA, Italien und Kuwait.
Zypern als humanitäres Drehkreuz
Zypern hatte sich seit Beginn des Gaza-Kriegs als logistisches Zentrum für humanitäre Einsätze in Gaza in Stellung gebracht. Die Insel ist das am nächsten zu den Krisengebieten des Nahen Ostens liegende EU-Land und sieht sich als dauerhafter Vermittler in der Region.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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