LibanonHisbollah-Chef: Machen weiter «bis zum letzten Atemzug»
SDA
10.4.2026 - 16:50
ARCHIV – Naim Kassim, bisher stellvertretender Anführer der Hisbollah, hört sich eine Rede des damaligen Führers Nasrallah an, übertragen auf einem Bildschirm. Foto: Bilal Hussein/AP/dpa
Keystone
Hisbollah-Chef Naim Kassim hat erneut die Kampfbereitschaft der Organisation betont. «Der Widerstand wird bis zum letzten Atemzug weitermachen», hiess es in einer im Fernsehen verlesenen Rede Kassims.
Keystone-SDA
10.04.2026, 16:50
SDA
Israel sei es in 40 Jahren nicht gelungen, die Hisbollah davon abzuhalten, Raketen, Drohnen und andere Geschosse auf sein Gebiet abzufeuern. Die israelischen Waffen und Bedrohungen schüchterten die Hisbollah nicht ein.
«Wir sind die rechtmässigen Besitzer dieses Landes», sagte er mit Blick auf das Vorrücken der israelischen Truppen im Südlibanon. «Wir werden unsere Souveränität wieder herstellen und den Besatzer vertreiben.»
Kassim forderte die libanesische Regierung dazu auf, «keine Zugeständnisse» zu machen. Am Donnerstagabend war bestätigt worden, dass Israel und der Libanon in der kommenden Woche in Washington direkt miteinander verhandeln wollen. Nach israelischen Angaben sollen sich die Gespräche auf die Entwaffnung der Hisbollah und die Aufnahme friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon konzentrieren.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
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Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
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