Tag der KrankenIn der Schweiz sind 2,3 Millionen Menschen chronisch krank
om, sda
2.3.2025 - 12:00
Der Tag der Kranken steht dieses Jahr im Zeichen der Selbsthilfe: "Star of Life" das Hinweisschild auf Spitäler. (Symbolbild)
Keystone
Aktuell sind in der Schweiz rund 2,3 Millionen Menschen chronisch krank. Zum Tag der Kranken am ersten Märzsonntag lautet das Motto «Hilfe zur Selbsthilfe». Das soll Kranke und Angehörige ermuntern, den Austausch zu suchen und bestehende Angebote zu nutzen.
Keystone-SDA, om, sda
02.03.2025, 12:00
SDA
Seit über 85 Jahren setzt der Tag der Kranken mit der jeweiligen Bundespräsidentin oder dem Bundespräsidenten und Freiwilligen ein Zeichen für Kranke und Beeinträchtigte, teilte der Trägerverein mit. Am Sonntag sprach Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter zur Bevölkerung.
Sie erklärte in ihrer Ansprache, es gehe um Verantwortung. Diese Verantwortung nehme wahr, wer anderen helfe und sich selbst Hilfe organisiere. Das falle bei körperlichen Symptomen leicht. Bei psychischen Leiden sei es oft schwieriger, sich diese einzugestehen und Hilfe zu suchen. Es gebe immer noch Vorurteile. Ein Fünftel der Bevölkerung leide an psychischen Problemen.
Ihr Mann habe beispielsweise nach einem medizinischen Notfall Panikattacken erlitten. Nach professioneller Hilfe gehe es ihm wieder gut, sagte Keller-Sutter. Viele psychische Leiden liessen sich gut behandeln. Wichtig sei echtes Interesse am Ergehen der Mitmenschen. Das sei oft der erste Schritt bei der Hilfe zur Selbsthilfe.
Selbstertüchtigung durch Wissen
Selbsthilfe verbunden mit dem Wunsch nach Besserung bedeutet, aktiv zu werden, wie der Trägerverein schrieb. Angehörige und Betroffene sollten Methoden lernen oder Angebote annehmen, um sich selbst zu helfen und damit Expertinnen und Experten werden, die selbstbestimmt vorgehen. Wer über Wissen verfüge, könne im Notfall oder in schwierigen Lagen richtig handeln, worauf der Trägerverein «Tag der Kranken» mit seinen 40 Mitgliedern hinweisen will.
Dabei legt er das Augenmerk genauso auf den Umgang mit körperlichen oder psychischen Krankheiten wie auf die Prävention. Gewicht haben auch die Kenntnisse über das Schweizer Gesundheitswesen. Beide Aspekte bieten gemäss den Organisatoren gute Möglichkeiten zur Entlastung des Gesundheitswesens und zur Linderung des Leidens von Betroffenen.
Wichtige Stütze
Gemäss den Erkenntnissen der Organisation über den Mehrwert und die Grenzen der Selbsthilfe zeigte sich, dass diese für Kranke und Angehörige eine wichtige Stütze im Alltag bilden kann. Oft im individuellen Rahmen, habe der Beizug professioneller Institutionen den Vorteil, dass auch Fachpersonen beteiligt sind.
Im Weiteren will der Tag der Kranken die Bevölkerung fitter machen für die Notfallhilfe, den Umgang mit Sterbenden und mit dem Gesundheitswesen allgemein. Dazu bestehen den Angaben zufolge verschiedene Angebote wie Erste-Hilfe- oder Letzte-Hilfe-Kurse.
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«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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