Putin als treibende Kraft Hillary Clinton spricht eine deutliche Warnung an Europa aus

SDA

16.2.2026 - 14:32

Die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton spricht heute bei der Eröffnung des «The World Forum 2026» im Hotel Adlon Kempinski in Berlin.
Die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton spricht heute bei der Eröffnung des «The World Forum 2026» im Hotel Adlon Kempinski in Berlin.
KEYSTONE

Bei einer Konferenz in Berlin schlägt die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton Alarm. Sie sieht ein wachsendes transatlantisches Netzwerk autoritärer Kräfte, das gezielt Demokratien untergrabe.

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Keystone-SDA, Sven Ziegler

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  • Hillary Clinton warnt vor einem transatlantischen Bündnis autoritärer Kräfte.
  • Sie sieht Russlands Präsident Wladimir Putin als zentralen Strippenzieher.
  • Auch westliche Akteure und Tech-Unternehmer würden rechte Parteien unterstützen.

Die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton warnt vor einem «transatlantischen Bündnis der Autokratie», das die Demokratie aushebeln könnte. Der russische Präsident Wladimir Putin fördere und finanziere dies.

«Er ist der wichtigste Anstifter der Massnahmen gegen die Demokratie in ganz Europa – und er hat viele Verbündete in den USA», sagte Clinton bei der Konferenz «World Forum 2026» in Berlin.

Wer sich für die Demokratie und eine gerechte Verteilung des Wohlstands einsetze, müsse sich über mächtige Gegner im Klaren sein. «Es bahnt sich schon sehr lange an», sagte 78-Jährige, die als Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten 2016 gegen den Republikaner Donald Trump verlor.

«Vor vielen Jahren habe ich gesagt, es gebe eine grosse rechte Verschwörung, und die Leute haben sich furchtbar über mich lustig gemacht. Aber wissen Sie was? Es gab sie und es gibt sie.»

«Es ist nicht spontan»

Heute sehe man dies überall: Geld fliesse von Putin und seinen oligarchischen Verbündeten an politische Parteien in Europa, «Techno-Autokraten wie Elon Musk» richteten sich an rechte Parteien in Deutschland und Grossbritannien.

«Es ist nicht spontan, es ist nicht eine charismatische Person, die nach vorn kommt», sagte Clinton. «Es ist eine Bewegung, um die Uhr zurückzudrehen, mit Blick auf die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die Rechte von uns allen.»

Das «World Forum 2026» ist eine Konferenz, die von der Stiftung Cinema for Peace mitorganisiert wird und parallel zur Berlinale läuft.

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